Frühblüher der 6b


Edu­ard Möri­ke „Er ist’s”
Früh­ling lässt sein blau­es Band
Wie­der flat­tern durch die Lüfte;
Süße, wohl­be­kann­te Düfte
Strei­fen ahnungs­voll das Land.
Veil­chen träu­men schon,
Wol­len bal­de kommen.
– Horch, von fern ein lei­ser Harfenton!
Früh­ling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

Erstellt im Kunst­un­ter­richt der 6b mit Frau Berger-Jaroszewski

8 Antworten auf „Frühblüher der 6b“

  1. „Früh­ling ver­wan­delt die Wüste
    in einen düf­ten­den Blumengarten”

    Nir­gends wird so schön über Früh­ling gedich­tet, wie im Orient.

  2. Omas Früh­lings­lied:

    „Dein ist mein gan­zes Herz!
    Wo du nicht bist, kann ich nicht sein.
    So, wie die Blu­me welkt,
    wenn sie nicht küsst der Sonnenschein!

    Dein ist mein schöns­tes Lied!”

    /„Das Land des Lächelns”, roman­ti­sche Ope­ret­te von Franz Lehar/

  3. Jeder Früh­ling ist eine Heim­kehr zur Natur.
    Früh­ling, Lie­be und Natur _ ein­fach herrlich!

    „Im wun­der­schö­nen Monat Mai
    als alle Knos­pen sprangen,
    Da ist in mei­nem Herzen
    die Lie­be auf­ge­gan­gen” /Heinrich Hei­ne, 1822/

  4. Früh­ling ist mehr als ein Sym­bol für blü­hen­de Natur.
    In dem Gedicht wird Zusam­men­spiel von Lie­be und Natur
    beschrieben:

    „So liebt die Lerche
    Gesang und Luft
    und Morgenblume
    den Himmelsduft
    wie ich dich liebe”.
    /Mailied, 1771/

  5. Was fällt dem Dich­ter ein, wenn er an den Früh­ling denkt?
    Womit wird die Jah­res­zeit in Wör­tern gefeiert,
    mit was gesungen?

    „Ich weiß nicht,
    woher der Früh­ling kommt.
    Er muss aus einem Land kommen.
    Dort sind ihre Lie­der Hoff­nung” /unbekanter Verfasser/

  6. Früh­lings­gruß aus der Epo­che der deut­schen Romantik:

    „Klin­ge, klei­nes Frühlingslied,
    Kling hin­aus ins Weite,
    Kling hin­aus bis an das Haus
    Wo die Blu­men sprießen”.
    /Heinrich Hei­ne, 1797_ 1856/

  7. Wir wol­len uns ein biss­chen poe­tisch einstimmen.
    Edu­ard Möri­ke „lässt sein blau­es Band
    wie­der flat­tern durch die lüfte”.

  8. „Früh­ling lässt sein blau­es Band
    wie­der flat­tern durch die Lüf­te”; Die Poe­sie des Frühlings;
    Die ein­zig­ar­ti­ge Ver­bin­dung von Poe­sie und Naturerfahrung.
    Der Früh­ling steht für Neu­be­ginn und Hoffnung
    und wird mit beson­de­rer Freu­de begrüßt.

    War­um pas­sen Gedich­te und Früh­ling so gut zusammen?

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