Theateraufführung „Der Besuch der alten Dame“

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Auch in diesem Schuljahr gastierte das „Knirpstheater“ in der Aula der Kaiser-Lothar-Realschule plus in Prüm. Astrid Sacher führte auf der dortigen Bühne für die Jahrgangsstufe 10 der Kaiser-Lothar-Realschule plus sowie die 9er des Regino-Gymnasiums eine Adaption von Friedrich Dürrenmatts Drama „Der Besuch der alten Dame“ auf. Die erfahrene Schauspielerin zog die Schülerinnen und Schüler von Beginn an in ihren Bann. Konzentriert und beeindruckt verfolgte das Publikum das Schicksal von Claire Zachanassian, die einst als schwangere Siebzehnjährige von ihrem Freund Ill verleugnet und schließlich von der gesamten Dorfgemeinschaft Güllen verstoßen wurde. Nun kehrt sie als reiche Frau nach Güllen zurück, um sich zu rächen, „die Welt zum Bordell“ zu machen und so „Gerechtigkeit“ zu erhalten. Unter der Bedingung, dass Ill getötet wird, erhalten die Güllener durch Claires große finanzielle Unterstützung die Möglichkeit, ihr heruntergekommenes Dorf wirtschaftlich neu zu beleben. Nach anfänglicher Entrüstung über dieses unmoralische Angebot siegt unter dem Deckmantel der vermeintlich gerechten Strafe für das Vergehen in der Vergangenheit letztendlich doch die Gier, sodass das ganze Dorf nach einer einstimmigen Abstimmung mitsamt seinen „Würdenträgern“ den gemeinschaftlichen Mord an Ill begeht.
Die im Stück aufgeworfene Frage, was gerecht ist, und wie man Gerechtigkeit schafft, sowie die Thematik der Doppelmoral, die durch Geldgier gelenkt wird, wurde von Astrid Sacher eindrucksvoll auf die Bühne gebracht. „Wer würde für 2000 Euro einem Lehrer, der hier sitzt, eine Ohrfeige verpassen?“ Diese Konfrontation und Provokation der Schauspielerin ließen das Publikum erschaudern und unmittelbar darüber nachdenken, was man für (wieviel) Geld tun würde. Ein herzliches Dankeschön an das „Knirpstheater“ für diese nachhaltige Theatererfahrung! (Von Sabrina Brauns, Fotos: Berger-Jaroszewski)

Foto-Adventskalender 2025 #1 #throwback – Unsere Lehrer früher im Advent

Screen­shot der heu­ti­gen Ins­tasto­ry bei igel_klrplus

End­lich ist es wie­der soweit. Heu­te ist der 1. Dezem­ber und wir – tada­aa – öff­nen das ers­te Tür­chen unse­res Foto-Advents­ka­len­ders der Schü­ler­zei­tung IGEL der Kai­ser-Lothar-Real­schu­le plus Prüm und zwar mit weih­nacht­li­chen Kind­heits­fo­tos unse­rer Leh­re­rin­nen und Lehrern.

Ster­ne, Plätz­chen, Leb­ku­chen – wir fin­den, dass die Advents­zeit mit die schöns­te Zeit des Jah­res ist, weil man dann etwas Weih­nacht­li­ches bas­teln, Advents­ka­len­der­tür­chen öff­nen und sich auf Weih­nach­ten freu­en kann. Wir haben uns gefragt, ob das bei unse­ren Leh­rern auch so war, als sie noch klein waren. Die­se Serie ist in den letz­ten Schul­jah­ren schon mehr­mals erschie­nen und wir freu­en uns, dass wir auch in die­sem Jahr wei­te­re Leh­rer gefun­den haben, die uns von ihrer Advents­zeit erzählt und dem IGEL Fotos zur Ver­fü­gung gestellt haben.

Erst­mal rät­seln: Wer ist wer?

Screen­shot vom Bei­trags­fo­to auf Insta­gram igel_klrplus

Brauchst du einen Tipp? Fol­gen­de Leh­rer sind auf der Col­la­ge zu fin­den: Frau Bach, Frau Lau­res, Frau Kel­ler­bach, Frau Jacobs, Herr Lau­xen, Herr Jacobs, Frau Gerigk, Frau Krebs, Herr Nova­ki, Frau Klems, Frau Thie­len, Frau Jago­da, Frau Plöt­zer, Frau Dress­ler, Frau Ber­ger-Jaro­szew­ski, Frau Schön­ho­fen, Frau Beb­ko, Frau Schares.

Wel­cher Leh­rer ist auf wel­chem Foto zu sehen und wel­che Sto­rys haben unse­re Leh­rer von frü­her zu erzählen?

Hier geht’s wei­ter: „Foto-Advents­ka­len­der 2025 #1 #throw­back – Unse­re Leh­rer frü­her im Advent“ weiterlesen

Lesehunde Mo und Eddy zu Besuch

Am Don­ners­tag, den 20.12.25 durf­te die Klas­se 5c mit Frau Jago­da ganz beson­de­ren Besuch emp­fan­gen. Die bei­den Lese­hun­de Mo und Eddy kamen gemein­sam mit ihren Besit­ze­rin­nen Hei­di Mada­len­ko und Simo­ne Wey­andt in den Nach­mit­tags­un­ter­richt. Auf dem Pro­gramm stan­den span­nen­de Koope­ra­ti­ons­spie­le, die unse­re Klas­sen­ge­mein­schaft stärk­ten, und spie­le­ri­sche Deut­schübun­gen, bei denen wir ganz neben­bei viel gelernt haben und tat­kräf­tig von Mo und Eddy unter­stützt wurden.

Wir hat­ten gro­ßen Spaß und sind dabei sogar ein Stück über uns hin­aus­ge­wach­sen. Die zwei Stun­den ver­gin­gen wie im Flug und für vie­le von uns war es ein ech­tes High­light, mit Mo und Eddy arbei­ten zu dür­fen. Bei­de haben uns immer wie­der zum Lachen gebracht und für schö­ne Situa­tio­nen gesorgt.

Zum Abschluss gab es noch ein Geschenk für die bei­den Vier­bei­ner als auch für ihre Frau­chen, wel­ches wir durch die tat­kräf­ti­gen Spen­den der Eltern mög­lich machen konn­ten. Vie­len Dank für Ihre Unterstützung.

Ein herz­li­ches Dan­ke­schön geht ins­be­son­de­re an Frau Mada­len­ko und Frau Weyand für ihr ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment und die Zeit, die sie sich für uns genom­men haben. Zudem dan­ken wir Sarah Fuchs, der Lei­tung des Bir­ken­hof e. V., die die Aus­bil­dung zum Lese­hund mög­lich macht.

Vie­len Dank für die­se tol­le und beson­de­re Erfahrung!

Klas­se 5c + Frau Jagoda

#orangetheworld

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Die Kai­ser-Lothar-Real­schu­le plus nimmt seit 2021 am Prä­ven­ti­ons­pro­gramm Respekt Coa­ches des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend teil. Ziel des Pro­gramms ist es, jun­gen Men­schen dabei zu hel­fen, sich in einer plu­ra­len, demo­kra­ti­schen Gesell­schaft zu ori­en­tie­ren, ihre eige­nen Posi­tio­nen zu ent­wi­ckeln und selbst­be­wusst nach außen zu vertreten.

Im Rah­men die­ses Pro­gramms wer­den die Schü­ler und Schü­le­rin­nen an der Kam­pa­gne „Oran­ge the world“ teil­neh­men. Am Inter­na­tio­na­len Tag gegen Gewalt an Frau­en und Mäd­chen, wird die Schu­le ein Zei­chen für die Sicht­bar­keit die­ses The­mas setzen.

Mari­an­na Schul­er, Respect Coach

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Fotos: Nic­las Hont­heim, 6c

Macht mit – wir gestalten unseren FOTO-Adventskalender gemeinsam


Seid auch die­ses Jahr wie­der krea­tiv! Wie in jedem Jahr möch­ten wir hier bei uns im IGEL einen Advents­ka­len­der veröffentlichen.

Schickt uns Fotos eurer Weih­nachts­de­ko – von zu Hau­se, bei euren Groß­el­tern oder im Klas­sen­raum. Über Fotos eurer Weih­nachts­plätz­chen, eurem schöns­ten Weih­nachts­pul­li, eurem Haus­tier mit Niko­laus­müt­ze, von eurer geni­als­ten Geschenk­idee oder von euren Bas­tel­ar­bei­ten freu­en wir uns eben­falls. Ger­ne dürft ihr auch ein Win­ter­bild malen und uns ein Foto davon schi­cken. Natür­lich sind auch Fotos von euch im Schnee oder von eurem cools­ten Schnee­mann erlaubt. Die­se Woche soll es schließ­lich schneien.

Sprecht uns an, wir kom­men zu euch und schickt uns, eurer Klas­sen­lei­tung oder unse­rer betreu­en­den Leh­re­rin Frau Jacobs bis zum 30. Nobem­ber 2025  die Fotos per Mail an sjacobs@klrplus.de, per Air­Drop an eure Klas­sen­leh­rer oder direkt als Nach­richt bei Insta­gram igel_klrplus.
Wir freu­en uns auf eure Fotobeiträge.

Landtagsabgeordneter Nico Steinbach an der KLR+ Prüm

Herz­li­chen Dank an den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Nico Stein­bach für den heu­ti­gen Besuch und den inter­es­san­ten Aus­tausch mit unse­ren Abschluss­klas­sen im Rah­men der Demo­kra­tie­bil­dung an der Kai­ser-Lothar-Real­schu­le plus Prüm. Ger­ne wieder!

Jugend und Poli­tik im Dia­log – Seit 2005 fin­det der Schul­be­suchs­tag des Land­tags RLP rund um den 9. Novem­ber statt. Er ist in die­ser Form ein bun­des­weit immer noch ein­ma­li­ges Pro­jekt. Seit sei­ner Ein­füh­rung haben inzwi­schen über 100.000 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der all­ge­mein­bil­den­den und berufs­bil­den­den Schu­len in Rhein­land-Pfalz an die­sem Pro­jekt teil­ge­nom­men. Dar­un­ter auch unse­re Schu­le, orga­ni­siert von der Fach­schaft Gesellschaftslehre.

War­um rund um den 9. Novem­ber? Der 9. Novem­ber ist für Deutsch­land beson­ders, da an die­sem Datum bedeu­ten­de und wider­sprüch­li­che Ereig­nis­se der deut­schen Geschich­te statt­fan­den: der Fall der Ber­li­ner Mau­er 1989, die Reichs­po­grom­nacht 1938 (ein Ter­ror­akt der Natio­nal­so­zia­lis­ten gegen die jüdi­sche Bevöl­ke­rung, bei dem Syn­ago­gen, Geschäf­te und Woh­nun­gen zer­stört wur­den. Dies gilt als ein Wen­de­punkt des Anti­se­mi­tis­mus und eine Vor­stu­fe zum Holo­caust) und die Aus­ru­fung der ers­ten deut­schen Repu­blik 1918. Er ist dadurch ein Tag, der sowohl an glück­li­che als auch an dunk­le Kapi­tel der Geschich­te erinnert.

Pas­cal und Hei­di (bei­de 6c), FJac

Mein mutiger Weg

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Fotos: Schm, Kle

Berufsinfobörse in Daun – mit dabei: unsere Abschlussklassen

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Heu­te waren die Klas­sen 9c, 10a und 10b auf der Berufs­in­for­ma­ti­ons­mes­se in Daun. Vie­le regio­na­le Betrie­be, Schu­len und Insti­tu­tio­nen waren dort und stell­ten ihre Aus­bil­dungs­be­ru­fe und Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten vor. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler konn­ten inter­es­san­te Gesprä­che füh­ren und sich über ver­schie­de­ne Berufs­fel­der infor­mie­ren – von Tech­nik über Hand­werk bis hin zu sozia­len Beru­fen. Beson­ders inter­es­sant waren die Stän­de, von denen man einen genaue­ren Über­blick über den Berufs­all­tag erhielt.

Ein gelun­ge­ner Tag mit vie­len neu­en Ein­drü­cken für die Zukunft!

Text: Mon­ja aus der Klas­se 10b, Fotos Blu, Hac

Praxistag bei ALDI SÜD in Prüm

Im Rah­men der Berufs­ori­en­tie­rung an der Kai­ser-Lothar-Real­schu­le in Prüm, haben am 06.11.25 17 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der neun­ten Klas­se, die im Juli neu­eröff­ne­te ALDI SÜD Filia­le am Ger­ber­weg besucht. DieSchüler/innen im Alter von 14 bis 15 Jah­ren, erhiel­ten, beglei­tet von Andrea Becker, Über­gangs­coach im Berufs­bil­dungs­zen­trum Bit­burg-Prüm, wert­vol­le­Ein­bli­cke in die IHK Aus­bil­dungs­be­ru­fe Verkäufer/in und Kaufmann/frau im Einzelhandel.

Bei einem aus­führ­li­chen Laden­rund­gang erklär­te der­stell­ver­tre­ten­de Fili­al­lei­ter Sebas­ti­an Ses­ter­heim von Pidoll, die Tätig­keits­be­rei­che in der Filia­le. Was genau ist eine Los­num­mer und was hat die Obst und Gemü­se Qua­li­tät damit zu tun. Wie funk­tio­nie­ren elek­tro­ni­sche Preis­schil­der und ein auto­ma­ti­sches Bestell­sys­tem und wie hän­gen PLU-Num­mern­da­mit zusammen.

Die Berufseinsteiger/innen erfah­ren, war­um ALDI der Erfin­der des Dis­counts ist, was die­sen unter­schei­det vom Voll­sor­ti­men­ter, wel­che Bedeu­tung Eigen­mar­ken haben und war­um sich gute Qua­li­tät und ein güns­ti­ger Preis nicht aus­schlie­ßen. Zu den Kar­rie­re­mög­lich­kei­ten, vom Aus­zu­bil­de­nen bis zum Filialleiter/in berich­tet der Regio­nal­ver­kaufs­lei­ter Lukas Schmitz-Peiffer:

„Der Pra­xis­tag ist für uns eine tol­le Mög­lich­keit uns jun­gen Men­schen als attrak­ti­ven Arbeit­ge­ber zu prä­sen­tie­ren. Ich bin über­zeugt, dass wir groß­ar­ti­ge Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten in einem zukunfts­fä­hi­gen Beruf anbie­ten und uns auch mit unse­ren groß­zü­gi­gen Aus­bil­dungs­ge­häl­tern von 1250€ im ers­ten bis 1500€ im drit­ten Lehr­jahr als wert­schät­zen­der Aus­bil­dungs­be­trieb positionieren.“

Im Anschluss konn­ten die bal­di­gen Aus­zu­bil­de­nen das neu auf­ge­nom­me­ne Wis­sen an drei Sta­tio­nen spie­le­risch unter Beweis stel­len. Hier wur­de Pro­be­kas­siert, Sor­ti­ments­wis­sen geprüft und ein­zel­han­dels­spe­zi­fi­sches Voka­bu­lar trainiert.

Nach erfolg­rei­chem Abschluss des Pra­xis­ta­ges, gab es bereits eini­ge Schüler/innen, die sich nach Mög­lich­kei­ten für ein bald anste­hen­des Prak­ti­kum erkun­digt haben.

06.11.2025, Lukas Schmitz-Peiffer

9. November – Deutschland erinnert an Pogromnacht und Mauerfall

Das Foto (von Tho­mas Lau­xen) zeigt den Todes­strei­fen am Pots­da­mer Platz in den Tagen vor dem Fall der Ber­li­ner Mau­er Anfang Novem­ber 1989. Die Auf­schrift auf der „Rohr­kan­te” (obe­rer Teil der Ber­li­ner Mau­er) „Kam­pa­gne für all­ge­mein­gül­ti­ge Bür­ger­rech­te und eine Welt ohne Mili­tär. Es gilt die mili­tä­risch beding­te Tei­lung durch Bür­ger­rech­te des Welt­bür­gers zu erset­zen” erin­nert an den kana­di­schen Frie­dens­ak­ti­vis­ten John Run­ning der auch unter dem Namen „Der Mau­er­läu­fer” bekannt wurde.

Befragt man die Goog­le-KI zu die­ser The­ma­tik erhält man die fol­gen­den teil­wei­se wider­sprüch­li­chen Antworten:

„9. Novem­ber – Deutsch­land erin­nert an Pogrom­nacht und Mau­er­fall“ weiterlesen

It’s finally SPOOKY SEASON

Schon unser neus­tes Reel auf Insta­gramm igel_klrplus gesehen?
Viel Spaß dabei!

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Vide­os und Fotos von Deni­se und Maya (bei­de 9c)

Happy Halloween

Screen­shot von Insta­gram: igel_klrplus

Hal­lo­ween – Her­kunft und Brauch­tum: Hal­lo­ween am 31. Okto­ber hat sei­ne Wur­zeln in dem kel­ti­schen Fest Sam­hain, das den Über­gang vom Som­mer zum Win­ter mar­kier­te. Die alten Kel­ten glaub­ten, dass in die­ser Nacht die, Geis­ter­welt und die Welt der Leben­den sich begeg­nen. Um böse Geis­ter abzu­schre­cken, schrie­ben die Men­schen Lärm, Licht und ver­stell­te Gesich­ter auf – Vor­läu­fer des heu­ti­gen Gru­sel­trä­gers. Mit der Aus­brei­tung des Chris­ten­tums wur­de der 31. Okto­ber zum Vor­abend des Aller­hei­li­gen­fes­tes (All Hal­lows’ Day). Das Fest soll­te die Toten ehren und zugleich den heid­ni­schen Brauch in christ­li­che Ritua­le inte­grie­ren. Im Lau­fe der Zeit ver­misch­ten sich Legen­den, Bräu­che und christ­li­che Ritua­le, wodurch Hal­lo­ween sich zu dem ent­wi­ckel­te, was wir heu­te ken­nen. In vie­len Län­dern, auch hier­zu­lan­de, gehört das „Süßes oder Saures“-Rundgang (Trick or Tre­at) zu den belieb­tes­ten Bräu­chen. Kin­der zie­hen ver­klei­det von Tür zu Tür, sam­meln Süßig­kei­ten und ver­su­chen, Gru­sel­stim­mung zu ver­brei­ten – oft mit Kür­bis­la­ter­nen als Sym­bol, die mit grin­sen­den Gesich­tern aus­ge­höhlt wer­den. Hal­lo­ween heu­te bedeu­tet vor allem Spuk­ge­schich­ten, Kos­tü­me, Fil­me, Gru­sel­spie­le und gemein­sa­mes Fei­ern – eine bun­te Mischung aus alten Ritua­len und moder­ner Pop­kul­tur, die jung und alt mit­ein­an­der verbindet.

Fei­ert ihr auch Hal­lo­ween? Wenn ja, wie?
Eure Leh­rer und Mit­schü­ler sind schon ganz gespannt, was ihr dar­über berich­ten werdet.

Vier Jahreszeiten – Giuseppe Arcimboldo – ein Projekt der Klasse 10b im Fach Bildende Kunst (Be-Ja)

Das Kunst­pro­jekt zu Giu­sep­pe Arcim­bol­dos „Vier Jah­res­zei­ten” der Klas­se 10b mit Frau Ber­ger-Jaro­szew­ski beinhal­tet die Erschaf­fung von Por­träts, die aus ver­schie­de­nen, für die jewei­li­ge Jah­res­zeit cha­rak­te­ris­ti­schen Objek­ten wie Pflan­zen, Früch­ten oder Gemü­se zusam­men­ge­setzt sind. Die Klas­se gestal­te­te wie Arcim­bol­do rät­sel­haf­te Por­träts, die den Kreis­lauf der Natur und des mensch­li­chen Lebens widerspiegeln.

Respekt für dich – ein Präventionstheaterstück für unsere Klassen 5–8

Henning und Anne von "Zartbitter e.V." mit unserer Schulsozialarbeiterin Carolin Broy.
Hen­ning und Anne von „Zart­bit­ter e.V.” mit unse­rer Schul­so­zi­al­ar­bei­te­rin Caro­lin Broy.

Heu­te auf dem Stun­den­plan: „RESPEKT für Dich!“ – ein Thea­ter­stück für all unse­re Klas­sen 5 bis 8 im Rah­men des Prä­ven­ti­ons­kon­zep­tes der Kai­ser-Lothar-Real­schu­le plus (Schul­so­zi­al­ar­bei­te­rin Caro­lin Broy). Das Stück von „Zart­bit­ter e.V.“ behan­delt das The­ma sexu­el­le Gewalt und digi­ta­le Über­grif­fe durch Jugend­li­che. Es zeigt auf humor­vol­le und mut­ma­chen­de Wei­se, wie Jugend­li­che betrof­fe­ne Freun­de unter­stüt­zen und Hil­fe orga­ni­sie­ren kön­nen, wäh­rend es sich gleich­zei­tig gegen Gewalt­ver­herr­li­chung abgrenzt. Fazit der befrag­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler zum Stück: „Gute Dar­stel­ler, inter­es­sant, emp­feh­lens­wert, hilf­rei­che Tipps.”

In einer Nach­be­spre­chung kamen alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu Wort.

Wir dan­ken unse­ren Spon­so­ren, die die­ses Event für unse­re Klas­sen ermög­licht haben: Land RLP, Lions Club Bertra­da-Mür­len­bach, Han­nah Stif­tung NRW, TAFF Rei­ni­gungs­dienst sowie dem För­der­ver­ein unse­rer Schule.

Die Sto­ry: In der Wer­be­agen­tur Cre­a­pool ist man begeis­tert: Das Minis­te­ri­um für Jugend und Schu­le hat der Agen­tur Cre­a­pool den Auf­trag für eine gro­ße Kam­pa­gne zum The­ma „Respekt“ erteilt. Simo­ne Engel­hard, ehr­gei­zi­ge Juni­or­che­fin der Agen­tur, und ihr Mit­ar­bei­ter Car­lo Zan­da über­neh­men den Job. Wäh­rend Simo­ne als Wer­be­pro­fi Reich­wei­ten der Kam­pa­gne und die Auf­merk­sam­keit der Medi­en beson­ders wich­tig sind, denkt Car­lo eher über die Inter­es­sen von Jugend­li­chen nach. Was ist eigent­lich Respekt? Wel­che per­sön­li­chen Rech­te müs­sen geach­tet wer­den, damit Jugend­li­che sich respek­tiert füh­len und sich in Schu­len, Ver­ei­nen, Jugend­zen­tren… wohl­füh­len? Jugend­li­che sol­len teil­neh­men, nicht mit­ge­stal­ten. Doch erin­nert Simo­ne sich plötz­lich an selbst erleb­te sexu­el­le Über­grif­fe. Und auch die Erleb­nis­se von Car­los Nef­fen Tom machen die bei­den betrof­fen. (Quel­le: zartbitter.de)

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Unsere 9er im Praktikum

Vor den Herbst­fe­ri­en absol­vier­ten unse­re neun­ten Klas­sen ein zwei­wö­chi­ges Prak­ti­kum. War­um? Ein Prak­ti­kum ist mehr als nur ein Pflicht­ter­min im Schul­all­tag. Es ist eine Chan­ce, die eige­nen Inter­es­sen und Fähig­kei­ten in der Pra­xis zu tes­ten und wert­vol­le Erfah­run­gen für die Zukunft zu sammeln.

Vor­tei­le:
- Berufs­er­fah­rung sam­meln: Ein Prak­ti­kum gibt dir die Mög­lich­keit, Ein­bli­cke in ver­schie­de­ne Berufs­fel­der zu gewin­nen und her­aus­zu­fin­den, was dir wirk­lich Spaß macht.
- Fähig­kei­ten ent­wi­ckeln: Du kannst neue Fähig­kei­ten erler­nen und dei­ne bestehen­den ver­bes­sern, wie zum Bei­spiel Team­ar­beit, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Zeitmanagement.
- Netz­wer­ke auf­bau­en:  Ein Prak­ti­kum ist eine groß­ar­ti­ge Gele­gen­heit, Kon­tak­te in der Bran­che zu knüp­fen und wert­vol­le Bezie­hun­gen aufzubauen.
- Selbst­ver­trau­en stär­ken: Durch die Über­nah­me von Ver­ant­wor­tung und die erfolg­rei­che Bewäl­ti­gung von Auf­ga­ben kannst du dein Selbst­ver­trau­en stär­ken und dei­ne Zukunfts­chan­cen verbessern.

Fazit:
Ein Prak­ti­kum ist ein wich­ti­ger Schritt auf dem Weg ins Berufs­le­ben. Es bie­tet dir die Chan­ce, dei­ne Inter­es­sen und Fähig­kei­ten zu ent­de­cken und wert­vol­le Erfah­run­gen zu sam­meln. Also nut­ze die Gele­gen­heit und bewirb dich für ein Prak­ti­kum! Ich habe mein Prak­ti­kum eine Woche in die Herbst­fe­ri­en ver­län­gert, weil es mir dort so gut gefal­len hat und ich ger­ne dort mei­ne Aus­bil­dung absol­vie­ren würde.

Screen­shot, Ein­blick in mein Prak­ti­kum, Deni­se, 9c

Schöne Herbstferien!

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Kas­ta­ni­en, Kür­bis­se und Blät­ter­re­gen – Wir wün­schen schö­ne Herbstferien!
Schaut euch unser Reel bei Insta­gram an: igel_klrplus
Eure Klas­se 6c mit Frau Jacobs

Siegerehrung Distanzduell

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Führerschein der Klasse AM oder Mofa-Prüfbescheinigung?

Foto von Deni­se Theis (9c)

Nach­dem die Alters­gren­ze für den Füh­rer­schein der Klas­se AM (für Klein­kraft­rä­der mit einer Höchst­ge­schwin­dig­keit von 45 km/h) im Jahr 2021 von 16 auf 15 Jah­re her­ab­ge­setzt wur­de, ist das Inter­es­se von Jugend­li­chen am Erwerb des Mofa-Füh­rer­scheins (für Klein­kraft­rä­der mit einer Höchst­ge­schwin­dig­keit von 25 km/h) mehr oder weni­ger deut­lich zurück­ge­gan­gen. In der Fol­ge war dann auch ein ent­spre­chen­der Rück­gang der Teil­neh­mer­zah­len in den schu­li­schen Mofa-Kur­sen zu beob­ach­ten. Da die­se tra­di­tio­nell nur auf die Prü­fung beim TÜV zum Erwerb der Mofa-Prüf­be­schei­ni­gung („Mofa-Füh­rer­schein”) vor­be­rei­ten und in ihrem Rah­men kei­ne Aus­bil­dungs­be­schei­ni­gung für den Füh­rer­schein der Klas­se AM aus­ge­stellt wer­den dür­fen, wur­de eine Mofa-Kurs­teil­nah­me für vie­le 14- und 15-jäh­ri­ge Schü­ler plötz­lich unin­ter­es­sant. Selbst die ver­gleichs­wei­sen hohen Kos­ten des AM-Füh­rer­scheins von ca. 1.000,- bis 1.200,- Euro (die Kos­ten des schu­li­schen Mofa-Kur­ses belau­fen sich auf 40,- Euro pro Teil­neh­mer) schei­nen die Attrak­ti­vi­tät des Fah­rens von Klein­kraft­rä­dern bis 45 km/h nicht zu schmälern.

Wei­ter­hin ver­zich­ten auch immer mehr Jugend­li­che auf das Fah­ren eines Klein­kraft­rads bereits mit Voll­endung des 15. Lebens­jah­res und kon­zen­trie­ren sich auf einen mög­lichst frü­hen Erwerb des Auto­füh­rer­scheins im Rah­men des beglei­ten­den Fah­rens mit 17, da der Auto­füh­rer­schein die Füh­rer­schein­klas­se AM beinhal­tet, d. h., dass der am beglei­ten­den Auto­fah­ren teil­neh­men­de Jugend­li­che ein Klein­kraft­rad bis 45 km/h ab 17 Jah­ren unbe­glei­tet fah­ren darf und sich somit die Kos­ten des AM-Füh­rer­scheins spart.

Trotz­dem kann man seit dem letz­ten Schul­jahr 2024/2025 einen sehr inter­es­san­ten Trend im Geschlech­ter­ver­hält­nis der Mofa-Kurs­teil­neh­mer an der KLR+ beob­ach­ten. Die schu­li­schen Mofa-Kur­se waren seit ihrer Ein­füh­rung in den 1980er Jah­ren immer männ­lich domi­niert, d. h., dass die Jun­gen in die­sen frei­wil­li­gen Arbeits­ge­mein­schaf­ten von Anfang an deut­lich in der Mehr­heit waren. Die­ses Ver­hält­nis scheint sich nun genau­so deut­lich zu Guns­ten des Mäd­chen­an­teils zu ver­än­dern. So hat­ten sich für das zwei­te Halb­jahr des Schul­jah­res 2024/2025 sie­ben Mäd­chen und ledig­lich ein Jun­ge für die Teil­nah­me am KLR+-Mofa-Kurs ange­mel­det, wäh­rend im z. Zt. lau­fen­den Mofa-Kurs das Geschlech­ter­ver­hält­nis bei 9 zu 1 (neun Mäd­chen und ein Jun­ge) liegt.

Zwei Mädels der Klas­sen­stu­fe 9 aus dem Mofa­kurs haben sich zur AG geäu­ßert: „Hey, ich mache den Mofa-Füh­rer­schein, da ich ger­ne ler­nen möch­te, wie man fährt und auch Spaß dar­an habe. Außer­dem macht es total Spaß, da ich mit mei­nen Freun­den zusam­men ler­nen kann und ich fin­de es voll cool, dass die Schu­le so etwas anbietet.”
„Ich mach den Mofa-Füh­rer­schein, da es mir sehr Spaß macht, Mofa zu fah­ren und ich in Zukunft sel­ber mal Mofa fah­ren möch­te. Ich fin­de es cool, dass es eine Mofa-AG an unse­rer Schu­le gibt. Es macht mega viel Spaß zu ler­nen, wie man fah­ren soll und natür­lich: Man die AG zusam­men mit Freun­den machen kann.”

Offen­sicht­lich hat der Rück­gang der männ­li­chen Anmel­de­zah­len zu einer höhe­ren Attrak­ti­vi­tät für die Teil­nah­me der Mäd­chen am Mofa-Kurs bei­getra­gen, was sicher­lich als posi­ti­ver Neben­ef­fekt der oben beschrie­be­nen nega­ti­ven Ent­wick­lung der Gesamt­an­mel­de­zah­len gewer­tet wer­den kann.

Vor dem Hin­ter­grund der hohen Kos­ten des Füh­rer­scheins AM soll­te der schu­li­sche Mofa-Kurs mit einer Kurs­ge­bühr von 40,- Euro nach wie vor eine sinn­vol­le und kos­ten­güns­ti­ge Alter­na­ti­ve für den Ein­stieg in die moto­ri­sier­te Ver­kehrs­teil­nah­me von Mäd­chen und Jun­gen sein.

Inso­fern wür­de ich mir gut über­le­gen, ob ich mit 15 Jah­ren ca. 1.200,- Euro für den AM- und zwei Jah­re spä­ter noch­mal weit über 3.000,- Euro für den Auto­füh­rer­schein bezah­len kann und will.

Inter­view mit Herrn Lau­xen im Igel vom 04.01.2021:

Mofa-AG: Die Arbeits­ge­mein­schaf­ten an unse­rer Schule

Herr Lau­xen: Vor ca. 20 Jah­ren habe ich die­se AG von mei­nem Vor­gän­ger über­nom­men. Da ich seit mei­nem 16. Lebens­jahr mit moto­ri­sier­ten Zwei­rä­dern unter­wegs bin und hier­bei schon sehr viel erlebt habe, war und ist es mir ein Her­zens­an­lie­gen, mei­ne Erfah­run­gen im Stra­ßen­ver­kehr an Jugend­li­che weiterzugeben.

igel.klrplus.de

Zu der Bedeu­tung von schu­li­scher Ver­kehrs­er­zie­hung ins­be­son­de­re für 14- bis 16-jäh­ri­ge Schü­ler ver­wei­se ich auf den Igel-Arti­kel vom 15.09.2024:

Die Bedeu­tung der schu­li­schen Mofa-Kur­se für die Unfall­prä­ven­ti­on bei den 14- bis 16-jäh­ri­gen Jugend­li­chen – IGEL – Die Schü­ler­zei­tung – igel.klrplus.de

Die Bedeu­tung der schu­li­schen Mofa-Kur­­se für die Unfall­prä­ven­ti­on bei den 14- bis 16-jäh­ri­­gen Jugend­li­chen wird durch die fol­gen­den Dia­gram­me des sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes ein­drucks­voll belegt. Wie man unschwer erken­nen kann, steigt die Zahl der Ver­un­glück­ten ab dem 15. Lebens­jahr sprung­haft an und sinkt erst wie­der ab dem 20 …

igel.klrplus.de

Deni­se Theis (9c), Tho­mas Lau­xen, FJac