Abschied vom Prümer Weihnachtsbaum

Hal­lo, liebe IGEL-Leser.
Heute hat­ten meine Fre­undin Anne und ich die ganz beson­dere Ehre, den Wei­h­nachts­baum von Prüm mit Stadt­bürg­er­meis­ter Johannes Reuschen, Moni­ka Rolef sowie eini­gen Helferin­nen und Helfern abzubauen. Ins­ge­samt haben wir 637 Kugeln abge­hangen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf den näch­sten Prümer Wei­h­nachts­baum. „Abschied vom Prümer Wei­h­nachts­baum“ weiterlesen

Tierversuche in der Kosmetik?

Tierver­suche in der Kos­metik  kom­men lei­der – trotz Ver­bot in der EU – weltweit immer wieder vor.​ Es gibt tat­säch­lich kaum einen Groß-Fab­rikan­ten, der nicht in Tierver­suche involviert ist. Führende Kos­metik-Konz­erne ste­hen mit Tierver­suchen in Verbindung, da ihre Haup­tkonz­erne darin ver­wick­elt sind. All diese Konz­erne brin­gen unzäh­lige Pro­duk­te raus, doch welche Pro­duk­te sind ohne Tierver­suche getestet wor­den? Was müsst ihr beachten? 

„Tierver­suche in der Kos­metik?“ weiterlesen

Schulstress, kein Selbstbewusstsein und Übergewicht – ein Ernährungscheck

In der Freis­tunde mal zum Dön­er­laden marschieren oder in den Rewe Ener­gy Drinks kaufen gehen. Wer find­et das nicht cool? Und dann will man mit­tags noch oft etwas Süßes zum Nachtisch. Oder am Nach­mit­tag noch einen kleinen Snack für zwis­chen­durch. Ob man da immer auf den Inhalt achtet? Schüler neigen wohl schon manch­mal dazu, unge­sund und ohne darüber nachzu­denken zu essen. Was die Fol­gen und Gründe von dauer­hafter unge­sun­der Ernährung sind und was man für die Gesund­heit beacht­en sollte, haben wir heute für euch zusam­mengestellt. „Schul­stress, kein Selb­st­be­wusst­sein und Übergewicht – ein Ernährungscheck“ weiterlesen

HAPPY BIRTHDAY Mr. Bean – der Schauspieler Rowan Atkinson wird heute 66 Jahre alt

Ich bin ein Fan von Mr. Bean, weil er von einem Fet­tnäpfchen ins näch­ste tritt und sich total hil­f­los gibt. Aber auf eine so komis­che Art, dass es wirk­lich sehr lustig ist. Über­all schleppt er seinen Ted­dy mit und kom­mu­niziert immer mit ihm. Er ist eigentlich immer mit Hemd samt Krawat­te, Hose und Sakko mit Ell­bo­genbe­set­zten bek­lei­det. Die Klam­ot­ten sind also sein Marken­ze­ichen und deshalb ken­nt ihn eigentlich jed­er. Du auch? Willst du mehr über ihn erfahren? Dann lies weiter.

„HAPPY BIRTHDAY Mr. Bean – der Schaus­piel­er Rowan Atkin­son wird heute 66 Jahre alt“ weiterlesen

HAPPY NEW YEAR 2021 – Silvester in anderen Ländern

Silvester, Feuerwerk, Leuchtfeuer, Raketen, Licht

Am 31. Dezem­ber feiern wir Sil­vester, dazu kaufen wir in Deutsch­land Böller und Raketen. Diese jagen wir dann im großen Fre­un­deskreis um Mit­ter­nacht zur Begrüßung des neuen Jahres in die Luft, sie explodieren und es entste­ht ein schönes Feuerwerk.
Zumin­d­est war das so in den let­zten Jahren – jet­zt ist alles anders: Ein ungewöhn­lich­es Jahr geht zu Ende. An Sil­vester 2020 und am Neu­jahrstag wird bun­desweit ein An- und Ver­samm­lungsver­bot umge­set­zt. Außer­dem gilt ein Böllerver­bot auf pub­likum­strächti­gen Plätzen und ein Verkaufsver­bot von Böllern. Feiern in großen Grup­pen ist in diesem Jahr eben­falls verboten.

Trotz allen Ein­schränkun­gen wün­schen wir vom IGEL einen guten Rutsch und alles Gute für 2021. Bleibt gesund! Wir hof­fen, dass wir und die ganze Welt Sil­vester 2021 wieder wie vorher feiern können.
Doch wie feiert man dieses Fest in anderen Län­dern und welche Vorschriften gibt es? Böllerver­bot zum Beispiel gibt es in eini­gen Län­dern näm­lich schon länger. Deshalb bin ich dieser Frage für euch nachge­gan­gen: „HAPPY NEW YEAR 2021 – Sil­vester in anderen Län­dern“ weiterlesen

Filmcheck: Kevin – Allein zu Haus

Der arme Kevin wird Jahr für Jahr in der Wei­h­nacht­szeit aufs Neue zu Hause vergessen und muss sich jedes Mal wieder mit Ban­diten herum­schla­gen. „Kevin – Allein zu Haus” aus dem Jahr 1990 kostete 18 Mil­lio­nen Dol­lar und spielte weltweit rund 477 Mil­lio­nen Dol­lar ein. Der Film war die erfol­gre­ich­ste Komödie aller Zeit­en, bis „Hang­over II” ihn 2011 ablöste. Aber trotz­dem: Ich finde den Film nach wie vor am besten von allen, der ist so lustig. Den muss man sich unbe­d­ingt anschauen. Wer hat ihn in diesem Jahr noch nicht gese­hen? Mor­gen – am 2. Wei­h­nacht­stag 2020 – habt ihr noch eine Chance im TV: 15.30 Uhr auf Sat1 – nicht ver­passen! „Film­check: Kevin – Allein zu Haus“ weiterlesen

Wie viele Plastiktüten verbraucht jeder Mensch in Deutschland pro Jahr?

Der Bun­destag hat ein Ver­bot von Plas­tik­tüten beschlossen: In deutschen Super­märk­ten dür­fen ab dem Jahr 2022 keine Einkauf­stüten aus Plas­tik mehr ange­boten wer­den. Davon betrof­fen sind allerd­ings nicht alle Einkauf­stüten aus Kun­st­stoff – dünne Plas­tik­beu­tel sind zum Beispiel weit­er­hin erlaubt. Richtig so? Und wie viele Plas­tik­tüten ver­braucht eigentlich jed­er Deutsche pro? Diesen und weit­eren span­nen­den Fra­gen bin ich auf den Grund gegan­gen. „Wie viele Plas­tik­tüten ver­braucht jed­er Men­sch in Deutsch­land pro Jahr?“ weiterlesen

Ich bin Fan von… Billie Eilish

Das Jahr 2020 war ein Jahr wie kein anderes zuvor, doch Bil­lie Eil­ish kon­nte sich wieder durch­set­zen: Die 18-Jährige ist im zweit­en Jahr in Folge die meist­gestreamte Kün­st­lerin weltweit beim Musik­stream­ing-Mark­t­führer Spo­ti­fy. Gefol­gt wird sie von Tay­lor Swift, Ari­ana Grande und Dua Lipa. Bil­lie Eil­ish Pirate Baird O’Connell ist – wie auch ich finde – eine richtig gute amerikanis­che Sän­gerin und Song­wri­terin. Wollt ihr mehr über sie erfahren? Dann lest weit­er! „Ich bin Fan von… Bil­lie Eil­ish“ weiterlesen

Was gegen schlechte Corona-Stimmung machen

Die Adventszeit hat mit­tler­weile ange­fan­gen – lei­der nicht so wie in den let­zten Jahren, als wir noch alle zusam­men den Advent beispiel­sweise auf Wei­h­nachtsmärk­ten feiern kon­nten.  Durch Coro­na ist unser All­t­ag sehr eingeschränkt. Aber trotz­dem soll­ten wir uns die Laune nicht verder­ben lassen, obwohl viele im Moment mit Langeweile zu kämpfen haben. Also was dage­gen tun? Ich habe ein paar Tipps für euch: „Was gegen schlechte Coro­na-Stim­mung machen“ weiterlesen

Ist das Prümer Wappen gar kein Wappen? Wir haben bei Johannes Reuschen nachgefragt

Stadt­bürg­er­meis­ter Johannes Reuschen mit dem STADTLOGO in der Prümer Basilika

In unserem neuen Geschichts­buch ent­deck­ten wir, die Klasse 7a, im aktuellen The­ma „Mit­te­lal­ter” etwas Heimatlich­es: eine Prümer Geschicht­squelle von 893, ein Foto der Basi­li­ka und das Prümer Wap­pen – Grund genug, um die Hin­ter­gründe genau zu recherchieren.
Im Inter­net sind wir aber auf einige Unstim­migkeit­en gestoßen. Über­all in der Stadt ist näm­lich das Wap­pen zu find­en: Auf offiziellen Briefköpfen, am Kreisel und an mehreren Stellen am Hah­n­platz. Doch ist das Prümer Wap­pen etwa gar kein offizielles Wap­pen? Wir haben beim Prümer Stadt­bürg­er­meis­ter Johannes Reuschen nachge­fragt. „Ist das Prümer Wap­pen gar kein Wap­pen? Wir haben bei Johannes Reuschen nachge­fragt“ weiterlesen

Mensch ist Mensch!!!!!!!!

Es ist eine Sen­sa­tion und sie wird über­all in den Medi­en gefeiert: Demokratin Sarah McBride ist die erste Trans­gen­der-Poli­tik­erin im US-Sen­at. Doch warum ist das eine Sen­sa­tion? Warum zie­len alle Schlagzeilen auf ihr Trans­gen­der­da­sein und nicht auf ihre poli­tis­che Fähigkeiten?
Mit­tler­weile sind wir doch im Jahr 2020 und immer noch müssen sich Men­schen für das, was und wie sie sind, recht­fer­ti­gen. Jed­er Men­sch hat das Recht, so zu leben wie er möchte. Denn Men­sch ist Men­sch, egal welche Reli­gion, Haut­farbe oder Sex­u­al­ität. Wenn jemand sich in seinem Kör­p­er nicht wohl fühlt, darf er sich so verän­dern, wie er das möchte. Darüber möchte ich heute mit euch sprechen. „Men­sch ist Men­sch!!!!!!!!“ weiterlesen

Wir wollen WICHTELN! 10 Geschenketipps, Hintergründe und verschiedene Anleitungen

Hur­ra, endlich ist es soweit. 1. Advent. Die Wei­h­nacht­szeit ist da. Beson­ders in der Schule ist dann der Wichtel­brauch sehr beliebt. Auch in der 7a wird gewichtelt und wir freuen uns sehr, denn so wer­den vielle­icht auch mal die Leute beschenkt, mit denen man eigentlich nichts zu tun hat und so macht man nicht immer nur die gle­ichen Leute glück­lich. Ins­ge­samt finde ich es toll, da man seine Freude auch mit den anderen Men­schen teilt. Ver­schiedene Wichte­lan­leitun­gen, woher das Wichteln über­haupt kommt und meine per­sön­lichen Geschen­ketipps erfahrt ihr hier: „Wir wollen WICHTELN! 10 Geschen­ketipps, Hin­ter­gründe und ver­schiedene Anleitun­gen“ weiterlesen

Ist Rauchen bei Jugendlichen immer noch in?

Auf der Schul­toi­lette, im Park, an der Bushal­testelle. Es gibt immer noch zu viele Schüler, die rauchen. Sie ver­steck­en sich in den großen Pausen in ein­er Ecke oder auf der Toi­lette. Bei uns sind auf­grund des Umbaus der Turn­halle die typ­is­che „heim­liche Raucherecke“ ges­per­rt und Toi­let­tengänge sind nur noch nacheinan­der während den Stun­den erlaubt. Cool sein und Dazuge­hören oder Gesund­heit scho­nen und Vor­bild sein? Das Rauchen wird in unser­er Gesellschaft immer ver­pön­ter, den­noch rauchen immer noch Leute. Aber warum eigentlich? „Ist Rauchen bei Jugendlichen immer noch in?“ weiterlesen

Prüm Juch-Hei… dieses Jahr leider nur ganz leise!

Es ist schon trau­rig, dass wir heute nicht zusam­men Karneval feiern kön­nen, aber mehr als notwendig in diesen Zeit­en. Meine Fre­undin­nen Jule, Char­lotte und ich hof­fen, dass wir im näch­sten Jahr wieder auf der Prümer KG-Bühne tanzen dür­fen. Wir freuen uns schon drauf. Prüm Juch-Hei!

Aber einen Grund zur Freude gibt es heute trotz­dem noch. Zum Mar­tin­stag hat die Stadt Prüm Weck­män­ner an mit Lat­er­nen geschmück­te Häuser verteilt. Tolle Aktion! Vie­len Dank! „Prüm Juch-Hei… dieses Jahr lei­der nur ganz leise!“ weiterlesen

„Bertradas Schatzkiste”- die Künstlerinnen der Kaiser-Lothar-Realschule plus

Andrea Kleis, Juline Neigum, Andrea Mans-Pint, Weroni­ka Dubiela, Schulleit­er Stephan Schilling, Kun­stlehrerin Brigitte Richter-Weber, Vik­to­ria Schoden (von links nach rechts)

Liebe Leserin­nen und Leser.

Ich hoffe, ihr hat­tet ein schönes Hal­loween­fest, ich kön­nte mir vorstellen, dass min­destens drei Mäd­chen unser­er Schule ein paar Ideen für Hal­loween-Bilder hat­ten, die sie vielle­icht auch schon umge­set­zt haben. Aber bei einem bin ich mir und auch eine neu­trale Jury ganz sich­er: Wei­h­nachts­bilder kön­nen sie gut malen, die drei heißen Weroni­ka Dubiela, Juline Neigum, Vik­to­ria Schoden und sind die Erst­platzierten des Mal­wet­tbe­werbs „Bertradas Schatzk­iste” des Lions Club „Mür­len­bach-Bertra­da”.
Und es kommt noch bess­er: Weroni­ka Dubiela aus der 6a hat den Haupt­preis gewon­nen, ihr Bild ziert den Lions-Club-Adventskalen­der 2020, die es ab sofort in mehreren Geschäften zu kaufen gibt. Her­zlichen Glück­wun­sch, Weronika.
„„Bertradas Schatzk­iste”- die Kün­st­lerin­nen der Kaiser-Lothar-Realschule plus“ weiterlesen

Wegen Corona fällt Sankt Martin aus? Nicht in Prüm!

http://www.stadtpruem.de/sanktmartin

Gepostet von Johannes Reuschen am Don­ner­stag, 22. Okto­ber 2020

Mar­tin­szüge fall­en in diesem Jahr Coro­na bed­ingt zwar kom­plett aus, aber zum Glück hat die Stadt Prüm eine tolle Alter­na­tive gefun­den, damit die Kinder am Mar­tin­stag näch­ste Woche nicht auf ihre Weck­män­ner verzicht­en müssen – welche genau, seht ihr im Video von Stadt­bürg­er­meis­ter Johannes Reuschen.
Die Geschichte von Sankt Mar­tin, warum Lat­er­nen benutzt sowie Weck­män­ner oder Brezeln verteilt wer­den und was das Han­deln dieser Per­son mit unserem heuti­gen Leben zu tun hat, erfahrt ihr bei uns: „Wegen Coro­na fällt Sankt Mar­tin aus? Nicht in Prüm!“ weiterlesen

75 Jahre Kriegsende – ein Zeitzeugenbericht

Hel­mut (heute 89 Jahre) mit sein­er Frau Christa

Es ist das Jahr 1945. Deutsch­land liegt in Schutt und Asche, 6,3 Mil­lio­nen Tote.  Der Zweite Weltkrieg ist been­det. Ein­er­seits Erle­ichterung. Aber die meis­ten Men­schen ste­hen vor dem Nichts. Im Novem­ber vor genau 75 Jahren began­nen die Nürn­berg­er Prozesse, um die Ver­ant­wortlichen zur Rechen­schaft zu ziehen.

Aus aktuellem Anlass veröf­fentlichen wir die Erin­nerun­gen eines Zeitzeu­gen an die let­zten Kriegs­jahre. Zudem grat­ulieren wir ganz her­zlich: Unser Zeitzeuge feierte näm­lich vor Kurzem seinen 89. Geburtstag.

Auf zur Zeitreise: „75 Jahre Kriegsende – ein Zeitzeu­gen­bericht“ weiterlesen

Was ich über einen Mundschutz wissen sollte und wie ich ihn richtig benutze

Der Mund-Nase-Schutz (kurz MNS) dient dazu, den Auswurf von Tröpfchen beim Ausat­men und Sprechen zu ver­hin­dern oder zu ver­ringern. In erster Lin­ie dient er dem Fremd­schutz, ein  MNS schützt aber auch den Träger. Er ist ein Hil­f­s­mit­tel im medi­zinis­chen aber auch im pri­vat­en Bere­ich und ver­hin­dert die Über­tra­gung von Krankheit­ser­regern über die Atmung. Weil wir seit Mon­tag alle eine Maske auch während des Unter­richts tra­gen müssen, habe ich recher­chiert, was genau dahin­ter steckt und was man beacht­en sollte. „Was ich über einen Mund­schutz wis­sen sollte und wie ich ihn richtig benutze“ weiterlesen

Verschleppt und gefangen auf der Krim – Frau Krebs erzählt von ihrem Großvater

Ver­schleppt und gefan­gen auf der Krim

In diesem Artikel möchte ich Euch meinen Groß­vater Paul Reusch vorstellen, der trotz viel­er Tief­punk­te und unschön­er Erfahrun­gen immer wieder nach vorne geblickt hat und unglaublich lebens­froh war. Er starb am 01.01. 2015. Seine pos­i­tive Leben­se­in­stel­lung hat mir selb­st durch die ein oder andere Krise geholfen.

Paul und seine geliebten Pferde
Paul und seine geliebten Pferde

Mein Opa, Paul Reusch, wurde am 16. April 1922 in Bleialf geboren. Nach sein­er Schulzeit wurde er zunächst ein­mal Milchkon­trolleur. Es zog ihn hin­aus nach Kleve, um sein Handw­erk zu ler­nen. Schon nach einem hal­ben Jahr dort durfte er die großen und reichen Höfe in Tri­er kon­trol­lieren. „Ver­schleppt und gefan­gen auf der Krim – Frau Krebs erzählt von ihrem Groß­vater“ weiterlesen

Gedenkstätte Hinzert – Pilotprojekt gegen das Vergessen

Hinz­ert sollte 1939 bis heute ohne eigenes Ver­schulden zum bekan­ntesten Dorf des Hochwalds wer­den. Das SS-Son­der­lager/KZ Hinz­ert bestand von 1939 bis 1945. Es wurde ursprünglich als Polizei­haft­lager, dann als „Arbeit­serziehungslager“ errichtet. Während des Zweit­en Weltkrieges entwick­elte es sich zu einem Konzen­tra­tionslager. Ins­ge­samt mussten in den sechs Jahren des Beste­hens um die 10.000 Män­ner im Lager unter dem Ter­ror der SS lei­den. Im SS-Son­der­lager/KZ Hinz­ert sind einzelne Gefan­gene oder Grup­pen von Gefan­genen gezielt erschossen oder mit tödlichen Injek­tio­nen ermordet wor­den. Viele andere Häftlinge kamen durch bru­tal­ste Mis­shand­lun­gen um. „Gedenkstätte Hinz­ert – Pilot­pro­jekt gegen das Vergessen“ weiterlesen

Zu gut für die Tonne? Fragen an ALDI SÜD

Knapp elf Mil­lio­nen Ton­nen Lebens­mit­tel wer­den jedes Jahr von Indus­trie, Han­del, Großver­brauch­ern und Pri­vathaushal­ten entsorgt – das sind 275.000 große Last­wa­gen. Jedes achte gekaufte Lebens­mit­tel lan­det damit alleine in Deutsch­land auf dem Müll, zeigt eine Befra­gung des Bun­desmin­is­teri­ums für Ernährung und Land­wirtschaft aus dem Jahr 2017. Pro Per­son und Jahr waren das rund 82 Kilo­gramm. Ein Jahr später spricht Bun­de­sernährungsmin­is­terin Julia Klöck­n­er von noch 55 Kilo­gramm. Die Ini­tia­tive „Zu gut für die Tonne!“ des Bun­desmin­is­teri­ums für Ernährung und Land­wirtschaft (BMEL) hil­ft dabei eben­so wie das Engage­ment der Tafel. Im Rah­men unser­er Pro­jek­t­tage beschäftigten wir uns bere­its mit dem The­ma Müll und Mül­lver­mei­dung. Außer­dem kon­nten wir einen Stu­den­ten in Tri­er anonym inter­viewen zum The­ma „Con­tain­ern”. „Zu gut für die Tonne? Fra­gen an ALDI SÜD“ weiterlesen

Das Coronavirus – weit weg?

In den let­zten Wochen war und ist in den Medi­en oft die Rede vom Coro­n­avirus, doch was genau ist das für ein Virus? Woher kommt es? Ist das Virus tödlich? Muss man sich davor fürcht­en? In diesem Artikel möchte ich genauer auf das Coro­n­avirus eingehen.

https://commons.wikimedia.org/w/index.php?search=Corona+Virus&title=Special%3ASearch&go=Go&ns0=1&ns6=1&ns12=1&ns14=1&ns100=1&ns106=1#/media/File:Coronaviruses_004_lores.jpg
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?search=Corona+Virus&title=Special%3ASearch&go=Go&ns0=1&ns6=1&ns12=1&ns14=1&ns100=1&ns106=1#/media/File:Coronaviruses_004_lores.jpg
„Das Coro­n­avirus – weit weg?“ weiterlesen

Containern – Essen aus dem Müll

Mülltonne zur Erdbeersaison
Müll­tonne zur Erdbeersaison

Frau Steck­er gab mir die Auf­gabe, einen Bericht über das Con­tain­ern zu schreiben. Aber was ist Con­tain­ern eigentlich?
Beim Con­tain­ern geht es darum, das (haupt­säch­lich) Student*innen in den Müll­ton­nen der Super­märk­te wegge­wor­fene Lebens­mit­tel sam­meln. Es sind aber nicht immer nur Student*innen. Das „Entwen­den” der Lebens­mit­tel aus den Müll­ton­nen ist tat­säch­lich eine Straftat, die einen sehr viel Geld kosten kann. Ein Beispiel der Ver­schwen­dung ist Back­ware, jedes dritte Stück wird in den Müll geschmis­sen, das sind im Jahr 1,8 Mil­lio­nen Ton­nen und Lebens­mit­tel. Ins­ge­samt lan­den jährlich in Deutsch­land 20 Mil­lio­nen Ton­nen im Abfall. Das ist doch echt per­vers, fan­den wir auch in der IGEL-Redak­tion. Es ist ein­fach nicht in Ord­nung, dass soviel Essen weggeschmis­sen wird.

Fundstücke an Heiligabend im Edekamüll Trier-Nord
Fund­stücke an Heili­ga­bend im Edekamüll Trier-Nord

Über einen ehe­ma­li­gen Schüler* der KLR+ kon­nten wir dann Kon­takt zu zwei con­tain­ern­den Student*innen in Tri­er aufnehmen, von denen uns ein­er anonym unsere Fra­gen per Audiobotschaft beantwortete.

  • Melis­sa: Kön­nt Ihr gut vom Con­tain­ern leben?
    M.B.*: Im Prinzip auf jeden Fall, nur mache ich das im Moment eherTeilzeit, also zwei bis drei Mal die Woche und den Rest kaufe ich dann ein, aber wenn ich es wirk­lich wollte, kön­nte ich auch jeden Tag con­tain­ern. Es ist defin­i­tiv möglich, davon zu leben. 
  • Melis­sa: Habt Ihr keine Angst, dass Ihr durch das Con­tain­ern krank werdet?
    M.B.: Nein, über­haupt nicht, kein biss­chen. Man lernt nach ein­er Zeit auch, welche Sachen noch gut sind undwelche nicht. Da ich aber sowieso meist nur Obst und Gemüse con­tainere, habe ich da über­haupt keine Bedenken. 
  • Melis­sa: Wie lange con­tain­ert Ihr schon?
    M.B.: Ca. acht bis neun Monate 
  • Melis­sa: Wie kamt Ihr dazu zu con­tain­ern?
    M.B.: Ich wurde von ein­er Fre­undin, die rel­a­tiv jung ist (16), zum Con­tain­ern ein­ge­laden und es hat mir sofort gefall­en und der Aspekt, dass man viel Geld spart, hat mich dazu gebracht. 
  • Melis­sa: Wie oft macht Ihr das?
    M.B.: Ein bis zwei Mal die Woche, das kommt aber auch darauf, an wie viel Lust und Zeit man ger­ade hat.
  • Melis­sa: Geht Ihr über­haupt noch nor­mal einkaufen?
    M.B.: Ja, auf jeden Fall so 50 bis 60% der Lebens­mit­tel, die ich zu mir nehme, sind aus dem Con­tain­er und der Rest ist legal gekauft.
  • Melis­sa: Con­tain­ert Ihr eher, um Geld zu sparen oder eher, um die Umwelt zu schützen?
    M.B.:
    Das ist kein entwed­er oder, das ist eher so bei­des, Geld zu sparen ist mir sehr wichtig und die Umwelt zu schützen auch. 
  • Melis­sa: Find­et Ihr, dass Con­tain­ern erlaubt wer­den sollte?
    M.B.:
    Ja, defin­i­tiv, ich fände das super. Ich denke aber nicht, dass der Geset­zge­ber das entschei­den sollte, son­dern dass die Super­märk­te von sich aus sagen soll­ten: „Ja, das ver­schenken wir jet­zt!”, oder zumin­d­est an bedürftige Leute, weil es bringt eigentlich nichts, dass Lebens­mit­tel­ret­ten ver­boten ist. 
  • Melis­sa: Wollt Ihr das lebenslang machen?
    M.B.: Ich denke, das kann ich jet­zt so noch nicht beant­worten, aber es macht auf jeden Fall Spaß und es gibt einem ein gutes Gefühl, aber endgültig kann ich das nicht sagen. 
  • Melis­sa: Wenn alles übrige Essen an Bedürftige verteilt kön­nte statt im Con­tain­er zu lan­den, wäre das für Euch okay?
    M.B.: Ja, auf jeden Fall, das fände ich super. 
  • Melis­sa: Was waren Eure toll­sten Fänge?
    M.B.: Riesige Pakete mit Obst und Gemüse, das noch sehr gut war, teil­weise sog­ar bess­er als aus dem Laden. Ein Beispiel: Wenn man in einen Super­markt geht, find­et man meist die grü­nen und unreifen Bana­nen vor und wenn man Con­tain­ern geht, find­et man super super reife Bananen. 
  • Melis­sa: Habt Ihr Kon­takt zu Läden, um sie davon zu überzeu­gen, dass Essen auf Ablage­flächen hygien­is­ch­er zu ver­schenken wäre, als es in den Con­tain­ern zusam­men­zuschmeißen?
    M.B.: Nein, also ich habe Fre­unde, die ver­fü­gen über Kon­tak­te zu Läden, die wer­den dann, wenn was übrig­bleibt, kön­nen die das abholen.
Avocados, Bananen und Co...
Avo­ca­dos, Bana­nen und Co…

Soweit das Inter­view mit einem Stu­den­ten, der in Tri­er lebt und dort con­tain­ert. Aber auch die hiesi­gen Super­märk­te woll­ten wir zu diesem The­ma zu Wort kom­men lassen. ALDI Süd bot sofort ein Inter­view an, darauf sind wir sehr ges­pan­nt und wer­den Euch bald bericht­en, auch sind wir ges­pan­nt, wie die Antworten von REWE, Hit, dem Bio­laden Neu­markt Ziegler, Krewelshof etc. aus­fall­en wer­den. Ist Con­tain­ern in Prüm über­haupt ein The­ma? Wir hal­ten Euch auf dem Laufenden!

Über Prüm hin­weg haben wir auch noch weit­er recher­chiert. Ein Kaufhaus in Bre­men find­et das Con­tain­ern-Ver­bot falsch – und hat an seinen Müll­ton­nen nun sog­ar Regeln aufge­hängt, die den Men­schen helfen sollen. „Liebe Lebens­mit­tel­ret­ter! Beacht­en Sie bitte fol­gende Hin­weise”, heißt es dort. 

Pak Choi, Lauch und Chinakohl
Pak Choi, Lauch und Chinakohl
Tipps fürs Containern

„Milch­pro­duk­te: sind nach Ablauf des MHD nicht sofort schlecht. Ihre Verzehrbarkeit kann aber z.B. bei war­men Tem­per­a­turen schnell über­schrit­ten wer­den”, ste­ht auf dem Infoblatt von „Lestra”, einem Bre­mer Kaufhaus, das Con­tain­ern azus­drück­lich erlaubt. Wegge­wor­fenes Fleisch und Fisch soll­ten nicht mehr verzehrt wer­den: „Bitte sehen Sie davon ab, diese Pro­duk­te mitzunehmen. Ihrer Gesund­heit zuliebe.” Obst und Gemüse kön­nten unbe­den­klich, auch nach­dem der Super­markt die Waren aus­sortiert hat, gegessen wer­den, nur Pro­duk­te mit Schim­mel soll­ten im Müll bleiben. Auch unan­genehmer Geruch ist ein Hin­weis auf ver­dor­bene Lebens­mit­tel. Eben­so kön­nen Kon­ser­ven und Trock­en­waren ohne Bedenken noch gegessen wer­den. „Ver­lassen Sie sich auf Ihre Sinne: Riecht etwas unan­genehm, hat eine unge­wohnte Kon­sis­tenz oder Farbe, verzehren Sie das Pro­dukt bitte nicht.”

Obst und Gemüse vom Müll
Obst und Gemüse vom Müll

Das ist doch mal nett, statt die Lebens­mit­tel­ret­ter zu krim­i­nal­isieren, so wie zulet­zt die zwei Stu­dentin­nen in Berlin, die angezeigt und nun zu Geld­strafen verurteilt wurden.

Wie gesagt, Ihr hört von uns. 😉

Text: Melis­sa Belsch, 8a
Fotos: M.B.*, Name und Anschrift der Redak­tion bekannt

Freitag, der 13.!

Die 9b mit ihrer Englis­chlehrerin Mar­i­on Blum (links) vor der Bundeskunsthalle

Unter dem bösen Vorze­ichen Fre­itag, der 13. haben wir, die Klasse 9b, am 13.Dezember 2019 zusam­men mit unser­er Englis­chlehrerin Frau Blum und unserem „Teach­ing Assis­tant“ Mr. Wastek aus Ari­zona einen Aus­flug nach Bonn unternommen. 

„Fre­itag, der 13.!“ weiterlesen

IGEL-Adventskalender achtes Türchen: Gibt es wirklich einen Weihnachtsmann?

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Das wollte die achtjährige Vir­ginia vor 122 Jahren von der Zeitung „New York Sun“ wis­sen. Denn auf die ver­wies ihr Vater Vir­gina, die ihm diese Frage zuerst stellte. Die Antwort der Redak­tion berührt uns auch heute noch immer zutief­st. So sehr, dass wir die Frage direkt auch Her­rn Dr. Joachim Stre­it, unserem Lan­drat, im IGEL-Inter­view am 05.12.19, stell­ten. Seine Antwort auf diese Frage wie auf andere exis­ten­zielle Fra­gen wie die anste­hen­den Investi­tio­nen in unsere Schule (Gebäude, Inter­net…) kön­nt Ihr im Inter­view kom­mende Woche nachlesen. 

Wie Frage und Antwort 1897 lauteten, lest Ihr hier:

„IGEL-Adventskalen­der acht­es Türchen: Gibt es wirk­lich einen Wei­h­nachts­mann?“ weiterlesen

Erinnerungen an die Novembertage 1989 bis zum Mauerfall am 09.11.

Vom 29.10. bis 10.11.1989 hat­te ich das aus heutiger Sicht his­torische Glück ein Betrieb­sprak­tikum in der Lan­des­geschäftsstelle Berlin der Debe­ka-Kranken­ver­sicherung absolvieren zu dürfen.

Weit­er­hin hat­te ich das große Priv­i­leg, dass ich im Rah­men dieses Prak­tikums dem gle­ichal­tri­gen Sohn des dama­li­gen Bezirks­di­rek­tors zuge­ord­net wurde, der daraufhin seinen Vater fragte, was er mit mir anstellen solle, worauf der Vater in Ken­nt­nis der poli­tis­chen Entwick­lun­gen der voraus­ge­gan­genen Wochen und in weis­er Voraus­sicht der fol­gen­den Ereignisse seinem Sohn mit Augen­zwinkern den Auf­trag erteilte, mir die Stadt zu zeigen. 

Als Nach­weis, dass ich mich damals tat­säch­lich auch in Ost­ber­lin aufge­hal­ten habe, bin ich Anfang Novem­ber 1989 mit 24 Jahren auf dem Foto vor dem „Alten Muse­um” am Lust­garten beim Berlin­er Dom zu sehen. 
„Erin­nerun­gen an die Novem­bertage 1989 bis zum Mauer­fall am 09.11.“ weiterlesen

Gegen das Vergessen: Tagesausflug nach Verdun der Klassen 10a & 10b

Am Dien­stag, 15.10.19 ging es für die Klassen 10a und 10b um 8Uhr los nach Ver­dun. Nach ein­er dreistündi­gen Bus­fahrt erre­icht­en wir Ver­dun . Vor Ort trafen wir uns mit unserem Exkur­sion­sleit­er, der uns über den Tagesablauf informierte. Nach ein­er kurzen Pause ging es zuerst zum Fort Douau­mont.

„Gegen das Vergessen: Tage­saus­flug nach Ver­dun der Klassen 10a & 10b“ weiterlesen

Erinnerungen meiner Oma aus der DDR-Zeit

Hal­lo, liebe IGEL-Leser*in, hier schreibt Lau­ra, Eure Schülerprecherin. 😉


In Musik sin­gen und behan­deln wir zurzeit poli­tis­che Lieder. Wir began­nen das The­ma mit „Wind of Change” (Scor­pi­ons) und „Leningrad” (Bil­ly Joel) an, Songs, die in der Zeit des Kalten Krieges bzw. dessen Ende ent­standen und die poli­tis­che Sit­u­a­tion von vor gut 30 Jahren darstellen. Bei­de Lieder spiegeln die Sit­u­a­tion sowohl his­torisch als auch emo­tion­al. Das brachte mich auf die Idee, meine Oma, die in der DDR lebte, über ihr Leben in der DDR zu befra­gen und mir von ihrem ganz per­sön­lichen Erleben des Mauer­falls am 09.11..1989 erzählen zu lassen. 

Hier kommt ihr Bericht:

Omas ganz­er Stolz – ihr Trabi
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