Anna und Paula – back to the roots

Back to the roots, als Erwachsene wieder die Schulbank drücken, das machten Anna und Paula drei Wochen bei uns.
Hallo zusammen, Anna und Paula, Ihr studiert beide auf Lehramt und seit einer Woche nun schon absolviert Ihr ein insgesamt dreiwöchiges orientierendes Praktikum bei uns an der KLR+. Ihr seid zu Gast in einigen Fächern und Klassen, in denen Ihr im Unterricht hospitiert. Wir vom IGEL wünschen Euch eine gute Zeit bei uns mit netten Schülerinnen und Schülern, gechillten Lehrerinnen und Lehrern und interessantem Unterricht (den wünschen wir uns ja auch). Hier sind unsere Fragen an Euch:

IGEL: Kanntet Ihr Euch vor dem Praktikum schon?
Paula: Nein, wir haben uns erst während des Praktikums kennengelernt.

IGEL: Was genau ist das für ein Praktikum?
Anna: Ich mache momentan mein erstes orientierendes Praktikum. Das muss ich für das Studium machen. Es soll helfen, mir in dem Lehrerberuf sicher zu sein sowie Erfahrung mit Euch Schülern zu sammeln.

IGEL: Ihr studiert beide auf Lehramt, um später Lehrerin zu werden. Welches sind Eure Fächer und wo studiert Ihr?
Anna: Wir studieren beide in Koblenz und meine  Fächer sind Mathe und Deutsch.
Paula: Reli und Deutsch.

Paula

IGEL: Was motiviert Euch, Lehrerin werden zu wollen?
Paula: Ihr! : p

IGEL: Wie kamt Ihr ausgerechnet auf die KLR+ als Praktikumsschule?
Anna: Ich habe hier an der KLR+ selber meine Mittere Reife abgeschlossen und ich finde es sehr interessant, wieder hier zu sein.

IGEL: Was waren früher Eure liebsten Schulfächer?
Anna: Mathe, Musik, Bio
Paula: Deutsch, Geschi, Reli

IGEL: Was fällt als erstes auf, wenn man nach längerer Zeit Studium wieder eine Schule betritt?
Paula: Wie schön es ist, um 13:00 Uhr schon nachhause zu können. Während des Studiums hat man auch abends Unterricht. Außerdem ist es wirklich erstaunlich, wie viel Ihr an einem Tag lernt und in der Schule leisten müsst.

IGEL: Gibt es Sachen, die Euch besonders negativ oder positiv bei uns hier auffallen?
Anna: Neben den Klassen, die uns alle sehr freundlich entgegen getreten sind, gefällt mir besonders gut die Integration aller Schüler.

IGEL: Wie sinnvoll findet Ihr Schulnoten und Sitzenbleiben?
Anna: Auch, wenn Ihr Euch eine andere Antwort auf diese Frage wünscht, so finden wir Schulnoten und das Sitzenbleiben sinnvoll. Beides soll Euch nicht schaden. Schulnoten dienen als Orientierung für Euch, so dass ihr wisst, wo ihr steht.

IGEL: Wie lange dauert Euer Studium noch?
Anna: Mein Studium geht voraussichtlich noch 3 1/2 Jahre.
Paula: 2 1/2 Jahre

IGEL: Habt Ihr Lust, uns Eure Hobbys zu verraten?
Anna: Ich spiele Klarinette im Musikverein und tanze Rock’n’Roll bei den Hot Shoes.
Paula: Ich spiele Saxophon.

IGEL: Wie oft schaut Ihr täglich auf Eure Handys?
Anna: Ohje, ich habe irgendwann aufgehört zu zählen!

IGEL: Einer unserer Lehrer sagt ständig „So“, eine andere Lehrerin „Ist das jetzt verstanden?“. Ist es zwangsläufig so, dass Lehrer komische Angewohnheiten entwickeln?
Anna: Ich denke schon, dass jeder seine Angewohnheiten hat. So etwas ist ganz normal, die habt Ihr wahrscheinlich auch.

Anna

IGEL: Was möchtet Ihr unseren Schülerinnen und Schülern gerne noch mit auf den Weg geben zum Schluss?
Anna: Genießt die Zeit in der Schule, so viel Freizeit werdet Ihr nicht mehr haben und Ihr werdet auch nicht mehr Eure Freunde jeden Tag um Euch haben.

Anna und Paula, wir bedanken uns für Eure Zeit, die Ihr Euch genommen habt, um auf unsere Fragen zu antworten! Vielleicht sieht man sich ja wieder, wenn Ihr „fertige“ Lehrerinnen seid…

Die Fragen stellte Julian Inselberger, 9b
Fotos: von Anna und Paula

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