Unsere „Neue“: Frau Zapp

IGEL: Herzlich willkommen an der KLR+ wünschen auch wir vom IGEL ganz herzlich! Stellen Sie sich unseren Lesern bitte vor?
Frau Zapp: Schön dass Ihr mich zum Interview eingeladen habt, ich heiße Katharina Zapp, bin 25 Jahre alt  und mache jetzt hier mein Referendariat. Also eigentlich heißt das jetzt mittlerweile Lehramtsanwärterin, aber das Wort Referendarin kennen mehr Leute.

Foto: privat
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Wir sind Inklusiv-Sieger!

Verleihung des Inklusiven Schulpreises 2018 an die Kinder-helfen-Kindern-AG der Kaiser-Lothar Realschule plus Prüm

Am 25. März 2019 wurde zum dritten Mal vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, sowie dem Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz der Inklusive Schulpreis verliehen.

von links: einer der Juroren, Matthias Rosch, Franziska Leifgen, Sinem Sakar, Hannah Nahrings, Nadja Müller, ein weiterer Juror, Brigitte Richter-Weber, Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig, Johannes Schweizer, Hans Jürgen Lüchtenborg
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Schlangenblut – Die Jagd der Letzten

Es war eine finstere und stürmische Nacht. Der Regen prasselte in Strömen vom Himmel und zerschnitt die Blätter der Bäume, die in dem kleinen Wald, der um das alte Dorf herum wuchsen, wie messerscharfe Rasierklingen. Der kleine Weg, der mitten durch den Wald ins Nirgendwo zu führen schien, war schon fast vollständig mit Pfützen übersät und in dem kleinen Graben seitlich des Weges hatte sich ein reißender Fluss gegraben. Noch ehe der nächste Regentropfen die Erde erreichen konnte, huschte ein schattenähnliches Wesen über den Weg, das die Wasserlachen nach allen Seiten hin aufspritzen ließ, dicht gefolgt von lauten Maschinengeräuschen und einer dunklen Männerstimme.

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Jetzt ist es raus: Regino und KLR+ fusionieren!

In letzter Zeit geisterten viele Schlagzeilen durch die mediale Eifel und führten „zu einer maximalen Beunruhigung der Prümer Schullandschaft“ (Zitat OStD Albrecht Petry, Schulleiter des Regino-Gamnasiums Prüm im Trierischen Volksfreund).
Aber nun iss die Birn geschält, der Käääs gess:
Wie Ihr vielleicht schon am Titel gelesen habt, wird in Prüm demnächst eine GESAMTSCHULE eröffnet. Es gibt noch kein genaues Datum, aber in den nächsten Jahren wird es weder das „Regino-Gymnasium“ noch die „Kaiser-Lothar-Realschule plus“ mehr unabhängig voneinander geben, denn nach langem Hickhack, wer denn jetzt wohin zieht oder welche Schulform mehr Kreis-, Landes- oder Bundesgelder für welche Renovierungsmaßnahmen abgräbt, steht nun fest:
„Ebony and ivory
Live together in perfect harmony
Side by side on my piano keyboard
Oh Lord, why don’t we?“

Vorbildlich! Bisher fühlten sich beide Schulen benachteiligt – nun gehen sie gemeinsam voran! Nur – wohin eigentlich?

Foto: IGEL-Archiv, Titelbild IGEL-Ausgabe Juni 2016
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Wie ich das Kriegsende 1945 in Horn erlebte

Frau Stecker hatte die Idee, den IGEL um eine Zeitzeugen-Rubrik zu erweitern. Sie berichtete selbst über die Stolperstein-Verlegung vor ihrem Nachbarhaus im November 2016. „Fragt doch mal Eure Eltern oder Großeltern, wo sie am Tag 9-11 waren, wie sie den Fall der Mauer 1989 erlebt haben oder lasst sie von anderen Geschichten berichten, die sich im Nachhinein als geschichtsträchtig in die Historie eingebrannt haben.“
Sie selbst brachte gleich drei Zeitzeugnisse mit: der hier abgedruckte Bericht ihres Vaters Helmut Stecker, heute 87 Jahre alt, einen bald folgenden Feldpostbrief ihres Opas aus dem ersten Weltkrieg und den Entlassschein ihres Urgroßvaters aus dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 mit einem sehr interessanten überlieferten Familiengeheimnis (Veröffentlichung folgt).

Helmut Stecker (damals 13 Jahre) berichtet:

Zirka drei Wochen, bevor die Amerikaner Horn einnahmen, mussten sich alle Jungen, die 15 Jahre alt waren, melden. Sie sollten von Soldaten in Fußmärschen hinter die Weser geführt werden, um nicht den Amerikanern in die Hände zu fallen. Unser Lehrling Wilfried Schlüter und andere verschwanden im Wald vor Barntrup und schlichen sich abseits der Straßen wieder nach Hause und versteckten sich.

Helmut Stecker 1943 in Uniform der Hitler-Jugend vor dem elterlichen Laden (Polsterei und Sattlerei) im Spielmannszug der HJ
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