Fridays for Future go KLR+?

Quelle: https://pixabay.com/de/photos/klima-notfall-schule-strike-4193110/

„Why should I be study­ing for a future that soon may be no more, when no one is doing any­thing to save that future?” Gre­ta Thun­berg, 16-jährige Kli­ma-Aktivistin im Streik

Bei Fri­days for Future geht es um Schüler*innen, die sich für den Kli­maschutz ein­set­zen. Nach dem Vor­bild der Intia­torin Gre­ta Thun­berg gehen Schüler*innen fre­itags während der Unter­richt­szeit auf die Straße und protestieren. Weltweit ver­sam­meln sich Schüler an vie­len anderen Orten, um gegen den Kli­mawan­del zu demon­stri­eren. Für alle, die es immer noch nicht wis­sen: ein Kli­mawan­del kann eine Abküh­lung oder Erwär­mung für unter­schiedlich lange Zeit sein. Die gegen­wär­tige, vor allem durch den Men­schen verur­sachte glob­ale Erwär­mung ist ein Beispiel für einen (noch nicht abgeschlosse­nen) Kli­mawan­del.

Das allerd­ings weniger Gute an der ganzen Sache ist, dass manche Schüler*innen nur beim Protestieren mit­machen, damit sie nicht in die Schule gehen müssen. Noch ein weit­er­er Nachteil ist, dass so viele Men­schen mit­machen bei den Demos und dabei ganz viel Müll auf der Straße hin­ter­lassen, obwohl sie ja doch eigentlich für den Kli­maschutz protestieren.

Abso­lut krass find­en wir in der IGEL-Redak­tion die schein­bar völ­lig unpoli­tis­che Hal­tung aller Schüler*innen der KLR+. Was ist los? Sind hier alle zu müde, um was auf die Beine zu stellen? Eigentlich has­sen wir Schul­ver­gle­iche zu unseren Ungun­sten, aber da war die RS+ Bleialf echt super, mit ihrer Idee, statt der Proteste eine Baumpflan­za­k­tion zu starten. Respekt!

Die Kli­makrise ist längst eine wirk­liche Bedro­hung unser­er Zukun­ft. Wir jun­gen Men­schen wer­den die Lei­d­tra­gen­den des Kli­mawan­dels sein und für die Fehler der vorherge­hen­den Gen­er­a­tio­nen büßen. Deshalb gehen die Fridays-for-Future-Aktivist*innen auf die Straßen. Und ihr Protest kommt an in der Gesellschaft. Endlich hören die Politiker*innen hin und machen Kli­ma und Umweltschutz zu ihren Wahlthe­men, auch wenn sie nicht bei den Grü­nen oder Linken sind. Aktuell sind die uns am näch­sten gele­ge­nen Demos in Tri­er. Über die Bewe­gung bekommt man aber auch Tipps, wie man seine eigene Orts­gruppe find­en oder grün­den kann. In Bit­burg gibt es eine what­sapp-Gruppe, die organ­isiert, wann sie wie wohin fahren.

Wir find­en es krass, dass manche Schulen die Aktivis­ten in ihrer Schüler­schaft angezeigt haben. Wegen Schulschwänzen dro­hen ihnen Bußgelder. Was meint Ihr? Wir sind ges­pan­nt auf Eure Mei­n­ung!

Melis­sa Belsch, 7a und Maike Mau­mené, FsJ­lerin an der KLR+

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