Milchtag in der 6b

Am Diens­tag, den 15.11.2022 war Frau Mey­ers, von der Milag in unse­rem HuS Kurs zu Besuch. Sie infor­mier­te uns über die Inhalt­stof­fe der Milch und war­um Milch­pro­duk­te so wich­tig in unse­rer Ernäh­rung sind.
Wir durf­ten ver­schie­de­ne Milch­sor­ten pro­bie­ren und aus Sah­ne But­ter geschüttelt.

Außer­dem haben wir Käse­häpp­chen, eine Roh­kost­plat­te, beleg­te Bro­te und eine Obst­plat­te mit Joghurt zube­rei­tet. Es hat uns allen sehr gut geschmeckt und die Zube­rei­tung des Früh­stücks hat viel Spaß gemacht.

Car­la, Lore­na, Sofie, Alex­an­dra, Dani­el, Deni­se Klas­se 6b

Patrick Schnieder zu Besuch an der Kaiser-Lothar-Realschule plus Prüm


Am Mitt­woch besuch­te uns (10a und 10b) in der drit­ten und vier­ten Stun­de im Rah­men des Demo­kra­tietages der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Patrick Schnieder.

Aber wer ist das eigent­lich?                                                                                                                Patrick Schnie­der ist 45 Jah­re alt, und kommt aus Arz­feld. Er ist deut­scher Poli­ti­ker und Rechts­an­walt. Nach sei­nem Beruf als Rechts­an­walt, ist er zum Bür­ger­meis­ter von Arz­feld gewählt wur­den. Dann ging es wei­ter in die „gro­ße” Poli­tik. Er wur­de zum Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten. Er gehört der Par­tei CDU/CSU an, und ist dort Par­la­men­ti­scher Geschäftsführer.

Unser Ter­min mit Patrick Schnie­der                                                                                         Am Anfang, als Herr Schnie­der zu uns kam, hat er sich vor­ge­stellt und über sein Leben berich­tet. Er hat uns eini­ges über sei­ne Arbeit als Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter erzählt. Und wie das im Bun­des­tag so abläuft.              Danach durf­ten wir ihm Fra­gen stel­len. Als Ers­tes inter­es­sier­ten wir uns natür­lich über die Poli­tik. Über „sei­ne” Par­tei und über Sachen aus dem Bun­des­tag. Danach frag­ten wir all­ge­mei­ne The­men, die gera­de aktu­ell sind. Wir woll­ten natür­lich auch von Sachen bzw. The­men sei­ne Mei­nung hören. Inten­siv aber haben wir über die Bedeu­tung von Poli­tik und Wah­len vor dem Hin­ter­grund der deut­schen NS-Ver­gan­gen­heit diskutiert.

Wir dan­ken Herrn Schnie­der herz­lich, dass er sich die Zeit genom­men hat, um mit uns über ver­schie­de­ne The­men zu spre­chen und unse­re Fra­gen beant­wor­tet hat. „Patrick Schnie­der zu Besuch an der Kai­ser-Lothar-Real­schu­le plus Prüm“ weiterlesen

Das Berliner Reichstagsgebäude an der Nahtstelle zwischen Ost und West – Erinnerungen an die Novembertage 1989 bis zum Mauerfall am 09.11. (Teil 8)

Das Foto zeigt das Ber­li­ner Reichs­tags­ge­bäu­de unmit­tel­bar vor dem Mau­er­fall am 09.11.1989. Das Reichs­tags­ge­bäu­de befand sich damals im West­teil der Stadt, die Ber­li­ner Mau­er ver­lief unmit­tel­bar hin­ter dem Gebäu­de ent­lang. Da zu die­ser Zeit die Haupt­stadt der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land noch Bonn hieß, wur­de das Reichs­tags­ge­bäu­de für kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen wie bei­spiels­wei­se die his­to­ri­sche Aus­stel­lung „Fra­gen an die deut­sche Geschich­te” genutzt.

Obwohl die par­la­men­ta­ri­schen Sit­zun­gen des Deut­schen Bun­des­ta­ges vor der Wie­der­ver­ei­ni­gung logi­scher­wei­se in Bonn statt­fan­den, lud der dama­li­ge Frak­ti­ons­chef der CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on Alfred Dreg­ger die Abge­ord­ne­ten der CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on ein­mal pro Jahr zu einer Frak­ti­ons­sit­zung in das Reichs­tags­ge­bäu­de nach West-Ber­lin ein. Mit die­ser Maß­nah­me woll­te die CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on ihre Ver­bun­den­heit mit dem Reichs­tags­ge­bäu­de und mit der geteil­ten Stadt zum Aus­druck brin­gen. Man woll­te sich nicht mit dem Zustand der Tei­lung abfin­den und das Reichs­tags­ge­bäu­de als Ort eines demo­kra­ti­schen Par­la­ments für ganz Deutsch­land als Zukunfts­per­spek­ti­ve erhal­ten. Aus meh­re­ren per­sön­li­chen Gesprä­chen vor Ort mit dem ehe­ma­li­gen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten der CDU und Vor­sit­zen­den des Sport­aus­schus­ses im Deut­schen Bun­des­tag Peter Rau­en weiß ich, dass in der Zeit des kal­ten Krie­ges die Spio­na­ge­tä­tig­kei­ten und nach­rich­ten­dienst­li­chen Akti­vi­tä­ten sowohl bei den West­al­li­ier­ten (USA, Groß­bri­tan­ni­en, Frank­reich) als auch auf der Sei­te der Ost­block­staa­ten des War­schau­er Pak­tes (vor allem DDR und UDSSR) auf Hoch­tou­ren lie­fen. Kon­kret wur­de jede Gele­gen­heit genutzt, um sich an der Schnitt­stel­le zwi­schen Ost und West gegen­sei­tig zu bespit­zeln und mit Hil­fe von aus­ge­feil­ter Nach­rich­ten­tech­nik abzu­hö­ren, zu über­wa­chen und aus­zu­spio­nie­ren. Die­se Tat­sa­che war jedem poli­ti­schen Amts­trä­ger voll und ganz bewusst und des­halb konn­te man auch ganz offen und ohne Geheim­nis­krä­me­rei zu betrei­ben, dar­über reden und dis­ku­tie­ren. Nach der Aus­sa­ge Peter Rau­ens ging die­se Offen­heit sogar soweit, dass zu Beginn der o. g. jähr­lich statt­fin­den­den Frak­ti­ons­sit­zung im Reichs­tags­ge­bäu­de, also an der Naht­stel­le zwi­schen Ost und West, der CDU/C­SU-Frak­ti­ons­chef Alfred Dreg­ger nicht nur die anwe­sen­den Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten ganz offi­zi­ell begrüß­te, son­dern auch die mit­hö­ren­den Geheim- und Nach­rich­ten­diens­te in Ost und West. Es war also völ­lig nor­mal und selbst­ver­ständ­lich, dass im Ber­li­ner Reichs­tags­ge­bäu­de die Wän­de Ohren hat­ten und man sich des­halb nie allei­ne in einem Raum auf­hal­ten konnte.

Als dage­gen vor eini­gen Jah­ren bekannt wur­de, dass das Mobil­te­le­fon von Ange­la Mer­kel jah­re­lang angeb­lich von der NSA abge­hört wur­de, ging ein Auf­schrei der Ent­rüs­tung durch unser Land.

Zu wei­te­ren Zeitzeugengeschichten:

Ber­lin vor dem Mau­er­fall­fall am 09.11.1989 – Erin­ne­run­gen an die Novem­ber­ta­ge 1989 bis zum Mau­er­fall am 09.11. (Teil 7)

Zu dem o. g. Bericht und dem dazu­ge­hö­ri­gen Foto vom dama­li­gen West-Ber­li­ner Reichs­tags­ge­bäu­de in Front­an­sicht mit dem Haupt­ein­gang („Dem Deut­schen Vol­ke”) habe ich noch ein pas­sen­des Foto vom Süd-Ost-Flü­gel und seit­li­cher Rück­an­sicht des Reichstag­ge­bäu­des gefun­den (Anmer­kung der Redak­ti­on: aus foto­recht­li­chen Grün­den dür­fen wir die­ses Foto nicht ohne Geneh­mi­gung im IGEL ver­öf­fent­li­chen). Im Gegen­satz zu dem Foto mit Front­an­sicht (vom Tier­gar­ten aus auf­ge­nom­men) wur­de das Foto des Süd-Ost-Flü­gels im Jahr 1982 von Ost-Ber­lin aus auf­ge­nom­men. Man erkennt im unte­ren Bereich des Fotos einen klei­nen Teil der Ber­li­ner Mau­er von Osten aus foto­gra­fiert und sieht sehr gut, wie nah das Reichs­tags­ge­bäu­de damals an der Ber­li­ner Mau­er stand. Die bei­den Häu­ser am lin­ken und rech­ten Bild­rand befan­den sich auf Ost-Ber­li­ner Sei­te und damit auf dem Staats­ge­biet der DDR. „Das Ber­li­ner Reichs­tags­ge­bäu­de an der Naht­stel­le zwi­schen Ost und West – Erin­ne­run­gen an die Novem­ber­ta­ge 1989 bis zum Mau­er­fall am 09.11. (Teil 8)“ weiterlesen

Witzeecke

Tref­fen sich drei Bunt­stif­te auf dem Schulhof.
Es kom­men noch wei­te­re Bunt­stif­te dazu.
Sagt der eine Bunt­stift: ”Komm, lass uns gehen. Hier wird’s mir zu bunt.”

” Wer hat dir denn eben den Spick­zet­tel rüber gescho­ben, Josef?” fragt der Leh­rer streng.
”Ich pet­ze nie, Herr Mül­ler”, ant­wor­tet Josef, ”und mei­nen Freund Tim wür­de ich sowie­so nie verpfeifen!”

Was hat ein Engel, der in den Mist­hau­fen gefal­len ist?
Kotflügel!

Drei Häs­chen wet­ten, wer am höchs­ten eine Mau­er springt.
Das ers­te springt und schafft es fast 10 Zen­ti­me­ter darüber.
Das zwei­te springt und schafft es 15 Zen­ti­me­ter dar­über. Das drit­te springt und kracht mit dem Kopf gegen die Mauer.
Als es wie­der bei Selbst­be­wusst­sein ist, sagt es: ”Ich bin am höchs­ten gesprun­gen. Ich habe sogar die Ster­ne gesehen.”

Zwei Brat­kar­tof­feln in der Mikro­wel­le. Sagt die eine zur ande­ren: ”du, es ist ganz heiß hier!” Meint die ande­re: ”Oh, eine spre­chen­de Brat­kar­tof­fel!” „Wit­ze­ecke“ weiterlesen

Unsere Schülerzeitung „IGEL” in der ORANGE 7

Unser IGEL ist auch außer­halb unse­rer Schul­ge­mein­schaft bekannt: Lydia Schu­ma­cher der ORANGE7 stell­te eine Anfra­ge an unse­re Schu­le, denn sie inter­es­sier­te sich für die Arbeit hin­ter den Kulis­sen unse­rer Schü­ler­zei­tung. Natür­lich waren wir Chef­re­dak­teu­rin­nen Pia Leif­gen und Lara Ocak (bei­de 9a) sogar wäh­rend des Prak­ti­kums, Leo­nie Kramm (10a) und unse­re betreu­en­de Leh­re­rin Frau Jacobs ger­ne zu Gesprä­chen bereit. So sieht unse­re Sei­te 33 in der aktu­el­len Aus­ga­be der ORANGE7 aus:

Und hier der Text von Lydia Schu­ma­cher über uns und unse­re Arbeit:

Sprung­brett für Journalisten? 

Wer für die Schü­ler­zei­tung arbei­tet, der lernt zwangs­läu­fig viel über Medi­en. Das frü­he Inter­es­se kann zum Weg­wei­ser für eine beruf­li­che Zukunft wer­den. Umso mehr, wenn sie regel­mä­ßig Prei­se abräumt – so wie der IGEL. 

Leo­nie Kramm (15) aus Daus­feld hat sie im ach­ten Schul­jahr gepackt, die Lust am Schrei­ben. Pia Leif­gen (14) aus Dah­nen und ihrer Freun­din Lara Ocak (14) aus Arz­feld ging es ähn­lich – sie haben vor zwei Jah­ren begon­nen. Nach­dem sie alle drei Erfah­run­gen als Redak­teu­re gesam­melt haben, sind sie jetzt die Chef­re­dak­teu­rin­nen des IGEL gewor­den, der Schü­ler­zei­tung der Kai­ser-Lothar-Real­schu­le plus in Prüm. Was ihre Auf­ga­ben sind? „Wir sind die Ansprech­part­ner für The­men, Ideen oder Bil­der – also für alles, was die Schü­ler unse­rer Schu­le ger­ne ver­öf­fent­li­chen wol­len“, sagt Lara. Bei der Aus­wahl gehe es dar­um, dass die The­men für mög­lichst vie­le inter­es­sant sein soll­ten. Auch sol­len Leser von außen sehen, was gera­de in der Schu­le pas­siert. Und sie ver­tre­ten die Zei­tung nach außen, bei­spiels­wei­se dann, wenn o7 anfragt. Pro­jekt­lei­te­rin ist San­dra Jacobs, die in der KLR die Fächer Deutsch und Gesell­schafts­leh­re unter­rich­tet. Sie steht den jun­gen Redak­teu­ren mit Rat und Tat zur Sei­te, prüft Quel­len­an­ga­ben und Recht­schrei­bung und stellt die The­men online. „Unse­re Schü­ler­zei­tung „IGEL” in der ORANGE 7“ weiterlesen

Gesunder AOK-Kochworkshop an der KLR+ Prüm

Kürz­lich hat­te der WPF-HuS Kurs 9 einen etwas „beson­de­ren“ Unter­richt, denn es war Ursu­la Elsen der AOK zu Besuch. Zusam­men mit den HuS-Lehr­kräf­ten Frau Gerigk, Frau Krebs und Frau Blum sowie der päd. Fach­kraft Frau Hil­den hat der HuS-Kurs ver­schie­de­ne Fin­ger-Food-Gerich­te und gesun­de Par­tys­nacks erstellt und ent­schie­den, wel­ches davon das gesün­des­te und wel­ches das unge­sün­des­te ist.

Bei den Koch­work­shops, die KLASSE!-Partner AOK Rhein­land-Pfalz seit vie­len Jah­ren anbie­tet, durf­ten 25 Klas­sen im Jahr 2022 teil­neh­men. Dar­un­ter unse­re Schu­le. Unter Anlei­tung von Ursu­la Elsen von der AOK wur­den gesun­de, schnel­le und lecke­re Fin­ger­food-Gerich­te her­ge­stellt. Gemü­se­sticks, Avo­ca­do­quark­dip und Pfann­ku­chen­rol­le mit Ruco­la – die Rezep­te waren viel­sei­tig und aus­ge­fal­len. Neben der Zube­rei­tung des Fin­ger­foods stan­den auch Infos zu gesun­dem Essen und Trin­ken auf dem Pro­gramm. „Mir hat beson­ders gefal­len, dass alle viel Spaß bei der Zube­rei­tung der Rezep­te hat­ten“, resü­mier­te Ursu­la Elsen, „alles hat sehr gut geschmeckt.“

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Rezept­tipp: „Power Kugeln“
Dazu benö­tigt ihr fol­gen­de Dinge:

„Gesun­der AOK-Koch­work­shop an der KLR+ Prüm“ weiterlesen

Mein Praktikum im Amtsgericht


Mein Prak­ti­kums­be­ruf:
Ich habe vom 19.09–30.09 mein zwei­wö­chi­ges Prak­ti­kum beim Amts­ge­richt Prüm gemacht. Ich bin gleich ein zwei­tes Mal dort gewe­sen, weil es mir beim ers­ten Mal so viel Spaß gemacht hat. Dort habe ich mir vie­le Beru­fe mal etwas genau­er ange­guckt. Das waren die Beru­fe: Jus­tiz­wacht­meis­ter, Jus­tiz­fach­wirt, Rechts­pfle­ger und Rich­ter. Ich durf­te an eini­gen Sit­zun­gen teil­neh­men und konn­te mir die Anwäl­te und den Rich­ter mal etwas genau­er anschau­en und von ihnen lernen.

Ich muss­te um 8 Uhr da sein, aber die Sit­zun­gen begon­nen immer erst um 9:15 Uhr. So hat­te ich immer genü­gend Zeit, um mir die Akten zu den Fäl­len durchzulesen.

Mein Prak­ti­kums­be­trieb: Amts­ge­richt
Adres­se: Teich­stra­ße 18, 54595
Tele­fon­num­mer: 06551/951–124
Name mei­nes Betreu­ers: Otmar Klaes

Ich habe wäh­rend mei­nes Prak­ti­kums in die ver­schie­dens­ten Abtei­lun­gen rein­schau­en dür­fen z.B. Straf­sa­chen, Buß­sa­chen, Zivil­sa­chen, Betreu­ungs­sa­chen und Familiensachen.

Im Amts­ge­richt wer­den Streit­fäl­le geklärt. Das Amts­ge­richt hat 25 Mit­ar­bei­ter. Mei­ne Kol­le­gen üben die Beru­fe Jus­tiz­wacht­meis­ter, Jus­tiz­fach­wirt, Rechts­pfle­ger und Rich­ter aus. Mein Betrieb bil­det für fol­gen­de Beru­fe aus: Jus­tiz­wacht­meis­ter , Rechts­pfle­ger, Jus­tiz­an­ge­stell­ter und den Justizfachwirt.

Eine Woche wäh­rend mei­nes Prak­ti­kums „Mein Prak­ti­kum im Amts­ge­richt“ weiterlesen

Gedenktag: Heute vor 33 Jahren – am 09.11.1989 – ist die Berliner Mauer gefallen

https://www.youtube.com/watch?v=9tj54f-B-9E

Die­ses You­tube-Video zeigt das berühm­te Tref­fen mit der Pres­se am 9. Novem­ber 1989.Am 9. Novem­ber 1989 ent­schloss sich die Regie­rung der DDR dazu, dass die Ein­woh­ner den Wes­ten eher besu­chen durf­ten, damit sie glück­li­cher sind. Aller­dings muss­ten sie das vor­her anmel­den und eine Erlaub­nis bekom­men. Die kom­mu­nis­ti­sche Par­tei der DDR woll­te dies der Pres­se erzäh­len. Ein hoher Ver­tre­ter der Par­tei, Gün­ther Scha­bow­ski, erzähl­te es vor vie­len Leu­ten von Zei­tun­gen und Fern­se­hen. Aber eigent­lich soll­ten die Ein­woh­ner erst spä­ter davon erfah­ren. Als ein Jour­na­list frag­te, ab wann die neue Regel gilt, sag­te Scha­bow­ski ein­fach: „ab sofort“. Er wuss­te es nicht bes­ser. Als die DDR-Ein­woh­ner davon im Fern­se­hen hör­ten, gin­gen vie­le schnell zur Ber­li­ner Mau­er und woll­ten in den Wes­ten. Die Wach­leu­te an der Gren­ze waren hilf­los. Die Regie­rung war nicht zu errei­chen. So ließ man die Men­schen ein­fach durch. Am Abend waren schon vie­le auf die Ber­li­ner Mau­er gestie­gen und tanz­ten vor Freu­de dar­auf herum.

Was die Ber­li­ner Mau­er war, war­um sie gebaut wur­de, wie das Ende aus­sah und wie es danach wei­ter­ging, haben wir am heu­ti­gen Tag für euch nachgeschlagen.

„Gedenk­tag: Heu­te vor 33 Jah­ren – am 09.11.1989 – ist die Ber­li­ner Mau­er gefal­len“ weiterlesen

Berlin vor dem Mauerfallfall am 09.11.1989 – Erinnerungen an die Novembertage 1989 bis zum Mauerfall am 09.11. (Teil 7)

Das Foto zeigt das Bran­den­bur­ger Tor mit der vor­ge­la­ger­ten Ber­li­ner Mau­er von West-Ber­lin aus in Rich­tung Ost-Ber­lin auf­ge­nom­men. Man erkennt auf dem „Dach” des Bran­den­bur­ger Tors die Rück­sei­te der berühm­ten Qua­dri­ga. Nach Wiki­pe­dia han­delt es sich bei einer Qua­dri­ga um einen anti­ken zwei­räd­ri­gen Streit­wa­gen der von vier neben­ein­an­der lau­fen­den Pfer­den gezo­gen wird.

Das Warn­schild „Ach­tung Sie ver­las­sen jetzt West-Ber­lin” stammt noch aus der Zeit vor dem Mau­er­bau (13.08.1961) und soll­te die Pas­san­ten dar­auf hin­wei­sen, dass hin­ter dem Warn­schild der sowje­ti­sche Sek­tor beginnt.

Nach dem zwei­ten Welt­krieg teil­ten die vier Sie­ger­mäch­te USA, Groß­bri­tan­ni­en, Frank­reich und Sowjet­uni­on die Stadt Ber­lin in vier Sek­to­ren bzw. Besat­zungs­zo­nen ein. Jede Besat­zungs­zo­ne wur­de von einer Sie­ger­macht ver­wal­tet. Durch ent­spre­chen­de Schil­der wur­de auf die Sek­to­ren­gren­zen hin­ge­wie­sen (zwei­tes Foto). Nach Fer­tig­stel­lung der Mau­er hät­te man auf das Warn­schild vor dem Bran­den­bur­ger Tor ver­zich­ten kön­nen, denn durch die Mau­er wur­de ein Ver­las­sen West-Ber­lins in Rich­tung Ost-Ber­lin ver­hin­dert. Inso­fern erscheint die Fra­ge eines unbe­kann­ten Spray­ers „Wie denn? auf dem Warn­schild durch­aus berechtigt.

 

Hier geht’s zu wei­te­ren Zeitzeugengeschichten:

Der „hoh­le Zahn“ und der Krieg in der Ukrai­ne – Erin­ne­run­gen an die Novem­ber­ta­ge 1989 bis zum Mau­er­fall am 09.11. (Teil 6)

„Ber­lin vor dem Mau­er­fall­fall am 09.11.1989 – Erin­ne­run­gen an die Novem­ber­ta­ge 1989 bis zum Mau­er­fall am 09.11. (Teil 7)“ weiterlesen

Neues Schuljahr, neue Lehrer/innen – heute im Interview: Unsere neue didaktische Koordinatorin Frau Schmitz

Es beginnt ein neu­es Schul­jahr und somit dür­fen wir auch neue Leh­rer herz­lich will­kom­men hei­ßen. Die­ses Mal wird die neue didak­ti­sche Koor­di­na­to­rin Frau Schmitz interviewt.

Igel: Herz­lich will­kom­men an unse­rer Schu­le Frau Schmitz. Weil Sie neu sind, wür­den wir Sie ger­ne direkt mit neu­gie­ri­gen Fra­gen bewerfen.
Frau Schmitz: Das dürft ihr ger­ne machen.

Igel: Fan­gen wir mit einer ein­fa­chen Fra­ge an. Wie geht es Ihnen und wie füh­len Sie sich, dass Sie es auf unse­re Schu­le geschafft haben?
Frau Schmitz: Ich füh­le mich gut. Ich wur­de sehr gut empfangen.

Igel: Wo haben Sie vor­her gearbeitet?
Frau Schmitz: An der Grund- und Real­schu­le plus Neuerburg.

Igel: War­um sind Sie von Neu­er­burg nach Prüm gekommen?
Frau Schmitz: Ich bin aus fami­liä­ren Grün­den nach Prüm gekommen.

Igel: Woll­ten Sie schon immer Leh­rer wer­den oder muss­ten Sie sich „spon­tan” umentscheiden?
Frau Schmitz: Ich woll­te schon immer unbe­dingt Leh­re­rin werden.

Igel: Hat­ten Sie Pro­ble­me bei der Aus­bil­dung oder lief alles, wie Sie es sich gewünscht hatten?
Frau Schmitz: In der Schu­le hat­te ich immer gute Noten. Aber bei einem Prak­ti­kum wäh­rend des Stu­di­ums hat­te ich Pro­ble­me, weil eine Lei­te­rin ein Pro­blem mit mir hat­te und mich schlecht behan­delt hat.

Igel: Wel­che Fächer wer­den Sie denn an unse­rer Schu­le unterrichten?
Frau Schmitz: Ich unter­rich­te Musik, HuS, WuV und Kunst.

Igel: War­um woll­ten Sie genau die­se Fächer unterrichten?
Frau Schmitz: Musik woll­te ich schon immer unter­rich­ten. Die ande­ren Fächer haben sich ein­fach so ergeben.

Igel: Sie sind ein Teil der Schul­lei­tung, um genau zu sein didak­ti­sche Koor­di­na­to­rin. Wie haben Sie es geschafft, obwohl Sie neu an der Schu­le sind?
Frau Schmitz: Ich war schon in Neu­er­burg didak­ti­sche Koor­di­na­to­rin. Hier war die Stel­le frei, also woll­te ich es wie­der machen.

Igel: Was genau ist eine didak­ti­sche Koor­di­na­to­rin und was macht man da.
Frau Schmitz: Ich bin Stu­fen­lei­tung der Klas­sen­stu­fen 7 und 8.

Igel: Haben Sie sich denn gut zurecht gefun­den bisher?
Frau Schmitz:  Ich war hier schon bekannt, da ich frü­her sel­ber hier zur Schu­le gegan­gen bin.

Bis­her waren es nur schu­li­sche Fra­gen. Jetzt wird´s  pri­vat! „Neu­es Schul­jahr, neue Lehrer/innen – heu­te im Inter­view: Unse­re neue didak­ti­sche Koor­di­na­to­rin Frau Schmitz“ weiterlesen

Witzeecke

Der Vater fragt sei­nen Sohn: ”Was steht die­se Woche auf dem Kalander?”
Die­ser blät­tert eif­rig und sagt: ”Mon­tag, Diens­tag, Mittwoch…”

Was hat man im Dezem­ber, das man in kei­nem ande­ren Monat hat?
Den Buch­sta­ben „D”.

Tref­fen sich ein Stein und ein Brett. Fragt das Brett: „Wer bist du?”
Dar­auf der Stein: „Ich bin ein Stein.”
Erwi­dert das Brett lachend: „Wenn du Ein­stein bist, dann bin ich Brad Pitt!”

Anfang Dezem­ber rennt klein Lies­chen durch den Gar­ten und schreit immer wie­der aus vol­lem Hals: „Lie­ber Weih­nachts­mann, schenk mir ein neu­es Fahrrad.”
Dar­auf­hin der Vater: „Schrei doch nicht so, der Weih­nachts­mann ist ja nicht schwerhörig.”
Dar­auf Lies­chen: „Der Weih­nachts­mann nicht, aber Oma im ers­ten Stock schon.”

„Du hast ja einen schwar­zen und einen blau­en Schuh an!”, wun­dert sich Max, ant­wor­tet Karl­chen: „Ja, ich weiß. Aber weißt du, was komisch ist? Zu Hau­se habe ich noch so ein merk­wür­di­ges Paar…” „Wit­ze­ecke“ weiterlesen

Der „hohle Zahn” und der Krieg in der Ukraine – Erinnerungen an die Novembertage 1989 bis zum Mauerfall am 09.11. (Teil 6)

Das fol­gen­de Foto zeigt kei­ne aktu­ell zer­stör­te Kir­che nach einem rus­si­schen Rake­ten­an­griff in der Ukrai­ne, son­dern die Turm­rui­ne der Kai­ser-Wil­helm-Gedächt­nis­kir­che am Ber­li­ner Breit­scheid­platz, foto­gra­fiert von mir im Novem­ber 1989.

Der „hoh­le Zahn”, wie die Ber­li­ner die­ses Anti-Kriegs-Denk­mal nen­nen, wur­de im Bom­ben­ha­gel des zwei­ten Welt­kriegs stark beschä­digt und galt bis zum Mau­er­fall 1989 als ein Wahr­zei­chen des dama­li­gen Zen­trums West­ber­lins zwi­schen KuDamm und KaDeWe (Kauf­haus des Westens).

Auf einen voll­stän­di­gen Wie­der­auf­bau der Kai­ser-Wil­helm-Gedächt­nis­kir­che wur­de ganz bewusst ver­zich­tet, um der Bevöl­ke­rung und den Tou­ris­ten die Schre­cken von Krieg und Zer­stö­rung im Bewusst­sein zu hal­ten. Die Turm­rui­ne der Gedächt­nis­kir­che lässt uns heu­te noch erah­nen, wie es unmit­tel­bar nach Been­di­gung des zwei­ten Welt­kriegs im gesam­ten Ber­lin aus­sah und aktu­ell in wei­ten Tei­len der Ukrai­ne aus­se­hen muss. Die extrem lan­ge Frie­dens­pha­se in West­eu­ro­pa seit Been­di­gung des zwei­ten Welt­kriegs soll­te für uns alle kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit sein.

Sowohl die Turm­rui­ne der Ber­li­ner Gedächt­nis­kir­che als auch die kriegs­be­ding­ten Zer­stö­run­gen in der Ukrai­ne zei­gen uns die Ver­wund­bar­keit von Frie­den und Freiheit.

Hier geht’s zu wei­te­ren Artikeln:

Erin­ne­run­gen an die Novem­ber­ta­ge 1989 bis zum Mau­er­fall am 09.11. (Teil 5)

„Der „hoh­le Zahn” und der Krieg in der Ukrai­ne – Erin­ne­run­gen an die Novem­ber­ta­ge 1989 bis zum Mau­er­fall am 09.11. (Teil 6)“ weiterlesen

Happy Halloween 31.10.2022

Süßes oder Sau­res? Heu­te ist Hal­lo­ween. Schon was vor? Infos zu den Hin­ter­grün­den erhal­tet ihr schon­mal hier. Der Name „Hal­lo­ween“ kommt aus dem Eng­li­schen und ist eine Abkür­zung für „All Hal­lows“ Evening“. Über­setzt bedeu­tet das: der Abend der Aller­hei­li­gen. Eigent­lich kommt Hal­lo­ween aus Irland, also aus Euro­pa. Dort fei­er­ten die Ein­woh­ner Irlands, die Kel­ten, schon vor vie­len hun­dert Jah­ren die­ses Fest.
In der kel­ti­schen Geschich­te sagt man, dass die Bedeu­tung von Hal­lo­ween auf dem kel­ti­schen Fest „Sam­hain“ beruht und schon 500 v. Chr. gefei­ert wur­de – immer am kel­ti­schen Neu­jahr, dem 31. Okto­ber! Die Kel­ten glaub­ten dar­an, dass an die­sem Abend die Wel­ten der Leben­den und der Toten auf­ein­an­der stoßen.

Was ist Hal­lo­ween und war­um wird es gefei­ert? „Hap­py Hal­lo­ween 31.10.2022“ weiterlesen

Impressionen vom Wandertag

#8a
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Die Klas­se 9c auf dem Weg 4 und den Rück­weg durch den Kurpark.

7a, 7b und 6a unterwegs zur und in der Skihütte:

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Fotos: Dani­el Jacobs, Chris­tia­ne Schleß­mann, Bri­git­te Richter-Weber

Mein Praktikum beim Raiffeisenmarkt Prüm

Bei mei­nem Prak­ti­kum habe ich mich für Flo­ris­tik ent­schie­den, weil es  inter­es­sant ist, die ver­schie­de­nen Blu­men­ar­ten ken­nen­zu­ler­nen. Ich ent­schied mich für den Raiff­ei­sen­markt Prüm, weil dort von Anfang an eine fröh­li­che Atmo­sphä­re war.  Beim Raiff­ei­sen­markt  ist das Per­so­nal hilfs­be­reit, wenn man Hil­fe benö­tigt und sehr nett zu den Kun­den. Sie behan­deln jeden mit dem nöti­gen  Respekt, den sie auch verdienen.

Was findet man im Markt?

Im brei­tem Sor­ti­ment fin­den Sie beim Raiff­ei­senmarkt rund um die Uhr alles für Ihren Gar­ten, zum The­ma Haus & Hof, Heim­tier, Reit­sport und Tex­til. Bei der Sor­ti­ments­aus­wahl haben sie gro­ßen Wert auf die Qua­li­tät und Viel­falt der Pro­duk­te gelegt und somit unter ande­rem eine Aus­wahl vie­ler Eigen­mar­ken für jeden zusammengestellt.

Raiffeisen-Waren GmbH Westeifel - Die raiffe Leistung
Außen­an­sicht des Gebäudes

Die Grün­dung des Raiff­ei­sen Ver­bands „Mein Prak­ti­kum beim Raiff­ei­sen­markt Prüm“ weiterlesen

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Witzeecke

Ein Schot­te schreibt ab die loka­le Zei­tung: „Sehr geehr­te Damen und Her­ren. Wenn Sie es künf­tig nicht unter­las­sen, Wit­ze über Schot­ten zu ver­öf­fent­li­chen, höre ich auch auf, Ihre Zei­tung auszuleihen!”

Herr Mül­ler meint ganz nach­denk­lich zu einem Kol­le­gen: „Ist es nicht furcht­bar, dass bei jedem Atem­zug, den ich mache, über­all auf der Erde Men­schen ster­ben müssen?”
„Sag mal”, meint der Kol­le­ge ganz besorgt, „hast du es schon mal mit Zäh­ne­put­zen versucht?”

Ein Freund zum ande­ren: „Mei­ne Frau ist Kat­zen­lieb­ha­be­rin. Lei­der ver­ur­sa­chen ihre drei Kat­zen so einen gräss­li­chen Gestank in unse­rer Wohnung.”
„Viel­leicht soll­test du mal häu­fi­ger durchlüften.”
„Das geht nicht. Wenn ich das Fens­ter öff­ne, wür­den mir mei­ne 50 Tau­ben ja weg­flie­gen.” „Wit­ze­ecke“ weiterlesen

Wie Regenbogen entstehen

Schlechtes Wetter hat auch seine schönen Seiten, wie etwa bunte Regenbögen.

Unse­re Son­ne strahlt wei­ßes Licht ab. Gelb oder rot erscheint sie nur, weil ihre Licht­strah­len unse­re Atmo­sphä­re durch­wan­dern. Aber wuss­tet ihr, dass das wei­ße Son­nen­licht eigent­lich aus ver­schie­de­nen Far­ben besteht? Das ist ganz anders als bei eurem Tusch­kas­ten. Wenn ihr da alle Far­ben mit­ein­an­der mischt, ergibt sich ein schlam­mig-bräun­li­cher Farb­ton. Ganz anders als beim Licht. Sind hier alle Far­ben ver­eint, ist hel­les, wei­ßes Licht das Ergeb­nis. „Wie Regen­bo­gen ent­ste­hen“ weiterlesen

Erinnerungen an die Novembertage 1989 bis zum Mauerfall am 09.11. (Teil 5)

Die­ses Foto vom Novem­ber 1989 zeigt den ehe­ma­li­gen Ber­li­ner Grenz­über­gang Chaus­see­stra­ße vom Wes­ten aus in Rich­tung Ost­ber­lin auf­ge­nom­men. Bei genaue­rer Betrach­tung erkennt man im hin­te­ren Bereich auf einer wei­ßen Wand das DDR-Staats­wap­pen als Zei­chen für das dort begin­nen­de Staats­ge­biet der DDR:

Rechts davon sieht man die Wach­pos­ten des DDR-Grenz­schut­zes in der Nähe des her­un­ter­ge­las­se­nen rot-wei­ßen Schlag­baums. In die­sem Bereich wur­de am 08. April 1989 der letz­te Schuss, angeb­lich als Warn­schuss, zur Ver­ei­te­lung eines Flucht­ver­suchs von zwei jun­gen Män­nern aus Ost­ber­lin, abgegeben.

Die bei­den Män­ner wur­den dar­auf­hin weni­ge Meter vor dem Errei­chen des Ber­li­ner West­teils fest­ge­nom­men. Ein gutes hal­bes Jahr spä­ter konn­ten die ehe­ma­li­gen „Repu­blik­flücht­lin­ge” dann völ­lig legal und als freie Män­ner die nun offe­ne Gren­ze zwi­schen West- und Ost­ber­lin gefahr­los passieren.

Das detail­lier­te Flucht­pro­to­koll kann man in den Sta­si-Unter­la­gen unter fol­gen­dem Link nachlesen:

https://www.stasi-mediathek.de/medien/bericht-ueber-einen-fluchtversuch-auf-der-grenzuebergangsstelle-chausseestrasse/blatt/5/

Zu wei­te­ren Zeit­zeu­gen­be­rich­ten die­ser Rei­he geht es hier:

Erin­ne­run­gen an die Novem­ber­ta­ge 1989 bis zum Mau­er­fall am 09.11. (TEIL 4) – ein Zeitzeugenbericht

„Erin­ne­run­gen an die Novem­ber­ta­ge 1989 bis zum Mau­er­fall am 09.11. (Teil 5)“ weiterlesen

Erinnerungen an die Novembertage 1989 bis zum Mauerfall am 09.11.

Lie­be IGEL-Leser.
Aus aktu­el­lem Anlass – Tag der Deut­schen Ein­heit – ver­öf­fent­li­chen wir heu­te für euch den inter­es­san­ten Zeit­zeu­gen­be­richt mit Fotos (Erst­ver­öf­fent­li­chung im IGEL am 17.11.2019) von Tho­mas Lauxen:

Vom 29.10. bis 10.11.1989 hat­te ich das aus heu­ti­ger Sicht his­to­ri­sche Glück ein Betriebs­prak­ti­kum in der Lan­des­ge­schäfts­stel­le Ber­lin der Debe­ka-Kran­ken­ver­si­che­rung absol­vie­ren zu dürfen.

Wei­ter­hin hat­te ich das gro­ße Pri­vi­leg, dass ich im Rah­men die­ses Prak­ti­kums dem gleich­alt­ri­gen Sohn des dama­li­gen Bezirks­di­rek­tors zuge­ord­net wur­de, der dar­auf­hin sei­nen Vater frag­te, was er mit mir anstel­len sol­le, wor­auf der Vater in Kennt­nis der poli­ti­schen Ent­wick­lun­gen der vor­aus­ge­gan­ge­nen Wochen und in wei­ser Vor­aus­sicht der fol­gen­den Ereig­nis­se sei­nem Sohn mit Augen­zwin­kern den Auf­trag erteil­te, mir die Stadt zu zeigen.

Als Nach­weis, dass ich mich damals tat­säch­lich auch in Ost­ber­lin auf­ge­hal­ten habe, bin ich Anfang Novem­ber 1989 mit 24 Jah­ren auf dem Foto vor dem „Alten Muse­um” am Lust­gar­ten beim Ber­li­ner Dom zu sehen.

Also bekam ich nicht nur den Kudamm mit Tau­ent­zi­en­stra­ße (inklu­si­ve Kai­ser-Wil­helm-Gedächt­nis­kir­che, Euro­pa­cen­ter, KaDeWe, Bahn­hof Zoo usw.) als dama­li­ges Zen­trum West­ber­lins, son­dern auch die weni­ger bekann­ten aber nicht min­der inter­es­san­ten Ecken der Stadt gezeigt, an denen sich nor­ma­ler­wei­se kei­ne Tou­ris­ten aufhielten.

West­ber­lin galt damals schon als die Stadt, die nie schläft, weil sich das kom­plet­te Stadt­le­ben in sehr engen abge­schot­te­ten Gren­zen abspie­len muss­te und zu die­ser Zeit die Sperr­stun­de bereits abge­schafft war, d. h., dass hier kei­ne offi­zi­el­le Nacht­ru­he exis­tier­te und es für Knei­pen, Gast­stät­ten usw.  kei­ne Begren­zung der Öff­nungs- und Aus­schank­zei­ten und damit auch kei­ne letz­te Bestel­lung gab.

Also habe ich mich dem Image der schlaf­lo­sen Stadt fast zwei Wochen lang ange­passt und in die­ser Zeit kaum ein Bett gese­hen. Statt­des­sen habe ich sowohl West- als auch Ost­ber­lin sehr inten­siv ken­nen­ge­lernt und das kul­tu­rel­le, gesell­schaft­li­che und poli­ti­sche Leben mit all sei­nen Facet­ten und Aus­prä­gun­gen regel­recht auf­ge­saugt und verinnerlicht.

Ein wei­te­res Foto zeigt die Ber­li­ner Mau­er vor dem Bran­den­bur­ger Tor vom West­teil aus foto­gra­fiert. Das Bran­den­bur­ger Tor stand also damals auf dem soge­nann­ten Todes­strei­fen und damit auf dem Staats­ge­biet der DDR. Das Durch­lau­fen des Tores war weder von West­ber­lin noch von Ost­ber­lin aus möglich.

„Erin­ne­run­gen an die Novem­ber­ta­ge 1989 bis zum Mau­er­fall am 09.11.“ weiterlesen

Social Media – Ist es wirklich gefährlich?

Social Media: Diese 5 Trends sollten Sie 2022 auf dem Schirm haben

Was ist Social Media eigentlich?

Social Media kommt aus dem Eng­li­schen und bedeu­tet „sozia­le Medi­en”. Also Din­ge die man online vor einem Gerät erle­digt. Im Social Media kann man ver­schie­de­ne Din­ge erle­di­gen, nicht nur arbei­ten oder kom­mu­ni­zie­ren mit Fami­lie und Freun­den, son­dern auch auf Platt­for­men wie You­Tube, Insta­gram und Tik­tok Fotos und Vide­os angucken.

Was sind die posi­ti­ven Sei­ten des Social Medias?

Das Social Media bringt sehr vie­le, posi­ti­ve  Din­ge mit sich. Das bes­te am Social Media ist wahr­schein­lich die Ver­stän­di­gung mit ande­ren Men­schen. Denn wenn man mit gro­ßem Abstand zu einem Freund/einer Freun­din wohnt, kann man ganz ein­fach das Smart­pho­ne in die Hand neh­men und den/diejenige(n) anschrei­ben und muss nicht mehr tage­lang war­ten, bis der Brief ankommt. Social Media ist auch eine groß­ar­ti­ge Mög­lich­keit, Zeit zu vetrei­ben, Zum Bei­spiel auf Platt­for­men wie Tik­tok, You­tube, Dis­cord, Insta­gram oder Whats­App. Es ist auch eine gute Mög­lich­keit, Freun­de zu finden!

Gibt es auch nega­ti­ve Sei­ten? „Social Media – Ist es wirk­lich gefähr­lich?“ weiterlesen

Wohnen im alten Ägypten

Grab, Ägypten, Alt, Braun Grab, Ägypten

Wärst du im alten Ägyp­ten gebo­ren, dann dürf­test du jetzt schon Bier trin­ken. Das war näm­lich eines der wich­tigs­ten Nah­rungs­mit­tel. Bier wur­de aus Wei­zen und Gers­te her­ge­stellt. Es ent­hielt nur wenig Alko­hol und kaum Koh­len­hy­dra­te. Alte Leu­te besa­ßen kei­ne Möbel. Rei­che­re leis­te­ten sich Stüh­le, Tische und hüb­sche Trink­ge­fä­ße. „Woh­nen im alten Ägyp­ten“ weiterlesen

Witzeecke

Eine älte­re Dame wird von einem Poli­zis­ten wegen zu schnel­lem Fah­ren ange­hal­ten. Dar­auf­hin der Poli­zist: „Sie kön­nen doch hier nicht mit 80 durch­bret­tern.”  Dar­auf die Frau: „Ach, das ist bestimmt nur mein Hut, der mich so alt macht.”

„Herr Ober, kön­nen Sie bit­te Ihren Dau­men von mei­nem Schnit­zel nehmen!”
„Damit es mir schon wie­der run­ter­fällt , oder was?”

Hän­gen zwei Faul­tie­re an einem Baum. Drei Wochen lang rührt sich kei­nes der bei­den. Eines beginnt zu gähnen.
Mein­te das ande­re: „Jaja, nur kei­ne Hek­tik!” „Wit­ze­ecke“ weiterlesen

Wer wird das neue Schülersprecherteam?

Fol­gen­de Teams kan­di­die­ren für das Amt der Schü­ler­spre­che­rin / des Schü­ler­spre­chers im Schul­jahr 2022 / 2023:
1. Roksa­na Huc­zyns­ka (10a) und Ele­na Abels (10a)
2. Mag­da­le­na Spoo (10b), Niko­la Smol­nik (10b) und Anna­bell Hecker (10b)

Auch in die­sem Jahr stel­len sich die Teams in den ein­zel­nen Klas­sen vor. Anschlie­ßend fin­den die Wah­len in den Klas­sen statt. Jede Schü­ler­stim­me zählt! Am Frei­tag, 23.09.22, in der 3. Stun­de, tref­fen sich alle Klas­sen­spre­che­rin­nen und Klas­sen­spre­cher der Klas­sen 5 — 10 zu einer SV- Sit­zung (Musik­saal), in der die Stim­men der ein­zel­nen Klas­sen aus­ge­zählt wer­den. Es wird spannend!

Euer Ver­bin­dungs­leh­rer­team Jani­ne Buja­ra und Anika Kinne

Wir sind Klasse! Aktionstage der neuen 5er-Klassen

Im Rah­men des Prä­ven­ti­ons­kon­zep­tes star­te­ten die 5. Klas­sen in ihre Akti­ons­ta­ge. Beglei­tet durch die Wild­nis­päd­ago­gen Franz Urfels und Wil­li Bau­er ging es mit ins­ge­samt 3 Klein­bus­sen zu einer klei­nen Hüt­te in den Dup­pa­cher Forst.
Dort hieß es: Back to the roots – ohne Strom und ohne flie­ßen­des Was­ser der Natur ein Stück näher sein. Gestärkt dank eines gemein­sa­men Früh­stücks mach­te sich die Klas­se mit einer klei­nen Wan­de­rung auf in den Wald. Vor­bei an moos­be­deck­ten Bäu­men und rie­si­gen Pil­zen hin zu einer frei­en Lich­tung – per­fekt, um die ers­te Auf­ga­be als Gemein­schaft zu erledigen.

Neben dem Bau eines Nes­tes, wel­ches sym­bo­lisch für die Klas­sen­ge­mein­schaft steht, stan­den ver­schie­de­ne gemein­schafts­bil­den­de Übun­gen statt. Jeder packt mit an – denn Team­ar­beit ist eine der Vor­aus­set­zun­gen für eine gelin­gen­de Klas­sen­ge­mein­schaft und ein sozia­les Mit­ein­an­der. Damit das Erleb­te auch im Schul­all­tag inte­griert wird, waren sowohl die jewei­li­gen Klas­sen­lei­tun­gen Chris­ti­na Krebs (5a), Han­na See­vo­gel-Schmitt (5b), Jani­ne Bujara/Thomas Klar (5c) und die päd­ago­gi­sche Fach­kraft Iris Hil­den und die Schul­so­zi­al­ar­bei­te­rin Caro­lin May­er mit im Wald und konn­ten sich so gemein­sam mit den Kin­dern den Her­aus­for­de­run­gen stellen.

Die Wei­chen sind gestellt – auf geht’s in eine gemein­sa­me Schulzeit.

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„Wir sind Klas­se! Akti­ons­ta­ge der neu­en 5er-Klas­sen“ weiterlesen

Mein Praktikum bei dbluxautomobile Prüm

Mein Prak­ti­kums­be­trieb: Der Name des Betriebs ist dblu­x­au­to­mo­bi­le. Er hat sei­nen Platz in der Tier­gar­ten­stra­ße 65, 54595 Prüm und er wird von Hasan Sakar betrie­ben. In die­sem Betrieb kann man vie­le Beru­fe erler­nen. Ich habe mich dazu ent­schie­den, ein Prak­ti­kum als Auto­mo­bil­kauf­mann zu machen. Die­ser Job hört sich wahr­schein­lich ein­fach an, ist aber kom­pli­zier­ter als man denkt. Denn der Job fin­det nicht nur vor dem Com­pu­ter statt, son­dern auch im Frei­en, und in der Werks­hal­le. Man muss bei dem Job vor allem höf­lich sein, wenn die Kun­den mal etwas gereiz­ter sind. Man muss sich aber auch mit den Ein­zel­tei­len des Autos aus­ken­nen, wenn die Kun­den Fra­gen zur Innen­aus­stat­tung oder dem Motor haben. Bei mei­nem Prak­ti­kums­be­trieb wer­den aber nicht nur Autos wie Audi, Mini, Mer­ce­des und Volks­wa­gen ver­kauft, son­dern auch vie­le ande­re Auto­mar­ken. Auch Auto­tei­le, Rei­ni­ger und Öle wer­den bei dblu­x­au­to­mo­bi­le ver­kauft. „Mein Prak­ti­kum bei dblu­x­au­to­mo­bi­le Prüm“ weiterlesen

Tiere und wie sie kommunizieren

Wie Schimpansen kommunizieren

Unser Ruf eilt uns Schim­pan­sen häu­fig vor­aus: Durch Schreie tei­len wir unse­ren Art­ge­nos­sen mit, wo wir sind, wer bei uns ist und wo es was zu fut­tern gibt. Meh­re­re Hun­dert Meter weit ist das zu hören. Oft ver­stän­di­gen wir uns aber auch mit Hän­den und Füßen. Unse­ren Kin­dern machen wir zum Bei­spiel per Hand­zei­chen deut­lich, dass sie auf unse­ren Rücken klet­tern sol­len. „Tie­re und wie sie kom­mu­ni­zie­ren“ weiterlesen

Prümer Chronik: Geschichte eines Neuanfangs

Im Archiv vom Trie­ri­schen Volks­freund haben wir einen Arti­kel gefun­den, der uns sehr inter­es­siert, weil es die Prü­me­rin Moni­ka Rol­ef betrifft. Über die­se Ehren­bür­ge­rin haben wir bereits im IGEL berich­tet. Die Stadt­his­to­ri­ke­rin Moni­ka Rol­ef gab eine Stadt­chro­nik her­aus. Dafür hat sie über Jahr­zehn­te Fotos, Tex­te und Schrif­ten vie­ler Men­schen zusam­men­ge­tra­gen. Der ers­te Band erschien Anfang Dezem­ber 2020. Respekt! „Prü­mer Chro­nik: Geschich­te eines Neu­an­fangs“ weiterlesen

Neues Schuljahr, neue Lehrer: Interview mit Herr Klar

Klar                                               News!!!!!

Zu Beginn eines jeden Schul­jah­res kom­men eini­ge Leh­rer dazu. Im letz­ten Schul­jahr kam Herr Klar neu dazu und ist erfreu­li­cher­wei­se immer noch bei uns – dies war näm­lich nicht so KLAR 😉
Hier unser Interview:

Pia und Lara: Herr Klar, wir haben Sie am Anfang des Jah­res gebe­ten, ein Inter­view mit uns zu füh­ren. Dies muss­ten wir lei­der wegen man­geln­der Zeit oft ver­schie­ben. Und plötz­lich haben wir drei Tage vor den Som­mer­fe­ri­en. So schnell wird aus einem „Will­kom­mens-Inter­view” ein „Schul­jah­res­ab­schluss-Inter­view.” Jedoch hat­ten wir ein wit­zi­ges und lan­ges Gespräch, in dem wir viel über Sie erfah­ren haben. „Neu­es Schul­jahr, neue Leh­rer: Inter­view mit Herr Klar“ weiterlesen

Wir sind eure Medienscouts

Hal­lo wir sind das neue Medi­en­s­couts Team.

War­um gibt es uns? Ganz ein­fach: Ab die­sem Schul­jahr soll unse­re Schu­le digi­ta­ler wer­den und es wer­den IPads ein­ge­führt. Und der Umgang  mit die­sen IPads ist nicht immer ganz so einfach.
Wer sind wir und was machen die Medi­en­s­couts überhaupt?
Medi­en­s­couts sind Schü­ler, die Vide­os mit Hil­fe von Frau Kin­ne dre­hen. Die­se sind in der Schul­box unse­rer Schu­le zu fin­den (roter But­ton auf unse­rer Schul­home­page klrplus.de).

In den Vide­os wer­den euch Tipps und Tricks sowie ein paar Hil­fen gezeigt. Wir sind dafür da, den jün­ge­ren Schü­lern unter euch zu erklä­ren, wie ver­schie­de­ne Funk­tio­nen auf dem  IPad  funk­tio­nie­ren. Wir geben euch auch Tipps und Tricks in ver­schie­de­nen Vide­os auf You­Tube. Damit ihr mit mehr Freu­de auf dem IPad bes­ser ler­nen könnt. Wir ver­su­chen so gut wie mög­lich, euch die Funk­tio­nen zu erklä­ren. Wenn eure Pro­ble­me nach dem Video immer noch da sind, fragt ihr ein­fach noch­mal nach. Für die Eltern gibt es auch noch einen Eltern­leit­fa­den zum IPad.

Wenn ihr noch Fra­gen habt, kommt zu uns. Je nach­dem wie eure Lehrer/innen euch das erlau­ben, könnt ihr in den Pau­sen oder im Unter­richt zu uns kom­men. Das IPad nehmt ihr bit­te nur mit Erlaub­nis der Lehrer/innen mit.

Das sind wir und wir freu­en uns, euch unter­stüt­zen zu können:

10a:
Daria Ewen
Mer­le Rabe
Nils Gruben
Leo­nie Kauth
Ele­na Abels
Kevin Klinkhammer

9a:
Lara Reichel
Mie­ke Lefel

9b:
Moritz Leinenbach
Mil­la Willkins

8a:
Paul Hoffmann