Hurra, noch ein langes Wochenende. Aber warum feiern Christen überhaupt Pfingsten?

Kurz: An Pfin­g­sten wird die Entsendung des Heili­gen Geistes gefeiert!

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Da Pfin­g­sten immer 49 Tage nach Oster­son­ntag gefeiert wird, fällt es jedes Jahr auf ein anderes Datum. Der Pfin­gst­son­ntag ist immer der 50. Tag nach der Osterzeit. Das kann man sich so merken: Das Wort Pfin­g­sten kommt vom alt­griechis­chen Wort „Pen­tekoste”. Und das heißt so viel wie „der fün­fzig­ste Tag”. Jeden­falls trafen sich Jesu Fre­unde, die Apos­tel, zum Pfin­gst­fest. Sie saßen in einem Haus zusam­men und feierten. Plöt­zlich kam vom Him­mel ein lautes Brausen, das sich anhörte wie ein Sturm.

Der Heilige Geist erschien den Apos­teln als Flam­men aus Feuer. So kon­nten sie ihn dann doch sehen. Danach soll­ten sie allen von Jesus und Gott erzählen. Sie soll­ten allen sagen, dass sie sich taufen lassen sollen, um zu Gott zu gehören. Sie soll­ten an Gott glauben und allen von sein­er Liebe erzählen. In Jerusalem gab es aber Men­schen aus vie­len ver­schiede­nen Län­dern. Fast jed­er sprach eine andere Sprache. Damit aber die Apos­tel jed­er ver­ste­hen kon­nte, machte der Heilige Geist, dass sie jede Sprache sprechen kon­nten. Sofort ran­nten sie aus dem Haus und erzählten jedem die Geschichte von Jesus.

Chris­ten feiern an diesem Tag die angekündigte Entsendung  des Heili­gen Geistes: In der Bibel ste­ht, dass die zwölf Apos­tel, die Jünger Jesu, an diesem Tag den Heili­gen Geist empfin­gen und von da oben an den Auf­trag hat­ten, die Lehren Jesu und das Evan­geli­um zu verkün­den und zu verbreiten.

Später kamen immer mehr Men­schen hinzu, die sich taufen ließen. Seit­dem gilt Pfin­g­sten als der Geburt­stag der Kirche. Die Chris­ten beteten seit­dem gemein­sam und lobten und dank­ten Gott im Gebet. Sie glaubten an den einen Gott, der aus dem Vater, dem Sohn und dem Heili­gen Geist beste­ht – eben­so wie wir Chris­ten es noch heute tun. Das Chris­ten­tum ist über die vie­len Jahrhun­derte riesig gewor­den: Heute ist fast jed­er dritte Men­sch auf der Erde Christ. Alleine in Deutsch­land sind fast 50 Mil­lio­nen Men­schen Christen.

An Pfin­g­sten feiern wir nicht nur, dass der Heilige Geist zum ersten Mal zu den Jüngern hinab kam. Bis heute soll das Fest auch daran erin­nern, dass man nicht dieselbe Sprache sprechen muss, um an das­selbe zu glauben. Was Gott einem sagen will, kann jed­er ver­ste­hen – egal, welche Sprache man spricht.

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Das HdJ Prüm nach Hochwasserkatastrophe an neuem Standort

Von links nach rechts: Pia Leif­gen, Gian­lu­ca Sac­co­man­no, Anna Mey­er (IGEL-Redak­tion), Alexan­dra Hirsch­er und Jochen Pauls vom HdJ Prüm, Mieke Lefel, Elisa Blasen, Lara Reichel, Lara Ocak (IGEL-Redak­tion)

Wir – 7 Mit­glieder der IGEL-Redak­tion – haben am 19.05.2022 das Haus der Jugend in Prüm besucht, welch­es schon seit 31 Jahren existiert. Unsere Gast­ge­ber waren Jochen Pauls und Alexan­dra Hirsch­er. Jochen Pauls arbeit­et schon seit 15 Jahren im HdJ und ist der 3. Leit­er. Alexan­dra arbeit­et seit Okto­ber let­zten Jahres dort und hil­ft seit den Ren­ovierun­gen durch die Flutkata­t­ro­phe. Das Haus der Jugend ist nun im Haus des Gastes am Hah­n­platz 1 in Prüm im 2. Stock. Wegen den Zer­störun­gen vom Hochwass­er mussten sie umziehen. Wir haben mit ihnen über den Schaden des Hochwassers gesprochen, über den Neuauf­bau des ehe­ma­li­gen Gebäudes und das Pro­gramm sowie die Angebote.

Zuerst haben wir eine Rund­tour durch den 2.  Stock gemacht, dadurch haben wir einen Ein­blick in die jet­zige Sit­u­a­tion bekom­men. Viele Gegen­stände sind vom Hochwass­er zer­stört wor­den. Glück­licher­weise haben viele Men­schen bei den Aufräu­mungsar­beit­en geholfen und viele Leute haben Spenden geschickt, welch­es das HdJ vor­angetrieben haben. Es wur­den viele Sachen gerettet und repari­ert. Deshalb ist es wieder sehr schön und gemütlich. Hinge­hen lohnt sich.(Textbeitrag: Pia Leifgen)

Neuer Stan­dort: Nach der Flutkatas­tro­phe am 14. Juli 2021 war das HdJ am ursprünglichen Stan­dort in der Prüm­tal­straße nicht mehr nutzbar. Seit Ostern 2022 wur­den neue – vorüberge­hende – Räum­lichkeit­en gefun­den: Am Hah­n­platz 1 im Haus des Gastes

Flutkatas­tro­phe beim HdJ: Am 14.07.2021 stand das Haus der Jugend unter Wass­er. Das Wass­er stand in der oberen Etage 60 cm hoch. Im Keller war die Holzw­erk­statt und viele Spiel­ma­te­ri­alien. Alles kaputt! Aber unge­fähr 70% der Strom betriebene Werkzeuge kon­nten zum Glück noch gerettet wer­den. Möbel, wie der Bil­lardtisch, mussten wegge­wor­fen wer­den. Der HdJ-Bus wurde vom Wass­er weggetrieben. Diesen wollte Jochen Pauls noch ret­ten, was jedoch nicht mehr gelang.
Durch viele frei­willige Arbeit­er wurde das HdJ geräumt. Der Sach­schaden war sehr groß. Er betrug unge­fähr 60 000 Euro. Für den Über­gang ist das Haus der Jugend erst­mal in das Haus des Gastes gezo­gen. Mit Spenden, der Ver­sicherung und son­sti­gen Hil­fen, wird das Haus der Jugend aktuell ren­oviert. „Wann wir wieder zurück­kön­nen, ist noch nicht klar, vielle­icht in 2 bis 3 Jahren”, schätzt Jochen Pauls.
Der Umzug war stres­sig und zeitaufwendig. Das HdJ hat­te von dem 14.07.2021 bis zu den Oster­fe­rien 2022 geschlossen. „Es hat alles sehr lange gedauert, Handw­erk­er waren schwierig zu find­en, aber die Reparat­u­rar­beit­en und Umzüge von Pri­vathaushal­ten hat­ten natür­lich Vor­rang”, erin­nert sich Jochen Pauls.
Zum Glück kon­nten viele Geräte gerettet wer­den , wie z.B. : PC’s ( bis auf einen) , Stüh­le und Fernse­her. Was z.B. nicht gerettet wer­den kon­nte war, eine Playsta­tion. Aber in naher Zukun­ft wollen sie sich eine neue besor­gen.(Textbeitrag: Elisa Blasen und Lara Ocak)

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Was ist neu am HDJ Prüm?
Die Neueröff­nung des HDJ  seit der Über­flu­tung bringt viele neue Aktiv­itäten mit sich. Zu der Neueröff­nung, gibt es den HDJ Fly­er auf dem die Aktiv­itäten ste­hen. Von Kuchen back­en bis zum so genan­nten Mädelsabend gibt es neben den Aktiv­itäten auch Events wie den Japan­tag. Auf­grund der Über­flu­tung im Juli 2021 mussten Möbel wie Kick­er, Tisch, Bil­lardtisch, Theke und Stüh­le erset­zt werden.

Die neuen Räum­lichkeit­en bein­hal­ten zum Beispiel: einen Cafe­te­ria-Bere­ich, wo man sich Snacks (zum kleinen Preis) und trinken nehmen kann. Außer­dem gibt es auch einen Jugend­spiel-bere­ich mit Gesellschaftsspie­len und zwei XBox­en. Wenn man aber kein großer Gesellschaftsspiele- oder Kon­solen­fan ist, kann man auch im Werk/Bastelraum arbeit­en. Die alte Holzw­erk­statt, ist auch da, wenn man mit Holz  arbeit­en möchte. Zusät­zlich, beste­ht ein noch aus­baubar­er Multifunktionsraum.

Natür­lich braucht so ein Jugendgäste­haus auch Beson­deres. Dazu gehört auch eine WLAN-Verbindung, aber auch Kon­solen. Unter anderem wer­den auch lange Fahrradaus­flüge unter­nom­men, wie zum Beispiel nach Düsseldorf.

Die bere­its erwäh­n­ten Events, waren natür­lich noch nicht alles. Es wer­den auch Dinge unter­nom­men wie: Fahrten in Schwimm­bäder, Tram­polin­hallen und Klet­ter­parks. nach all diesen Adren­a­lin­kicks, wer­den auch noch ruhigere Dinge unter­nom­men. Wie zum Beispiel Geo­caching und Ani­me- und Cos­play­tage für Mäd­chen. Mögt ihr Kochern? Dann seid ihr hier genau richtig! Es wer­den immer Dat­en fest­gelegt an den „Kochen mit Jochen” stat­tfind­et. Kinder ab 11 Jahren sind her­zlich ein­ge­laden. Jeden Don­ner­stag find­et ein Kindertr­e­ff statt. Wenn eure Eltern arbeit­en sind und ihr nichts zu tun habt, kön­nt ihr gerne ins Haus der Jugend Prüm kom­men. Jed­er ist her­zlich ein­ge­laden, außer an speziellen Tagen, bei Events, wo eine Anmel­dung erforder­lich ist. (Textbeitrag: Gian­lu­ca Sac­co­man­no, Anna Meyer)

Noch mehr zum Pro­gramm, es gibt viele tolle High­lights im Haus der Jugend: Alle Jugendliche, die schon mal beim HDJ waren, bekom­men einen Fly­er oder über die Schule kann man auch Fly­er bekom­men und sich für sich passende Ange­bote raus­suchen. Es gibt viele ver­schiedene Spiele vor Ort z.B: Kick­er, Kon­sole, Malen, Dartscheibe, Küche und noch vieles mehr. Auch einen Wer­kraum zum Repari­eren, Basteln, Bauen. Natür­lich gibt es einen Work­shop und Aktio­nen .Alle zwei Wochen gibt es fre­itags einen Mädelsabend. Hier noch ein paar aktuelle Ter­mine und was man dann auch machen kann:

19.5.22 Wir basteln Vatertagsgeschenke
2.6.22 Wir bere­it­en Ham­burg­er und Pommes zu.
9.6.22 Wii-U-Play: Wir zock­en zusam­men Mario kart
23.6.22 Wir kneten Fimofig­uren und lassen diese laufen
30.6.22 Wir gehen raus und machen eine Schatzsuche
7.7.22 Wir füllen leckere Döner
14.7.22 Wir bas­tel bunte Lam­pi­on für den Balkon und Garten
21.7.22 City Quest: Wir starten ein Foto­such­spiel in Prüm
20.5.22 Zeig deinen Grü­nen Dau­men: dratt körbe bas­tel und bepflanzen
10.6.22 Wir lassen es uns gut­ge­hen: Natur und WElnesabend
24.6.22 Heute wer­den wir kreativ:Bilderrahmen mit Let­ter­ring und Steinen
8.7.22 Es geht auch ohne Fleisch: Veg­anes Drei-Gänge-Menü
22.7.22 Let the music play: Tanzen in die Ferien

Es gibt auch ganz beson­dere Freizeitak­tiv­itäten wie diese :
Tage­saus­flüge in den Aqua Park sowie in ein Tram­polin Park und einen Japan Tag. Hier gibt es auch ein cooles Medi­en­café : Jün­gere Leute erk­lären älteren Leuten das Handy oder ähn­lich­es. Don­ner­stags gibt es einen Kindertr­e­ff, der für 7–10 Jährige und immer gut besucht ist. Mit 16 Jahren kann man dort einen Jugend-Job aus­pro­bieren. „Wir sind immer auf jugendliche Helfer angewiesen und freuen uns über das Engage­ment”, sagte Jochen Pauls. „Denn zu zweit ist es natür­lich schwierig 40 Kinder und Jugendliche zu betreuen.” Wenn ihr Inter­esse habt, dann holt euch gerne eine Fly­er von HDJ.
Wir freuen uns auf euch. (Textbeitrag: Mieke Lefel, Lara Reichel)

Für die Zukun­ft wün­schen sich Jochen Pauls und Alexan­dra Hirsch­er die alte Ein­rich­tung im ehe­ma­li­gen Gebäude mit Möglichkeit­en für nach draußen zu gehen zurück. Dieses wird wahrschein­lich jedoch erst in 2–3 Jahren geschehen. Bis dahin wer­den immer noch ver­schiedene Aktio­nen und Pro­gramme für Jungs und Mäd­chen in ver­schiede­nen Alters­grup­pen organ­isiert. Außer­dem bekommt man Hil­fe für die Zukun­ft ob es nun um Bewer­bun­gen oder Hausauf­gaben geht. Wenn man Spaß daran hat, Kinder zu betreuen kann man ab dem 16. Leben­s­jahr auch Ehre­namtlich bei Pro­gram­men helfen. Einige Pro­jek­te wie z.B. das Medi­en-Café oder der Escap­e­r­oom sollen in naher Zukun­ft umge­set­zt wer­den, damit man wie z.B. beim Medi­en- Café die Ältere und die jün­gere Gen­er­a­tion zusam­men brin­gen kann. Falls man noch mehr über das Haus der Jugend erfahren möchte, kann man sich auch über Insta­gram oder Face­book. Wir hat­ten einen tollen Vor­mit­tag im HdJ, vie­len Dank für die Ein­ladung und wir stellen fest: Hinge­hen lohnt sich!
(Textbeitrag: Pia Leifgen)

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Meinung (Teil 2): Wie kann der Krieg in der Ukraine möglichst schnell beendet werden?

Wie wür­den die mit­tler­weile ver­stor­be­nen Altkan­zler Hel­mut Schmidt und Hel­mut Kohl die o. g. Frage beant­worten? Auch hierzu find­et man in ver­schiede­nen Büch­ern der bei­den Altkan­zler aus mein­er Sicht ein­deutige Hinweise.

So äußert sich Hel­mut Kohl in seinem Buch „Aus Sorge um Europa” aus dem Jahr 2014 zum Rus­s­land-Ukraine-Kon­flikt fol­gen­der­maßen: (Zitat) ” Zwis­chen der freien west­lichen Welt und Rus­s­land und seinen Nach­barstaat­en ist ein Kon­flikt ent­standen, der mit der Auseinan­der­set­zung um die Ukraine und speziell die Krim eskaliert ist. Zum Ver­hal­ten Rus­s­lands und der Sit­u­a­tion in der Ukraine kann der West­en natür­lich nicht schweigen, aber auch der West­en hätte sich klüger ver­hal­ten kön­nen. Hier sind auf bei­den Seit­en Fehler gemacht und Befind­lichkeit­en offenkundig nicht aus­re­ichend beachtet wor­den (…) Eine friedliche Lösung, die allen Beteiligten gerecht wird und die zugle­ich das Selb­st­bes­tim­mungsrecht der Völk­er achtet, muss erre­ich­bar sein. Man muss es nur wirk­lich wollen, und das erre­icht man am besten im Gespräch miteinan­der.” (Zitat Ende)

Buchtipp:

Ähn­lich äußert sich Hel­mut Schmidt in seinem Buch „Auss­er Dienst” aus dem Jahr 2008… „Mei­n­ung (Teil 2): Wie kann der Krieg in der Ukraine möglichst schnell been­det wer­den?“ weiterlesen

„Russisches Roulette“

Eigentlich wollte ich mit einem Igel­bericht über die tödliche Bal­lon­flucht von Win­fried Freuden­berg im März 1989 aus der DDR nach West­ber­lin die „Erin­nerun­gen an die Novem­bertage 1989 bis zum Mauer­fall am 09.11.1989“ beenden.

Lei­der wurde der Mauer­fall vom 09.11.1989 und dessen pos­i­tive Fol­gen am 24.02.2022 abrupt been­det und hat uns aus unser­er schein­bar unbe­gren­zten Wohl­stands- und Frieden­sil­lu­sion schla­gar­tig herauskatapultiert.

Wir hat­ten uns in unser­er men­schlichen Naiv­ität bere­its an einen ewigen Frieden als Selb­stläufer in Europa gewöh­nt und sind nun auf dem Boden der men­schlichen Real­ität knall­hart aufgeschla­gen. Die Tat­sache, dass wir seit nun­mehr fast 80 Jahren keinen mil­itärischen Kon­flikt im eige­nen Land erleben mussten, war alles andere als selb­stver­ständlich, denn Kriegs- und Frieden­szeit­en haben sich in der Men­schheits­geschichte immer abgewech­selt und wer­den sich ohne aktive friedenss­tif­tende Maß­nah­men auch weit­er­hin abwech­seln. In der Berg­predigt heißt es: „Selig sind die, die Frieden stiften“ und nicht, wie es Franz-Josef Strauß ein­mal for­muliert hat, die, die von Frieden reden. „„Rus­sis­ches Roulette““ weiterlesen

Meinung: Wie kann der Krieg in der Ukraine möglichst schnell beendet werden?

Das ist z. Zt. die Frage der Fra­gen, die ich gerne dem im Jahr 2014 ver­stor­be­nen deutsch-franzö­sis­chen Jour­nal­is­ten Peter Scholl-Latour stellen würde. Peter Scholl-Latour, geboren 1924 in Bochum, war eine Jour­nal­is­ten­le­gende, Nahos­t­ex­perte, Islamken­ner, Kos­mopolit, Weltver­ste­her, Krisen­ber­ater, Sach­buchau­tor und aus mein­er Sicht auch ein „Putin-Erk­lär­er“, aber sicher­lich kein „Putin-Ver­ste­her“ und erst recht kein „Putin-Recht­fer­tiger“.

In seinem Buch „Der Fluch der bösen Tat“ aus dem Jahr 2015 gibt Peter Scholl-Latour an vie­len Stellen deut­liche Hin­weise zur Beant­wor­tung der o. g. Frage. „Mei­n­ung: Wie kann der Krieg in der Ukraine möglichst schnell been­det wer­den?“ weiterlesen

Das letzte Opfer der Berliner Mauer

Das oben abge­bildete Foto wurde von mir um den 01. Novem­ber 1989 von ein­er Aus­sicht­plat­tform direkt an der Berlin­er Mauer im West­teil Berlins aus aufgenom­men und zeigt den Pots­damer Platz oder bess­er gesagt, den Bere­ich wo der Pots­damer Platz vor dem Mauer­bau existierte, da der größte Teil dieses Gelän­des in den abge­bilde­ten Teil des Todesstreifens inte­gri­ert war.

Bis zum Tag des Mauer­baus am 13. August 1961 war der Pots­damer Platz verkehrstech­nisch ein­er der meist­be­fahre­nen Plätze Deutsch­lands und Europas. Nach der her­metis­chen Abriegelung durch das DDR-Régime fris­tete der Pots­damer Platz als Teil des Todesstreifens ein kul­turelles Schattendasein.

Deshalb wurde hier am 12. Novem­ber 1989 unmit­tel­bar nach dem Fall der Mauer sofort ein pro­vi­sorisch­er Gren­züber­gang eingerichtet.

Die 3 bis 4 Meter hohe Berlin­er Mauer ver­läuft rechts des Bildes weit­er und macht hier einen Riesen­bo­gen aus dem Foto her­aus, bevor sie wieder in mehreren hun­dert Metern Ent­fer­nung von rechts aus ins Bild ein­tritt. Man erken­nt auf diesem Schwarz-Weiß-Foto sehr gut den Kon­trast zwis­chen der dem West­teil zuge­wandten und mit Graf­fi­ti besprüht­en Mauer­seite und der völ­lig unbe­fleck­ten ost­wärts zuge­wandten weißen Mauer­seite als rechte Begren­zung des Todesstreifens. „Das let­zte Opfer der Berlin­er Mauer“ weiterlesen

Wie sahen die Schulzeugnisse vor mehr als 100 Jahren aus?


Freut ihr euch? Heute gibt’s Zeug­nisse. Zeug­nisse gibt es schon sehr lange. Zum heuti­gen Tag zeigen wir euch ein Zeug­nis des „Königlichen Gym­na­si­ums zu Prüm”, das über 100 Jahre alt ist. Das vor­liegende Zeug­nis aus dem Jahr 1913 unter­schei­det sich in fol­gen­den Punk­ten von den heuti­gen Zeug­nis­sen: „Wie sahen die Schulzeug­nisse vor mehr als 100 Jahren aus?“ weiterlesen

Heute ist Dreikönigstag – Gold, Weihrauch und Myrrhe aus dem Morgenland

Krippe mit Köni­gen und ihren Geschenken im Vorder­grund – Ecke Pin­tes­felder­straße in Waxweil­er (Foto: Johann Jacobs).

Am Dreikönigstag erin­nert man sich an die Heili­gen Drei Könige, die der Leg­ende nach aus dem Mor­gen­land kamen und einem Stern gefol­gt sind, um in Beth­le­hem das Jesuskind im Stall zu ehren. Der Dreikönigstag oder das Dreikönigs­fest been­det bei uns die Wei­h­nacht­szeit. (In vie­len östlichen Län­dern, zum Beispiel in Rus­s­land, wird am 6. Jan­u­ar das Wei­h­nachts­fest gefeiert). Auch in Spanien zum Beispiel bekom­men die Kinder erst heute ihre Geschenke. Denn dort bringt nicht das Christkind oder der Wei­h­nachts­mann die Geschenke, son­dern die HEILIGEN DREI KÖNIGE Cas­par, Mel­chior und Balthasar.

Heute bauen in Deutsch­land viele Fam­i­lien ihren Wei­h­nachts­baum ab und (am Sam­stag) Kinder und Jugendliche ziehen als Sternsinger von Tür zu Tür, um Spenden für Bedürftige in der ganzen Welt zu sam­meln. Die Sternsinger verklei­den sich als Cas­par, Mel­chior und Balthasar – die Heili­gen Drei Könige. Die Sternsinger erzählen die Geschichte der Heili­gen Drei Könige, sin­gen Lieder, wün­schen Segen für das neue Jahr und schreiben die Schutz­formel C+M+B mit der Jahreszahl mit Krei­de auf die Haustür. Viele Men­schen glauben, dass es die Abkürzung für „Cas­par, Mel­chior und Balthasar” ist. Die Kirche ver­ste­ht darunter die Formel „Chris­tus Man­sionem Bened­i­cat”, was auf Deutsch heißt: Chris­tus seg­ne die Woh­nung. „Heute ist Dreikönigstag – Gold, Weihrauch und Myrrhe aus dem Mor­gen­land“ weiterlesen

Ein Blick in ein anderes Land: Weihnachten in Brasilien am Strand

Auch in Brasilien ist Wei­h­nacht­en ein sehr wichtiges Fest. Den größten Unter­schied macht wohl das Wet­ter. Während es bei uns kalt wird und man sich dick anziehen muss, ist  in Brasilien tro­pis­ches Wet­ter und bis zu 32 Grad warm. Spätestens Anfang Dezem­ber begin­nt der Count­down in Rich­tung Heili­ga­bend zu laufen. Dafür sor­gen in Deutsch­land unter anderem hüb­sch geschmück­te Wei­h­nachtsmärk­te, die mit Wei­h­nachtsmusik, schmack­haften Leck­ereien und nicht zulet­zt Glüh­wein aufwarten. Je nach Jahr liefert auch das Wet­ter einen Grund für aufk­om­mende Wei­h­nachtsstim­mung. Viele Brasil­ian­er hinge­gen ver­brin­gen ihre Wei­h­nacht­szeit mit ihren Lieb­sten am Strand. Aber auch in Brasilien verzichtet man auf Die Wei­h­nachts­deko­ra­tion nicht. Auch dort deko­ri­eren sie Wei­h­nachts­bäume und schmück­en ihre Häuser. Was eben­so zu Wei­h­nacht­en in Brasilien nicht fehlen darf ist Lamet­ta, bunte Kugeln und elek­trische Blin­klichter. Die  Deko­ra­tio­nen in Brasilien sind meist etwas kitschiger und plas­tis­ch­er,  dort  blinkt und funkelt es mehr als in Europa. Aus einem der zahlre­ichen Schmuck- Shops ein Mit­bringsel  dabei zu haben, lohnt sich auf jeden Fall. Man benutzt auch frische Blu­men aus dem Garten. Die Wei­h­nachts­bäume beste­hen aus  tausenden Lämpchen,diese  erheben sich  die ganze Jahreszeit in den Großstädten wie Brasília, São Paulo und Rio de Janeiro  in den Nachthim­mel. Bei uns bringt das Christkind die Geschenke, doch in Brasilien ist es Papai Noël, er ist der Geschenkeüber­bringer in Brasilien und lebt der Leg­ende nach in Grönland.

In Brasilien  find­et die Bescherung um Mit­ter­nacht statt, in großen Fam­i­lien wird gerne gewichtelt.  Anfang Dezem­ber schreiben die Fam­i­lien­mit­glieder ihre Namen auf einen Zettel und ziehen eine andere Per­son. Doch erst an Wei­h­nacht­en ver­suchen sie ihren ´geheimen Fre­und´ aufzudeck­en und ihm das Geschenk zu überreichen.

An der  Messe in Brasilien  nah­men in der  Ver­gan­gen­heit von tiefgläu­bi­gen Katho­liken  teil. Der  Name ´Mis­sa do Galo´  hat die Messe , weil er den kom­menden Tag ankündigt. Die Messe endet um 1 Uhr am Wei­h­nachtsmor­gen. Diese Tra­di­tion wird in den meis­ten Gegen­den nicht mehr prak­tiziert wegen der hohen Krim­i­nal­ität in den Großstädten. Viele Fam­i­lien bevorzu­gen lieber zu ein­er ceia (Nachtmahl) zusam­men zu sein. Am 24. Dezem­ber gegen den späten Nach­mit­tag bis frühen Abend find­en die Messen statt.

Die Messen find­en am 24. Dezem­ber am späten Nach­mit­tag oder frühen Abend statt. Am 25. Dezem­ber gibt es Messen am Mor­gen und späten Nach­mit­tag. Die meis­ten ziehen die Wei­h­nachtsmesse am späten Nach­mit­tag vor, sodass sie nach dem Nachtmahl auss­chlafen oder am Wei­h­nachtsmor­gen zum Strand gehen können.

Wie find­et ihr Wei­h­nacht­en in Brasilien?
Lasst uns gerne ein Kom­men­tar da.

Cait­lyn und Lina 8a (Quelle: wikipedia.de)

Auf den Spuren der Vergangenheit: Vogelsang „Born this Way”


I’m Beau­ti­ful in my way
„Cause God makes no mistakes
I’m on the right track, baby
I was born this way

Über­set­zt heißt es:

Ich bin wun­der­schön in mein­er Art
Denn Gott macht keine Fehler,
Ich bin auf dem richti­gen weg
Ich bin nun mal so geboren.

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Dieser Satz ist zwar sehr lang, doch die Botschaft sehr kurz – aber sehr sehr wichtig, näm­lich Men­sch ist Men­sch und kein­er ist min­der­w­er­tig. Darum geht es in dem Lied Born This Way von Lady Gaga. Doch was passiert, wenn man diese wichtige Aus­sage nicht beachtet und denkt, es gibt eine „Art” von Men­schen, die bess­er als alle anderen ist. Das haben die Schüler und Schü­lerin­nen unser­er Abschlussklassen am 4.11. am Beispiel von Vogel­sang gel­ernt. Doch was ist Vogel­sang, wer­den sich jet­zt sicher­lich viele fragen:
Vogel­sang ist eine soge­nan­nte „Ordens­burg“ der Nazis…

„Auf den Spuren der Ver­gan­gen­heit: Vogel­sang „Born this Way”“ weiterlesen

Erinnerungen an die Novembertage 1989 bis zum Mauerfall am 09.11. (TEIL 4) – ein Zeitzeugenbericht

Heute fol­gt Teil 4 unser­er Zeitzeugen-Serie -
Unser Zeitzeuge Thomas Laux­en berichtet: 

Fol­gende Erin­nerun­gen sind mit diesem Foto verbunden:
Wie schon im 1. Teil (siehe fol­gen­den Link) der Serie zum Jahrestag des Mauer­falls beschrieben,

Erin­nerun­gen an die Novem­bertage 1989 bis zum Mauer­fall am 09.11.

hat­te ich mich in meinem jugendlichen Leichtsinn an diesem Abend sehr nah an die Gren­zschutzan­la­gen rund um das Bran­den­burg­er Tor von Ost­ber­lin­er Seite aus herangewagt, um die Gren­ze mit dem Todesstreifen ille­gal zu fotografieren. Das Bizarre auf diesem Foto sind die vier abge­bilde­ten NVA-Sol­dat­en der DDR-Gren­ztrup­pen, die hier nicht nur zum Gren­zschutz einge­set­zt wur­den, son­dern gle­ichzeit­ig noch das Fotografierver­bot der Gren­zan­la­gen zu überwachen hat­ten. Da es in der DDR streng ver­boten war, die Gren­zschutzan­la­gen zu fotografieren, weil man sich damit der Repub­lik­flucht bzw. deren Pla­nung verdächtigt machte, existieren nicht viele Fotos vom Bran­den­burg­er Tor aus dieser Per­spek­tive von vor 1989. „Erin­nerun­gen an die Novem­bertage 1989 bis zum Mauer­fall am 09.11. (TEIL 4) – ein Zeitzeu­gen­bericht“ weiterlesen

Das Wandalbertgebäude erzählt Geschichten – eine Zeitzeugin berichtet

Erstes 10. Schul­jahr Hauptschule Prüm 1974/75. Win­fried Euen, Lehrer der Hauptschule Prüm, war Klassen­lehrer. Find­et ihr unsere Inter­view­part­ner­in Frau Nick­els auf dem Foto?

Näch­stes Jahr soll es soweit sein. Wir ziehen als Kaiser-Lothar-Realschule plus Prüm in das Wan­dal­bert­ge­bäude um. Derzeit wird es mod­ernisiert, ren­oviert und mit hof­fentlich fähigem W‑Lan aus­ges­tat­tet. Über den Bau­fortschritt hal­ten wir euch in diesem Artikel, der immer wieder aktu­al­isiert wird, auf dem neusten Stand:
http://igel.klrplus.de/unser-neues-schulgebaeude-ist-in-der-mache-fotos-und-hintergrundinformationen/

Auf diesen Artikel ist Anne­mie Nick­els aus Prüm aufmerk­sam gewor­den. Sie war selb­st Schü­lerin der ehe­ma­li­gen Wan­dal­berthauptschule, die in unserem zukün­fti­gen Gebäude unterge­bracht war. Wir haben uns für euch mit Frau Anne­mie Nick­els getrof­fen. Sie hat uns einige Geschicht­en von dem alten Hauptschul­ge­bäude erzählt. Diese stam­men aus dem Jahr 1974. Wir haben uns in einem Inter­view mit ihr unter­hal­ten, sie hat uns erzählt, wie ihre Schulzeit war. Zusam­men sahen wir uns noch ein paar alte Bilder aus der Schulzeit von Frau Nick­els an.

Das erste Klassen­tr­e­f­fen fand 1995 statt. Es fol­gten weit­ere 2005, 2012 und 2015.

Außer­dem hat sie uns einige Ereignisse aus ihrer Schulzeit erzählt: „Das Wan­dal­bert­ge­bäude erzählt Geschicht­en – eine Zeitzeu­g­in berichtet“ weiterlesen

Jubiläum – 1 Jahr Ehrenbürgerin von Prüm


Her­zlichen Glück­wun­sch: Moni­ka Rolef ist Ehren­bürg­erin von Prüm und mit dem heuti­gen heuti­gen Tag schon 1 ganzes Jahr lang. Aber was ist das für ein Titel und wie wird man eigentlich Ehren­bürg­erin? Diesen und weit­eren span­nen­den Fra­gen bin ich nachge­gan­gen und habe für euch bei Stadt­bürg­er­meis­ter Johannes Reuschen und bei der Ehren­bürg­erin Moni­ka Rolef nachge­fragt „Jubiläum – 1 Jahr Ehren­bürg­erin von Prüm“ weiterlesen

Alkohol im Straßenverkehr – Soll die 0,0‑Promille-Grenze ausnahmslos für alle motorisierten Verkehrsteilnehmer gelten?

Foto in den Tagen vor dem Mauer­fall an einem Gren­züber­gang nach Ost-Berlin aufgenommen

Nach der aktuellen Geset­zes­lage gilt ein absolutes Alko­holver­bot nur für Fahran­fänger in der Probezeit und Per­so­n­en bis zum 21. Geburtstag.
Wer trotz­dem unter Alko­hole­in­fluss fährt, dem drohen:

  • 250 Euro Bußgeld
  • 1 Punkt im Fahreig­nungsreg­is­ter in Flensburg -
  • Pflicht­teil­nahme an einem Aufbauseminar
  • Ver­längerung der Probezeit auf 4 Jahre

Im Vor­stand der Kreisverkehr­swacht Bit­burg-Prüm e. V., in dem ich seit vie­len Jahren ehre­namtlich tätig bin, wird das o. g. The­ma bzw. die damit im Zusam­men­hang ste­hen­den Präven­tion­s­maß­nah­men bei der Veröf­fentlichung der Jahre­sun­fall­sta­tis­tik immer wieder auf die Tage­sor­d­nung gesetzt.
Laut dem Verkehr­swacht Medi­en Ser­vice wer­den die fol­gen­den Pro- und Con­tra-Argu­mente zum The­ma 0,0‑Promille-Grenze nur für Fahran­fänger in der Probezeit und Per­so­n­en bis zum 21. Geburt­stag immer wieder ins Feld geführt: „Alko­hol im Straßen­verkehr – Soll die 0,0‑Promille-Grenze aus­nahm­s­los für alle motorisierten Verkehrsteil­nehmer gel­ten?“ weiterlesen

Kimberly Willwertz – Sozialarbeiterin mit Herz

Kim­ber­ly Willwertz

Liest man im IGEL Texte über Aktio­nen unser­er Schul­sozialar­bei­t­erin Car­olin Broy, taucht auch immer wieder der Name Kim­ber­ly Will­w­ertz auf. Wir haben uns gefragt, wer ist das über­haupt und sind dieser Frage nachgegangen.

IGEL: Guten Tag, wir freuen uns, dass Sie sich Zeit für ein Inter­view der Schülerzeitung IGEL nehmen. Stellen Sie sich doch bitte kurz vor:

Ich heiße Kim­ber­ly Will­w­ertz, bin 24 Jahre alt, komme aus der Nähe von Gerol­stein und arbeite in der Mobilen Jugen­dar­beit für die Ver­bands­ge­mein­den Arzfeld und Prüm. J

IGEL: Was genau machen Sie beru­flich? „Kim­ber­ly Will­w­ertz – Sozialar­bei­t­erin mit Herz“ weiterlesen

Erinnerungen an die Novembertage 1989 bis zum Mauerfall am 09.11. (TEIL 3) – ein Zeitzeugenbericht

Die bei­den fol­gen­den IGEL-Artikel vom 17.11.2019 und vom 7.9.2021 wer­den offen­bar gerne gele­sen und regen bei unseren Lesern weit­er­hin zur Abgabe von Kom­mentaren an – danke dafür:

http://igel.klrplus.de/erinnerungen-an-die-novembertage-1989-bis-zum-mauerfall-am-09–11-teil‑2/

Erin­nerun­gen an die Novem­bertage 1989 bis zum Mauer­fall am 09.11.

Deshalb fol­gt heute Teil 3 unser­er Zeitzeu­gen-Serie: Unser Zeitzeuge Thomas Laux­en berichtet:

Bei dieser Auf­nahme Anfang Novem­ber 1989 vom West­ber­lin­er Stadt­teil Zehlen­dorf aus han­delt es sich um die Kne­se­beck­brücke, die damals Berlin-Zehlen­dorf (West-Berlin) mit Tel­tow (ein­er Kle­in­stadt am süd­west­lichen Stad­trand vom dama­li­gen Ost-Berlin) verbinden sollte. Die Brücke über­quert den Tel­towkanal, wurde bere­its im Jahr 1952 von der DDR aus ges­per­rt und zählte damals nicht ger­ade zu den touris­tis­chen High-Lights, die West-Berlin zu bieten hat­te. Trotz­dem oder ger­ade deshalb fuhr mein dama­liger Kol­lege und West­ber­lin­er Pri­vat­guide mit mir extra nach Berlin-Zehlen­dorf, um mich mit dieser ver­ram­melten Stahlkon­struk­tion sowohl optisch als auch emo­tion­al zu kon­fron­tieren. „Erin­nerun­gen an die Novem­bertage 1989 bis zum Mauer­fall am 09.11. (TEIL 3) – ein Zeitzeu­gen­bericht“ weiterlesen

Erinnerungen an die Novembertage 1989 bis zum Mauerfall am 09.11. (TEIL 2) – ein Zeitzeugenbericht

Skulp­tur „Auf­bauhelfer” von Fritz Cre­mer vor dem Roten Rathaus

Der fol­gende IGEL-Artikel vom 17.11.2019 hallt bei unseren Lesern offen­sichtlich immer noch nach und regt zur Abgabe von Kom­mentaren an:

Erin­nerun­gen an die Novem­bertage 1989 bis zum Mauer­fall am 09.11.

Deshalb hat sich unser Zeitzeuge Thomas Laux­en bere­it erk­lärt, dem IGEL einen inter­es­san­ten und exk­lu­siv­en Nach­schlag zum The­ma „Mauer­fall” zu liefern. Er berichtet:

Bei dem Foto han­delt es sich um die Skulp­tur „Auf­bauhelfer” von Fritz Cre­mer vor dem Roten Rathaus. Dieses Foto habe ich am 04.11.1989 unmit­tel­bar nach Beendi­gung der bere­its ange­sproch­enen, nicht staatlich organ­isierten Großdemon­stra­tion am Alexan­der­platz aufgenom­men. Auf dem Schild ste­ht fol­gen­der Wort­laut: „Erin­nerun­gen an die Novem­bertage 1989 bis zum Mauer­fall am 09.11. (TEIL 2) – ein Zeitzeu­gen­bericht“ weiterlesen

#pride #loveislove – Wir befragen unsere Lehrer/innen zu LTBTQ


Hey, wir sind Lara R. und Mieke L. aus der Klasse 8a und wir befra­gen heute unsere Lehrer/innen zu LGBTQ.

Der Hin­ter­grund: „Eine Schande”: EU-Kom­mis­sion­schefin von der Leyen hat deut­liche Worte gegen Ungarn gerichtet. Grund ist das umstrit­tene Gesetz zur Ein­schränkung von Infor­ma­tio­nen über Homo­sex­u­al­ität. Wie wir darauf aufmerk­sam gewor­den sind: Wir haben viele Leute gese­hen, die mit bun­ten Flaggen rumge­laufen sind.

Falls sich manche fra­gen, was ist das über­haupt: Wir machen das mal in Kurz­fas­sung. Das bedeutet, wenn ein Mann auf einen Mann ste­ht oder wenn eine Frau auf eine Frau ste­ht. Das ist ganz nor­mal sowie wenn Mann und Frau sich lieben. LGBT ist eine aus dem englis­chen Sprachraum über­nommene Abkürzung für Les­bian, Gay, Bisex­u­al, Trans­gen­der, Queer.

#pride: Die Regen­bo­gen­fahne ent­warf der amerikanis­che Kün­stler Gilbert Bak­er für den Gay Free­dom Day 1978, den Vor­läufer später­er Gay Prides. Sie gilt als Sym­bol für les­bis­chen und schwulen Stolz, sowie für die Vielfalt der Lebensweise von Les­ben und Schwulen. Sie ist ein Sym­bol für Vielfalt und Respekt.

Unser Appell: Akzep­tanz und Tol­er­anz! Man sollte so etwas akzep­tieren, weil du wirst doch auch so akzep­tiert, wie du bist. So etwas ist normal.

Unsere Fra­gen an unsere Lehrer/innen : „#pride #loveislove – Wir befra­gen unsere Lehrer/innen zu LTBTQ“ weiterlesen

Angst vor Professor Snape – oder doch Faszination?

 

Eine der beliebtesten Kinder- und Jugend­buchrei­he: Har­ry Pot­ter. Har­ry Pot­ter hat es nicht leicht im Fach Zaubertränke. Denn Pro­fes­sor Snape macht kein Geheim­nis aus sein­er Abnei­gung  gegen den Zauber­schüler. Auch viele andere Schü­lerin­nen und Schüler an der Hog­wartss­chule für Hex­erei und Zauberei haben Angst vor dem Zaubertränke-Pro­fes­sor. Droce Mal­foy gehört in der Geschichte allerd­ings zu dessen Lieblingss­chülern. Er muss nicht fürcht­en, von ihm mies behan­delt zu wer­den. „Angst vor Pro­fes­sor Snape – oder doch Fasz­i­na­tion?“ weiterlesen

Warum Schmierereien an Schulwänden uncool sind

 

Unglaublich! An Toi­let­ten­wän­den von Schulen wird immer wieder mit Edding und co rumgeschmiert. Smi­leys, Comics, Liebes­bekun­dun­dun­gen… Aber manch­mal auch nicht so nette Dinge wie Belei­di­gun­gen oder sog­ar Hak­enkreuze. Was soll das? Das ist uncool (weil jemand anderes das wieder ent­fer­nen muss), Sachbeschädi­gung und außer­dem in Deutsch­land ver­boten! Es dro­ht ein Strafgeld!

Zu eur­er Erk­lärung: Warum ist das eigentlich ver­boten? Das Hak­enkreuz war das Parteize­ichen der Nation­al­sozial­is­tis­chen Partei. Die hat damit vor knapp 100 Jahren ihre Fah­nen bedruckt. Das waren so rote Fah­nen mit einem weißen Kreis in der Mitte. Da war das schwarze Hak­enkreuz reinge­druckt. Wenn wir von den Nation­al­sozial­is­ten oder eben den Nazis reden, dann denken wir vor allem an die schreck­liche Zeit in Deutsch­land, als diese Partei an der Macht war und unglaublich viele Ver­brechen began­gen hat. Die Nazis haben außer­dem Krieg gegen viele Län­der geführt. Aber vor allem waren sie der Mei­n­ung, dass einige Men­schen mehr wert sind als andere.

#pride #loveislove #regen­bo­gen­fahne #respekt #tol­er­anz #allesind­gle­ich

Und diese anderen haben sie aus­sortiert und sog­ar umge­bracht. An all das erin­nert dieses Nazi-Hak­enkreuz, ist untrennbar damit ver­bun­den. Man sagt mit einem Hak­enkreuz, dass man die Nazis und das, was sie gedacht und gemacht haben, gut find­et. Deshalb ist es in Deutsch­land ver­boten, das Hak­enkreuz heute irgend­wohin zu malen. Wenn man dabei erwis­cht wird, muss man sog­ar ein Strafgeld bezahlen. Was allerd­ings erlaubt ist: Man darf das Zeichen abbilden, wenn man jeman­dem etwas über die Zeit damals erk­lären will.

„Warum Schmier­ereien an Schul­wän­den uncool sind“ weiterlesen

I like Anime – Wahre Freundschaften

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Dieses Zeichen ist das Logo von Haikyuu, es bedeutet „Vol­ley­ball”. Man denkt jet­zt vielle­icht: Eine Serie über Vol­ley­ball ist bes­timmt lang­weilig. Aber er ist sehr witzig und auch aufre­gend, dieser ist ein­er mein­er Lieblings-Ani­mes und kann ihn nur empfehlen. Ihr find­et die Serie auf Netflix.

Es gibt viele ver­schiedene Arten von Serien oder Fil­men z.B. Hor­ror, Komödie, Dra­ma, Action, Liebesfilme usw. Andere hinge­gen kuck­en nur Ani­mes, weil es eine sehr inter­es­sante Art von Serien ist. Falls einem lang­weilig ist, kann ich hier sehr gute Ani­mes empfehlen. Manche davon sind nur 1–5 Staffeln lang und andere haben 25 Staffeln. „I like Ani­me – Wahre Fre­und­schaften“ weiterlesen

Meine absoluten Netflix-Favoriten

Find­est du keine Filme mehr zum Guck­en? Kein Prob­lem.  Hier sind meine aktuellen Netflix-Favoriten.

1.Red Rid­ing Hood – Unter dem Wolf­s­mond                                                                              In diesem Film geht es um ein Dorf. In diesem Dorf lebt aber ein Wer­wolf, der ver­sucht mit einem Mäd­chen in die Berge zu fliehen. Das Mäd­chen aber wehrt sich. Aber wer ist denn nun der Wer­wolf? Genau das ist das Span­nende an diesem Film, der, mit dem man am wenig­sten rech­net, ist der Wer­wolf. Man muss auf jedes Detail acht­en. Und hast du schon Lust Detek­tiv zu spielen?

Mädchen, Rote Kappe, Wolf, Rotkäppchen, Mythischen „Meine absoluten Net­flix-Favoriten“ weiterlesen

Working Holiday Australia

Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber ich will später mehr von der Welt sehen. Und falls ihr das auch wollt, lest euch gerne den Text durch. Dieser Text – extra für den IGEL geschrieben – ist von meinem Brud­er Denis, der ger­ade durch Aus­tralien reist. Dann kön­nt ihr mal sehen, wie das Ganze so abläuft.


My name is Denis and I am 25 years old. After I fin­ished my stud­ies in 2019 I decid­ed to trav­el the world and to gain expe­ri­ence liv­ing in anoth­er coun­try for a longer period.
Aus­tralia offers a work­ing hol­i­day visa for for­eign trav­ellers, which is easy to access online. If your appli­ca­tion gets approved you are able to live in Aus­tralia for one year with full work­ing rights. You are able to extend your visa if you have met the cri­te­ria (88 days of farm work). The cost for each visa is approx­i­mate­ly 500 dol­lar for each application.


I have seen most of the coun­try which includes eight states and ter­ri­to­ries. Each state has its own gov­ern­ment. Espe­cial­ly dur­ing the pan­dem­ic you could tell the dif­fer­ence. Var­i­ous mea­sure­ments and closed bor­ders which means no trav­el­ing between states and ter­ri­to­ries. Basi­cal­ly most peo­ple were stuck for a cou­ple of months. Aus­tralia in gen­er­al could man­age the pan­dem­ic pret­ty well and inter­state trav­el was opened up quick­ly. At the moment I am in West­ern Aus­tralia which is the most iso­lat­ed state com­pared to the rest of Aus­tralia. I am in Perth the most iso­lat­ed City in the World.

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I have seen the whole East Coast (Cairns, Bris­bane, Syd­ney and Mel­bourne), the North­ern Ter­ri­to­ry (Dar­win), the South Coast (Ade­laide) and now I am trav­el­ing the West Coast (Perth to Broome). One coun­try with four dif­fer­ent cli­mate zones.

„Work­ing Hol­i­day Aus­tralia“ weiterlesen

Justin Bieber – der berühmteste Sänger der Welt

Justin Bieber ist sehr berühmt – schon auch als kleines Kind hat er mit Sin­gen ange­fan­gen, da hat­te er auch sehr viele Klicks auf YouTube und co. Ich höre Justin Bieber auch manch­mal und natür­lich finde ich die Songs auch sehr gut. Wer Justin Bieber nicht ken­nt (was ich nicht glaube), kann auch mal auf YouTube seine Videos anschauen. Mehr über ihn erfahrt ihr hier. „Justin Bieber – der berühmteste Sänger der Welt“ weiterlesen

Filmtipp: Ein Sack voll Murmeln

 

„Jo, bist du Jude?” „Nein!!!” – Ein Sack voll Murmeln (im Orig­i­nal: Un sac de Billes) von  Chris­t­ian Duguay aus dem Jahr 2017 (FSK 12) ist die Ver­fil­mung eines Teils aus der Auto­bi­ografie von „Joseph Jof­fo”, die erst­mals schon 1975 in den Kinos lief. Dies ist ein Kriegs- und Juden­ver­fol­gungs­film der anderen Art, er zeigt den Zusam­men­halt zweier Brüder. Warum ihr euch diesen Film unbe­d­ingt anguck­en soll­tet, lest ihr hier: „Filmtipp: Ein Sack voll Murmeln“ weiterlesen

Terence Hill – alt aber beliebt

Nach­dem ich einen Bericht über Bud Spencer geschrieben habe, weil er mir als Schaus­piel­er so gut gefällt, schreibe ich nun auch noch über Ter­ence Hill. Mit ihm zusam­men hat er viele Filme zusam­menge­dreht. Außer­dem freut sich mein Vater total, dass ich über seine Lieblingss­chaus­piel­er schreibe. Schreibt an dieser Stelle gerne mal in die Kom­mentare, wer euer Lieblings-Schaus­piel­er ist. Wenn ihr auch ein Fan von Ter­ence Hill seid oder ein­er wer­den wollt, lest meinen Artikel. Viel Spaß. „Ter­ence Hill – alt aber beliebt“ weiterlesen

Filmtipp: I still believe – traurig aber wahr

Trotz Krebs und Chemother­a­pie bleibt das junge Paar stark und lässt sich nicht unterkriegen: „I still believe” aus dem Jahr 2020 (FSK 6) erzählt die wahre Geschichte eines religiösen Rock­stars. Natür­lich gibt es schon etliche Musik­filme, tragis­che Liebess­chnulzen und hochtra­bende Glaubensver­fil­mungen. Aber dieser Film ist den­noch etwas ganz Beson­deres. Warum ich den Film so gut finde und warum ihr ihn eben­falls unbe­d­ingt anschauen soll­tet, erfahrt ihr hier in meinem Filmtipp. „Filmtipp: I still believe – trau­rig aber wahr“ weiterlesen

Ist das Prümer Wappen gar kein Wappen? Wir haben bei Johannes Reuschen nachgefragt

Stadt­bürg­er­meis­ter Johannes Reuschen mit dem STADTLOGO in der Prümer Basilika

In unserem neuen Geschichts­buch ent­deck­ten wir, die Klasse 7a, im aktuellen The­ma „Mit­te­lal­ter” etwas Heimatlich­es: eine Prümer Geschicht­squelle von 893, ein Foto der Basi­li­ka und das Prümer Wap­pen – Grund genug, um die Hin­ter­gründe genau zu recherchieren.
Im Inter­net sind wir aber auf einige Unstim­migkeit­en gestoßen. Über­all in der Stadt ist näm­lich das Wap­pen zu find­en: Auf offiziellen Briefköpfen, am Kreisel und an mehreren Stellen am Hah­n­platz. Doch ist das Prümer Wap­pen etwa gar kein offizielles Wap­pen? Wir haben beim Prümer Stadt­bürg­er­meis­ter Johannes Reuschen nachge­fragt. „Ist das Prümer Wap­pen gar kein Wap­pen? Wir haben bei Johannes Reuschen nachge­fragt“ weiterlesen

Das Handy – ist es überhaupt gut für uns?

Schnell mal eine Nachricht check­en oder der besten Fre­undin ein Foto schick­en. Das Handy ist bei vie­len immer dabei und jed­erzeit griff­bere­it. Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, ob ihr süchtig nach eurem Handy seid? Leute, die kein Handy oder Tablet haben, wer­den oft aus­ge­gren­zt oder sog­ar gemobbt. Was die Mob­ber nicht ver­ste­hen ist, dass es vielle­icht sog­ar bess­er für einen ist, wenn man erst gar kein Handy hat. Warum? Das erk­läre ich euch jet­zt. „Das Handy – ist es über­haupt gut für uns?“ weiterlesen

Abschied vom Prümer Weihnachtsbaum

Hal­lo, liebe IGEL-Leser.
Heute hat­ten meine Fre­undin Anne und ich die ganz beson­dere Ehre, den Wei­h­nachts­baum von Prüm mit Stadt­bürg­er­meis­ter Johannes Reuschen, Moni­ka Rolef sowie eini­gen Helferin­nen und Helfern abzubauen. Ins­ge­samt haben wir 637 Kugeln abge­hangen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf den näch­sten Prümer Wei­h­nachts­baum. „Abschied vom Prümer Wei­h­nachts­baum“ weiterlesen

Tierversuche in der Kosmetik?

Tierver­suche in der Kos­metik  kom­men lei­der – trotz Ver­bot in der EU – weltweit immer wieder vor.​ Es gibt tat­säch­lich kaum einen Groß-Fab­rikan­ten, der nicht in Tierver­suche involviert ist. Führende Kos­metik-Konz­erne ste­hen mit Tierver­suchen in Verbindung, da ihre Haup­tkonz­erne darin ver­wick­elt sind. All diese Konz­erne brin­gen unzäh­lige Pro­duk­te raus, doch welche Pro­duk­te sind ohne Tierver­suche getestet wor­den? Was müsst ihr beachten? 

„Tierver­suche in der Kos­metik?“ weiterlesen

Schulstress, kein Selbstbewusstsein und Übergewicht – ein Ernährungscheck

In der Freis­tunde mal zum Dön­er­laden marschieren oder in den Rewe Ener­gy Drinks kaufen gehen. Wer find­et das nicht cool? Und dann will man mit­tags noch oft etwas Süßes zum Nachtisch. Oder am Nach­mit­tag noch einen kleinen Snack für zwis­chen­durch. Ob man da immer auf den Inhalt achtet? Schüler neigen wohl schon manch­mal dazu, unge­sund und ohne darüber nachzu­denken zu essen. Was die Fol­gen und Gründe von dauer­hafter unge­sun­der Ernährung sind und was man für die Gesund­heit beacht­en sollte, haben wir heute für euch zusam­mengestellt. „Schul­stress, kein Selb­st­be­wusst­sein und Übergewicht – ein Ernährungscheck“ weiterlesen