
Am 9.3.23 hielt Frau Meyers bei uns in der 9a den Kniggetag ab, dort erklärte sie uns, wieso Milch so wichtig ist, kochte mit uns, machte mit uns Butter selbst, zeigte uns, wie man einen Tisch richtig eindeckt und vieles mehr.

Zum Tagesbeginn zeigte Frau Meyers uns unterschiedliche Milchsorten und erklärte uns den Unterschied von haltbarer und frischer Milch. Zu dieser Erklärung gab sie jedem eine Tasse H–Milch und eine Tasse frische Milch, sie erklärte uns, dass der Unterschied von dem Geschmack daran liegt, dass die frische Milch nicht hocherhitzt, wird, was sie ebenfalls nicht so lange haltbar macht wie die haltbare Milch.
Nach dieser theoretischen und ebenfalls praktischen Erklärung gingen wir zur gesunden Ernährung hinüber dazu gab sie jedem in 2er-Gruppen einen verschlossenen Becher mit Sahne, unsere Aufgabe war, selbst Butter herzustellen.

Diese durften wir danach natürlich noch probieren ( :
Zur gesunden Ernährung erklärte sie uns, was für Inhaltsstoffe Milch enthält und wieso es so wichtig ist, 3 Milchprodukte am Tag zu trinken oder essen: Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Milch sind Calcium und am wichtigsten für unseren Körper die Fette, die Milch enthält.

Mit dieser Überleitung von der gesunden Ernährung brachten wir ein gesundes Frühstück zuwege. Dazu teilten wir uns in vier Gruppen auf und bereiteten Ofen Kartoffeln mit Dip, Käsespieße, Obstsalat, Brote mit Aufstrich, Gemüse-/Obst Teller, Käsebrote, sogenannter „Spaß im Glas“-Nachtisch bestehend aus Joghurt und verschiedenem Obst mit einer Hafer-Honig Glasur und natürlich selbstgemachter Bananenmilch. Nach einer längeren Kochzeit eröffneten wir gemeinsam das Buffet. Davor zeigte uns Frau Meyers aber selbstverständlich noch, wie ein Tisch ideal eingedeckt wird, dazu gehörte das Besteck zur richtigen Seite in die richtige Richtung legen so wie eine Serviette fehlerfrei zu falten, die Erklärung zur richtigen Haltung während dem Essen durfte natürlich nicht fehlen. Dazu gehörte z. B. nicht die Ellbogen auf den Tisch zu legen, während dem Essen und das Besteck richtig auf die Serviette zu legen, wenn man sich noch einmal am Buffet bedienen möchte sowie den Unterschied das Besteck auf den Teller zu platzieren, wenn man fertig ist und wenn man gerade nur eine Pause macht. Sie erklärte uns auch, dass man, wenn man gerade eine Suppe oder einen Nachtisch am Essen ist, die andere Hand bis zum Handende an die Tischkannte, gehört. Nach diesen Knigge-Tisch-Regeln durften wir unser gesundes Gemeinschaft-Frühstücksbuffet genießen.(;

Nachdem wir mit Essen und natürlich Aufräumen fertig waren, machte Frau Meyers noch ein Experiment mit uns zum Beweis des Milchfettanteils. In diesem Beweis durften wir in Dreiergruppen auf einem Kaffeefilter einmal Milch mit einem 0,3 % Fettanteil verteilen, dann Sahne und einmal die normale Vollmilch mit 3,5 % Fettanteil. Von allem verteilten wir einen Tropfen auf den Kaffeefilter. Die Sahne und die 0,3 %-Milch zogen schnell in den Kaffeefilter ein, wo hingegen die Vollmilch mit 3,5 % Fettanteil auf dem Kaffeefilter blieb und nicht einzog, so erkennt man das enthaltene Fett. Im Anschluss darauf teilte Frau Meyer uns noch einen Test aus, mit dem Inhalt, was wir an diesem Tag mit ihr gelernt hatten. Nachfolgend der Abgabe des Testes war der Vormittag auch schon vorbei und der interessante Kniggetag auch schon beendet.
Wir Schüler aus der 9a fanden diesen Tag sehr interessant und es hat uns viel Spaß gemacht. Wir würden uns auf einen weiteren Kniggetag freuen und bedanken uns herzlichst bei Frau Meyers für diesen Vormittag. ((:
Text und Fotos: Anna Meyer, 9a








































































m Jahre 1933 gehörte das Gebäude einem Juden und war eine Papierfabrik. Diese Fabrik wurde ihm dann von den Nationalsozialisten weggenommen und im März 1933 zu einem Konzentrationslager gemacht. Das Konzentrationslager gab es nur ein Jahr lang vom März 1933 bis zum Juli 1934. In dem KZ wurden nicht nur Juden gefangen gehalten, sondern auch Leute, die gegen die Nationalsozialisten waren. Die Gefangen waren 1–3 Monate dort. Es wurden keine Leute umgebracht. Schlafen mussten die Gefangenen in einer großen Halle, wo vorher die Maschinen der Papierfabrik drin standen. Die Halle war kalt und leblos. In regnerischen Zeiten
kam das Wasser durch den Boden und durch die Decke. Im Winter stellten die Wachen kleine Öfen auf, aber die Halle wurde nie warm. Am Anfang war das Einzige, wo die Gefangenen sich etwas dran aufwärmen konnten und drin schlafen konnten, Stroh. Später bekamen sie dann auch Betten und Decken. Eine Küche gab es auch in der Halle. Und zwar einen Wasserkessel, der über einem Feuer hing. Kochen war eine der beliebtesten Aufgaben, denn an der Feuerstelle konnte man sich aufwärmen und schonmal probieren. Doch zu essen bekamen sie nur die Reste von den Läden in der Umgebung, wo oft auch schon verschimmelte Lebensmittel mit dabei waren. Die Wachen konnten sich die Aufgaben sowie die Strafen selber ausdenken. Damit die Gefangenen sich so nutzlos wie möglich fühlten, haben sie sinnlose Aufgaben wie nur möglich bekommen (z.B. mussten sie den Sandhaufen von der einen bis zur nächsten Stelle tragen).












































