Das KLR-Kollegium kocht & backt gegen (K)orona

 

IMG-20200405-WA0018
IMG-20200405-WA0017

Ostern 2020 – ein beson­de­res Fest

In die­sem Jahr wird Ostern anders sein. Eigent­lich ist Ostern ein Fest für die gan­ze Fami­lie. Lei­der wird in die­sem Jahr ein Besuch bei Freun­den, Ver­wand­ten oder ein Besuch im Restau­rant auf­grund der Coro­na-Kri­se nicht mög­lich sein. Des­we­gen müs­sen wir es uns die­ses Jahr mit unse­ren Liebs­ten zu Hau­se gemüt­lich machen.

IMG-20200402-WA0022
IMG-20200402-WA0020
IMG-20200402-WA0021
IMG-20200402-WA0019

Wie wäre es mit einer „gemein­sa­men” Koch- und Back­ak­ti­on? Im Anhang fin­det Ihr ver­schie­de­ne Rezep­te, die wir im ver­gan­ge­nen Jahr mit der HuS Grup­pe 7 aus­pro­biert und für gut befun­den haben. Unse­re beson­de­re Emp­feh­lung sind die Kräu­ter­pfann­ku­chen mit Möh­ren-Puten-Fül­lung. In die­sem Sin­ne bleibt gesund, viel Erfolg beim Nach­ko­chen und Fro­he Ostern!

IMG-20200405-WA0010
IMG-20200405-WA0009

Ostern – ein Fest mit vie­len Traditionen

Im Jah­re 325 wur­de vom ers­tes Kon­zil von Nicäa fest­ge­legt, dass der Oster­sonn­tag immer am ers­ten Sonn­tag nach dem ers­ten Voll­mond nach Früh­lings­an­fang gefei­ert wird. Die­se Ent­schei­dung hat bis heu­te ihre Gül­tig­keit behalten.

Somit ergibt sich, dass der Oster­sonn­tag nach dem bei uns gül­ti­gen gre­go­ria­ni­schen Kalen­der, jedes Jahr frü­hes­tens am 22. März und spä­tes­tens am 25. April gefei­ert wird.

Der Brauch zum Oster­fest Eier zu seg­nen, geht sogar bis ins 4. Jahr­hun­dert zurück. Das Ei war schon in der vor­christ­li­chen Zeit ein Sym­bol für das Erwa­chen des Lebens und wur­de von den Chris­ten als Sinn­bild für die Auf­er­ste­hung geschätzt.

IMG-20200407-WA0013

In der Fas­ten­zeit wur­de frü­her auf alle tie­ri­schen Spei­sen ver­zich­te, so dass Eier, die man spä­ter auch bemal­te oder ver­zier­te, ein lang ersehn­tes Oster­ge­schenk waren.

Hasen bekom­men früh im Jahr ihre Jun­gen und kamen ver­mehrt zur Fut­ter­su­che in die Dör­fer und Gär­ten, Auf­grund die­ses Ver­hal­tens, sich in der Nähe der Men­schen auf­zu­hal­ten, wur­de ihnen damals ver­mut­lich das Able­gen und Ver­ste­cken von Oster­ei­ern ange­dich­tet. Ein Brauch, der bis heu­te Bestand hat! Viel Spaß beim Nach­ko­chen und Backen der Rezepte.

IMG-20200401-WA0009
IMG-20200331-WA0035
IMG-20200331-WA0034
IMG-20200405-WA0029

Gerich­te für das Oster­fest – Oster­ha­sen, Möh­ren­sup­pe und Co

Möh­ren­sup­pe mit Dill

Zuta­ten:

  • 1kg Möh­ren
  • 1 Zwie­bel
  • 3/4 Liter Wasser
  • 1 Brüh­wür­fel
  • Etwas Salz
  • 1 Mes­ser­spit­ze Pfeffer
  • 4 Ess­löf­fel Sahne
  • 2 Ess­löf­fel gehack­ter Dill
20200407_210434

Zube­rei­tung:
Schä­le die Möh­ren mit dem Spar­schä­ler und schnei­de sie anschlie­ßend in Schei­ben. Ent­häu­te die Zwie­bel und schnei­de sie dann in klei­ne Wür­fel. Brin­ge das Was­ser zu Kochen und gib den Brüh­wür­fel dazu. Wenn das Was­ser kocht, gib die Zwie­beln und Möh­ren hin­ein und las­se alles ca. 30 Minu­ten weich kochen. Stamp­fe oder pürie­re das Gemü­se klein und schme­cke die Sup­pe mit Salz und Pfef­fer ab. Rüh­re kurz vor dem Ver­zehr die Sah­ne unter und streue die Sup­pe mit Dill.

Kräu­ter-Hasen

Zuta­ten:

  • 150g Mager­quark
  • 4 Ess­löf­fel Milch
  • 3 Ess­löf­fel Öl
  • Salz300g Mehl
  • 1 Tee­löf­fel Backpulver
  • Ros­ma­rin
  • Thy­mi­an
  • 1 Eigelb

Zube­rei­tung:
2 Back­ble­che mit Back­pa­pier aus­le­gen. Mehl, Quark, Milch, Öl, eine Pri­se Salz, Back­pul­ver, etwas Thy­mi­an und Ros­ma­rin in eine Rühr­schüs­sel geben. Mit den Knet­ha­ken zu einem Teig ver­kne­ten. Den Teig aus der Schüs­sel neh­men und mit den Hän­den nach­kne­ten. Danach den Teig auf einer bemehl­ten Arbeits­flä­che ca. 2 cm dick aus­rol­len und Oster­ha­sen mit der Aus­stech­form aus­ste­chen und auf die Back­ble­che legen. Die Hasen mit dem ver­quirl­ten Eigelb bestrei­chen. Bei 175 Grad, Umluft, ca. 15. Minu­ten backen. Die­se Hasen schme­cken beson­ders gut mit Kräu­ter­but­ter oder Möh­ren­but­ter zu der Möhrensuppe.

Möh­ren­but­ter

Zuta­ten:

  • 100g Möh­ren
  • 50g But­ter
  • Ess­löf­fel Honig
  • 1 Tee­löf­fel Orangensaft
  • 1 Pri­se Ingwer

Zube­rei­tung:
Die Möh­ren waschen, schä­len und sehr fein ras­peln. Die But­ter, Honig, Saft und den Ing­wer in eine Rühr­schüs­sel geben, die Möh­ren­ras­pel hin­zu­ge­ben und alles mit­ein­an­der ver­rüh­ren. Die But­ter abschme­cken in eine klei­ne Schüs­sel fül­len. Die­se But­ter hält sich bis zu 2 Wochen im Kühlschrank.

Osterhase

Ei in Currysahne

Zuta­ten:

  • 8 Eier
  • 125ml Schlag­sah­ne
  • Tee­löf­fel Curry
  • 1 Ess­löf­fel Tomatenketchup
  • 125g Koch­schin­ken
  • Peter­si­lie
  • Dill
  • Salz
  • Pfef­fer
IMG-20200410-WA0002[1]
IMG-20200410-WA0000[1]
Andrea Neuerburg

Zube­rei­tung:
Die Eier im Eier­ko­cher oder auf dem Herd in kochen­dem Was­ser 8 Minu­ten hart kochen. Dann abschre­cken, pel­len und längs hal­bie­ren. Die Sah­ne in eine Rühr­schüs­sel geben und steif schla­gen. Die Sah­ne mit Cur­ry, Toma­ten­ketch­up, Salz und Pfef­fer wür­zen. Den Schin­ken fein wür­feln und in die Soße geben. Die Soße über die Eier gie­ßen und mit gehack­ter Peter­si­lie und Dill bestreu­en. Die­ses Gericht kann man gut als Vor­spei­se reichen.

IMG-20200401-WA0026

Kräu­ter­pfann­ku­chen mit Möhren-Puten-Füllung

Zuta­ten:

  • ½ Topf Basilikum
  • 125g Wei­zen­mehl
  • Salz
  • 1 Ei
  • 150ml Milch
  • 150ml Was­ser
  • 500g Puten­schnit­zel
  • 250g Möh­ren
  • 1 Zwie­bel
  • 1 Ess­löf­fel Butter
  • Pfef­fer
  • 2 Tee­löf­fel Honig
  • 200g Crè­me fraîche
  • 2 Ess­löf­fel Öl
IMG-20200407-WA0010

Zube­rei­tung:
Das Basi­li­kum bis auf eini­ge Blät­ter zum Gar­nie­ren in Strei­fen schnei­den. Mehl, ½ Tee­löf­fel Salz, Ei, Milch und 150ml Was­ser in eine Schüs­sel geben und ver­rüh­ren. Basi­li­kum­strei­fen zufü­gen und den Teig dann ca. 30 Minu­ten quel­len las­sen. Inzwi­schen Puten­schnit­zel waschen, tro­cken tup­fen und in Strei­fen schnei­den. Möh­ren schä­len und in dicke Schei­ben schnei­den. Alles in einer Pfan­ne anbra­ten und mit Salz, Pfef­fer und Honig wür­zen. Crè­me fraîche unter­he­ben und 10 Minu­ten garen. In einer zwei­ten Pfan­ne in etwas hei­ßem Öl aus dem Teig nach­ein­an­der 4 gro­ße Pfan­ne­ku­chen backen. Jede Sei­te backt 1–2 Minu­ten. Die Fül­lung dar­auf ver­tei­len, zuklap­pen und mit Basi­li­kum garnieren.

IMG-20200401-WA0023

Möh­ren-Nuss­sa­lat

Zuta­ten:

  • 150g Voll­milch­jo­ghurt
  • 2 Ess­löf­fel sau­re Sahne
  • 1 Ess­löf­fel Zitronensaft
  • 1 Pri­se Salz
  • 2 Ess­löf­fel gehack­te Petersilie
  • 6 Möh­ren
  • 2 Äpfel
  • 2 Ess­löf­fel gehack­te Haselnüsse

Zube­rei­tung:
Für die Salat­so­ße gibst du den Joghurt, sau­re Sah­ne, Zitro­nen­saft, Salz und die Peter­si­lie in eine Rühr­schüs­sel und ver­rührst alles mit einem Schneebesen.
Die Möh­ren schä­len und mit einer Rei­be grob ras­peln. Die Äpfel waschen, hal­bie­ren, vier­teln und das Kern­ge­häu­se ent­fer­nen. Auf einem Brett­chen die Äpfel in klei­ne Wür­fel schnei­den und direkt in die Salat­so­ße geben. Die Möh­ren und die Nüs­se hin­zu geben und alles vor­sich­tig vermengen.

Grie­chi­sche Osternester

Zuta­ten:

  • 500g Mehl
  • 1 Päck­chen Trockenhefe
  • ¼ Liter lau­war­me Milch
  • 50g But­ter
  • 1 Ei
  • 50g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 12 hart­ge­koch­te Eier
IMG-20200407-WA0026

Zube­rei­tung:
Mehl, Hefe, Milch, But­ter, 1 Ei und Zucker in eine Rühr­schüs­sel geben und mit dem Knet­ha­ken des Hand­rühr­ge­rä­tes ver­kne­ten. Den Teig aus der Rühr­schüs­sel neh­men und mit den Hän­den nach­kne­ten. Mit einem Küchen­tuch abge­deckt und für ca. 20 Minu­ten, bei 50 Grad in den Back­ofen stel­len. In der Zwi­schen­zeit 2 Back­ble­che mit Back­pa­pier aus­le­gen. Den Teig aus der Schüs­sel neh­men und in 12 gleich gro­ße Stü­cke tei­len. Jedes Stück noch ein­mal hal­bie­ren. Für jedes Nest brauchst du 2 Teig­rol­len. Aus jedem Teig­stück eine Rol­le rol­len. Es wer­den immer 2 Rol­len umein­an­der ver­floch­ten. Der Zopf wird dann zu einem Kreis mit­ein­an­der ver­bun­den. Die Enden wer­den fest zusam­men gedrückt. Die Nes­ter auf die Back­ble­che ver­tei­len und mit dem Eigelb bestrei­chen. In die Mit­te der Nes­ter wird je ein hart­ge­koch­tes Ei gelegt. Die Ble­che in den Back­ofen schie­ben und für ca. 20 Minu­ten bei 50 Grad noch ein­mal gehen gelas­sen. Anschlie­ßend wer­den sie bei 180 Grad ca. 15–20 Minu­ten gebacken.

Mousse au Chocolat

Zuta­ten:

  • 150g Zart­bit­ter­scho­ko­la­de
  • 2 Eier
  • 2 Päck­chen Vanillezucker
  • 100g Sah­ne
  • 4 Über­ra­schungs­ei­er
IMG-20200406-WA0024[1]

Zube­rei­tung:
Die Scho­ko­la­de in eine Metall- oder hit­ze­be­stän­di­ge Glas­schüs­sel geben. In einem Topf etwas Was­ser erhit­zen und die Schüs­sel mit der Scho­ko­la­de hin­ein­stel­len. Die Scho­ko­la­de im Was­ser­bad schmel­zen. Beim Schmel­zen darf auf kei­nen Fall Was­ser in die Scho­ko­la­de gelan­gen. In der Zwi­schen­zeit die Eier tren­nen. Das Eiweiß steif schla­gen. Das Eigelb und den Vanil­le­zu­cker schau­mig schla­gen. Nun die flüs­si­ge Scho­ko­la­de vom Herd neh­men und aus dem Topf heben. Die Sah­ne, Eiweiß und die Eigelb­mas­se zu der Scho­ko­la­de geben und mit dem Schnee­be­sen vor­sich­tig unter­he­ben. Nun wird etwas von der Mousse au Cho­co­lat in die hal­ben Über­ra­schungs­ei­er gefüllt. Jetzt das Des­sert 2–3 Stun­den kalt stel­len. Dazu schme­cken klein geschnit­te­ne Apri­ko­sen, Man­gos, Him­bee­ren oder Apfel­si­nen sehr gut. Even­tu­ell mit etwas steif geschla­ge­ner Sah­ne garnieren.

IMG-20200406-WA0022[1]

5 Antworten auf „Das KLR-Kollegium kocht & backt gegen (K)orona“

  1. Lie­be Mitschüler,

    lan­ge haben wir über­legt, wie unser Oster­gruß aus­se­hen sollte.
    Dann fiel uns die­ser Text ein:

    Boris Pas­ternak
    Winternacht

    Es feg­te, feg­te lau­nisch hier,
    im gan­zen Lande,
    die Ker­ze brann­te auf dem Tisch,
    die Ker­ze brannte. 

    Der Schnee­sturm schmück­te malerisch
    die Fensterkante,
    die Ker­ze brann­te auf dem Tisch,
    die Ker­ze brannte.

    Die Welt verschneit,
    Baum und Gebüsch
    traum­haft verwandelt,
    die Ker­ze brann­te auf dem Tisch,
    die Ker­ze brannte. 

    Vom Flo­cken­wir­bel weggewischt
    Umris­se schwanden,
    die Ker­ze brann­te auf dem Tisch,
    die Ker­ze brannte.

    Den gan­zen Monat feg­te hier,
    doch man erkannte,
    die Ker­ze brann­te auf dem Tisch,
    die Ker­ze brannte.

    Ein kal­ter Schnee­sturm fegt alles her­um und bedeckt die Fens­ter mit Schnee­flo­cken. Eine Ker­ze als Sym­bol der Hoffnung
    brennt auf dem Tisch.
    Betrach­tet man den Text, könn­ten wir schlie­ßen, dass Wind,
    Schnee­sturm und Käl­te Sym­bo­le des Todes sind. Kaum glü­hen­de Ker­zen­flam­me ist das Leben. Das Ker­zen­sym­bol ist sehr
    bemer­kens­wert. Sie brennt wei­ter, trotz des Drucks der Außen­welt. Das Bild einer zer­brech­löi­chen, aber wei­ter wär­men­den Ker­ze zieht zieht durch das gan­ze Gedicht.
    Die Kraft des Lebens und die Hoff­nung hat gesiegt.

  2. Was für schö­ne Bil­der und köst­li­che Backideen !
    Wie krea­tiv Ihr alle seid. Man sieht, dass es Euch Spaß gemacht hat. Alles Gute .
    Bleibt gesund und fro­hes Muttes.
    Char­lot­te P.

  3. Hal­lo ihr Lieben,
    schön euch so in Akti­on zu sehen ☺️.
    Sieht alles sehr lecker aus.
    Ich wün­sche euch und euren Fami­li­en fro­he Ostern und bleibt alle gesund
    Jen­ni und Frieda

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.