Wandertag mal wörtlich genommen

Ganz ehrlich, sehr geehrter Herr Schilling, spätestens seit Sie seit mittlerweile einem guten Jahr unser neuer Schulleiter an der KLR+ sind und Kim und Sara in Ihrem ersten großen Interview von Ihrer großen Wanderleidenschaft erzählten, schwante uns, dass es so kommen musste, wie es am vergangenen Mittwoch, 08.05.2019, dann passierte: DER WANDERTAG wurde in die Tat umgesetzt. Die Wetterprognose: 9 Grad Celsius, 0 h Sonne bei 90% Regenwahrscheinlichkeit. Ideale Voraussetzungen also für das glückliche Eifelkind, endlich einmal ausgelüftet zu werden! Da gab es auch keine Ausnahmen, keine Klassen, die stattdessen lieber nach Trier, ins Kino, in den Zoo gefahren wären, alle wanderten. Naja, doch nicht ganz alle, aber davon später.

Die vorgeschlagenen Wanderrouten

Zur Wahl standen drei Routen um Prüm herum, ein paar für die eher Fußlahmen und eine auch ganz anspruchsvolle für die Wanderfreunde wie Herrn Schilling. Auch an die Fahrradfahrer war gedacht worden, die 6a beispielsweise fuhr unter der kundigen Führung ihres Klassenlehrers Dr. Clemens Hackenberg mal glatt bis Bleialf. Die Mountainbikes haben wir ja durch die großzügige Spende von Grohmann/TESLA an unserer Schule. Wie sagte Herr Schilling so schön in seinem ersten Interview: „Berge sind stille Meister und machen schweigsame Schüler“. Herr Schilling, hätten wir nur damals gewusst, was Sie damit meinen…

Hier kommen ein paar Einzelberichte. Zum Drumherum sei noch gesagt, dass es ab halb zwölf in der Pausenhalle für alle Wanderfreunde heiße Würstchen gratis gab, erwirtschaftet am Tag der Offenen Tür durch den Kaffee- und Kuchenverkauf.

5a+b = gemeinsam sind wir stark!

Am Mittwoch, 08.05.19, hieß es für die ganze Schule „Wandertag“. Zunächst waren wir überhaupt nicht erfreut aufgrund des Dauerregens und der Kälte und weil wir mit der Klasse 5a zusammen wandern sollten. Aber schon im Klassenraum erlebten wir lustige Momente, als wir in Gruppen /Teams eingeteilt wurden, die Hundenamen trugen, in denen wir Rätsel im Auftrag der SOKO „Wuff“ lösen mussten. Auch die Lehrerinnen und Schulhund Samy machten mit! Die Wanderung rings um Prüm (ca. 8,5km) war lang und kalt und nass, aber die Suche nach den Lösungen hielt uns fit. Wir hatten Ehrgeiz und jedes Team wollte gewinnen. In der Schule mussten noch der entwendete Hundeknochen von Samy sowie der Schatz gefunden werden, die auf komische Weise in das Auto von Frau Berger-Jaruschewski gerieten. Die warmen Würstchen danach taten richtig gut!

Lara O. und David T., 5b

5a+b: geht doch!

5c – Water-Hiking

Die kleine Extrawurst des Tages erlaubte sich die Klasse 5c mit ihrem sportlichen Klassenlehrer Herrn Markus Wagner, Zitat: „Keine Klasse war so nass wie die 5c.“ Wer erkennt, warum das so war? Richtig! Mittwoch ist normaler Schwimmtag der Sechserklassen und das Kurcenter Freizeitbad ist dann immer für uns reserviert. Warum also den schönen Schwimmtag ausfallen lassen? Die 5c gönnte sich daher viel Spaß und Bewegung im Wasser.

6a Wir fahren Rad!

6b – Keith kanns!

Unser Wandertag mit unserem Klassenlehrer Herrn Keith war heftig, hat uns allen aber Spaß gemacht. Was echt doof war ist, dass es in Anführungsstrichen den ganzen lieben langen Vormittag geregnet hat und dass wir viel zu weit gegangen sind (keine sechs Kilometer, lieber Enrico, Anmerkung der Redaktion).

Enrico Stellmacher, 6b

6d – chill mit Klassenlehrer Herrn Jacobs? – nada!!!

Die 6d hat es hart getroffen am 08.05., nach einem gemütlichen Frühstück im warmen und trockenen Klassenraum ging es auch schon los und erstmal nichts anderes als bergauf. Angeführt von unseren Bergwieseln Björn und Cedric, die Teile der Tour gestern schon mit der GTS erwandert hatten, hatten wir ein mega Tempo drauf. Nass waren wir leider relativ schnell, doch das tat unserer guten Laune keinen Abbruch. Immer wieder waren wir erstaunt, „Duschen“ am Wegesrand vorzufinden und nutzten diese für kleine Abkühlungen.

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Lina gönnt sich eine Extradusche… Eine richtige Pause genehmigten wir uns jedoch nicht, weil auf unserer Strecke keine trockene Möglichkeit bestand, irgendwo zu rasten und zu essen, zu trinken oder zu spielen. Dafür stand der Vormittag ganz im Zeichen einer naturwissenschaftlichen Exkursion: eine Orchideenart galt es zu bestimmen, ab welcherProfilstärke der Schulsohle lege ich mich auf dem verschlammten Steilpfad nicht auf die Fr….?, warum hat Herr Jacobs Schaum auf seiner Wanderjacke?, Wie laut können Aiken und Devin schreien, ohne dass Frau Stecker oder Herr Jacobs genervt sind? – (im Wald so laut sie wollen) und und und. Hier ist unsere Tour:

Und ja: wir sind stolz, es so weit geschafft zu haben!

Eure 6d (Bericht IGEL Redaktion)

die stolze 6d

7a – ganz wunderbar mit 7c – hollahe!


Der Wandertag war allgemein ziemlich cool, aber auch anstrengend und nass. Wir haben ein Spiel gespielt das heißt „Schmuggler“, es gab 50 Prozent Schmuggler und 50 Prozent Polizei, die Polizei musste einen Zettel bekommen und die Schmuggler mussten den Zettel unbemerkt mindestens drei Mal weitergeben. Jemand hat mir den Zettel während des Fotos gegeben, wie man erkennen kann. Ich bin der Einzige, der rüberguckt, dadurch haben die Schmuggler das Spiel gewonnen. Wir wanderten mit Frau Sander, Frau Krebs, Frau Zapp und Frau Maumené.

Armin Lepage, 7a

8b – auf Spurensuche der AKL

Die 9b hat’s drauf – #Wanderfreunde!

10a – Singing in the rain!

Die 10a, hier immer noch traumatisiert von ihrem Pferde-Erlebnis… 😉
Und was macht ein Geografie-Lehrer so am Wandertag? Herr Luckas wurstelt. Enrico (IGEL) macht den Qualitätscheck.

3 Antworten auf „Wandertag mal wörtlich genommen“

  1. Phantaland wäre wirklich noch mal angebracht, denn leider kann sich nicht jeder den teuren Eintritt leisten! Zusammen haben wir dort immer so viel Spaß, lernen in Kleingruppen Verantwortung zu übernehmen und zuverlässig zu sein. Und wann kann man schon mal neben den Lehrern Achterbahn fahren?!

    1. Liebe Black Mamba
      Ich nehme an, dass du Phantasialand meintest, oder?:) Ich würde mich allerdings auch freuen, noch einmal ins Phantasialand zu fahren und deine Argumente befürworte ich. Denoch liegt es auch nicht in der Hand der Lehrer oder Schülersprecherinnen, zu entscheiden, wann, wenn überhaupt, wir fahren.
      Mit freundlichen Grüßen, Chefredakteur Julian Inselberger

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