Die Füchse in der Nacht – Freestylen in fünf Minuten Klappe die zweite

Es war an einem Abend im Winter. Da schrien die Füchse draußen derart laut, dass ich davon aufwachte und mich sehr darüber ärgerte. In der folgenden Nacht kam ein Fuchs zu mir in mein Haus und verwandelte sich in einen Menschen. Ich zog mir die Decke über den Kopf vor Angst, aber gerade, als ich sie über meinen Kopf gezogen hatte, fasste mich diese Person an. „Die Füchse in der Nacht – Freestylen in fünf Minuten Klappe die zweite“ weiterlesen

Routkäpchn op Eefeler Platt II

Et wor enkier ö kle Mädche. Dat kruch fan senger Oma en föierrout Kapp us Samt un möt em Bömmeltchen dran. Dodran such het su schön us, dat se jar ken aner Mötz me andu wollt, un sou kom et, dat het von do janzer Noberschaft nömme Routkäpchn jenannt juf. Enes Dachs sot de Mamm zu him: „Kumm me Kand, holl dä Kurf un breng e rüss bäi de Oma, se hat jerad ajeruf, se soht et jing hir net sou jut.“ „Wat as dann in dem Kurf?“, frocht het Routkäpchn. „En Flasch Weng, en Dus Fesch un en Pudding-Streusel-Tacht. Un dats dou mer plos neust fann do Tacht iss, wenns dou hongerrich solls jinn, dann iss de deng Hunnichschmere, kombrie?“ Routkäpchn versprauch, neust ze ässen un hoppelt frou int Fröhjohr rüss, bis het no a viedeler Stonn am Bösch wor. „Routkäpchn op Eefeler Platt II“ weiterlesen

Hendrik erzählt: Aus dem Leben eines Staubkorns

Dass Hendrik einen besonderen Style hat, war ja immer schon klar. Dass er seine Texte auf einer alten Torpedo Schreibmaschine tippt, finde ich als Redakteur einer Online-Zeitung fast schon freaky… #goHendrikgo!

Es war einmal ein kleines Staubkorn. Es war meist sehr einsam, weil es immer von den größeren Staubkörnern gehänselt wurde, weil es eben so klein und einsam war. Eines Tages zog eine neue Staubkornfamilie nach Untermsofaland, genau neben das Haus vom kleinen Staubkorn. „Hendrik erzählt: Aus dem Leben eines Staubkorns“ weiterlesen