Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit

Krip­pe mit Köni­gen und ihren Geschen­ken im Vor­der­grund – Ecke Pin­tes­fel­d­er­stra­ße in Wax­wei­ler (Foto 2022: Johann Jacobs).

Am heu­ti­gen Drei­kö­nigs­tag erin­nert man sich an die Hei­li­gen Drei Köni­ge, die der Legen­de nach aus dem Mor­gen­land kamen und einem Stern gefolgt sind, um in Beth­le­hem das Jesus­kind im Stall zu ehren. Der Drei­kö­nigs­tag oder das Drei­kö­nigs­fest been­det bei uns die Weih­nachts­zeit. (In vie­len öst­li­chen Län­dern, zum Bei­spiel in Russ­land, wird am 6. Janu­ar das Weih­nachts­fest gefei­ert). Auch in Spa­ni­en zum Bei­spiel bekom­men die Kin­der erst heu­te ihre Geschen­ke. Denn dort bringt nicht das Christ­kind oder der Weih­nachts­mann die Geschen­ke, son­dern die HEILIGEN DREI KÖNIGE Cas­par, Mel­chi­or und Bal­tha­sar.

Heu­te bau­en in Deutsch­land vie­le Fami­li­en ihren Weih­nachts­baum ab und (am Sams­tag) Kin­der und Jugend­li­che zie­hen als Stern­sin­ger von Tür zu Tür, um Spen­den für Bedürf­ti­ge in der gan­zen Welt zu sam­meln. Die Stern­sin­ger ver­klei­den sich als Cas­par, Mel­chi­or und Bal­tha­sar – die Hei­li­gen Drei Köni­ge. Die Stern­sin­ger erzäh­len die Geschich­te der Hei­li­gen Drei Köni­ge, sin­gen Lie­der, wün­schen Segen für das neue Jahr und schrei­ben die Schutz­for­mel C+M+B mit der Jah­res­zahl mit Krei­de auf die Haus­tür. Vie­le Men­schen glau­ben, dass es die Abkür­zung für „Cas­par, Mel­chi­or und Bal­tha­sar” ist. Die Kir­che ver­steht dar­un­ter die For­mel „Chris­tus Man­sio­nem Bene­di­cat”, was auf Deutsch heißt: Chris­tus seg­ne die Wohnung.

An die­sem Wochen­en­de sind etli­che Stern­sin­ger in ganz Deutsch­land und auch bei uns, bei­spiels­wei­se in Prüm, unterwegs.

Unter dem Mot­to „Kin­der stär­ken, Kin­der schüt­zen – in Indo­ne­si­en und welt­weit“ steht der Kin­der­schutz im Fokus der Akti­on Drei­kö­nigs­sin­gen 2023. Welt­weit lei­den Kin­der unter Gewalt. Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on schätzt, dass jähr­lich eine Mil­li­ar­de Kin­der und Jugend­li­che phy­si­scher, sexua­li­sier­ter oder psy­chi­scher Gewalt aus­ge­setzt sind – das ist jedes zwei­te Kind.

In Asi­en, der Schwer­punkt­re­gi­on der Stern­sin­ger­ak­ti­on 2023, zeigt das Bei­spiel der ALIT-Stif­tung in Indo­ne­si­en, wie mit Hil­fe der Stern­sin­ger Kin­der­schutz und Kin­der­par­ti­zi­pa­ti­on geför­dert wer­den. Seit mehr als zwan­zig Jah­ren unter­stützt ALIT an meh­re­ren Stand­or­ten Kin­der, die aus unter­schied­li­chen Grün­den gefähr­det sind oder Opfer von Gewalt wur­den. In von ALIT orga­ni­sier­ten Prä­ven­ti­ons­kur­sen ler­nen jun­ge Men­schen, was sie stark macht: Zusam­men­halt, Freund­schaf­ten, zuver­läs­si­ge Bezie­hun­gen und respekt­vol­le Kommunikation.

Wuss­tet ihr übri­gens, dass in der Bibel weder von „Köni­gen”, noch von „drei” an der Zahl, noch von „Hei­li­gen” gespro­chen wird? Bei Wiki­pe­dia heißt es dazu: „Als hei­li­ge drei Köni­ge oder Wei­se aus dem Mor­gen­land bezeich­net die christ­li­che Tra­di­ti­on die in der Weih­nachts­ge­schich­te des Mat­thä­us­evan­ge­li­ums (Mt 2 EU) erwähn­ten „Stern­deu­ter“ (im grie­chi­schen Aus­gangs­text Μάγοι, Magoi, wört­lich „Magi­er“), die durch den Stern von Beth­le­hem zu Jesus geführt wur­den. Im Neu­en Tes­ta­ment wer­den sie weder als „Hei­li­ge“ noch als „Köni­ge“ bezeich­net, auch gibt es kei­ne Anga­be über ihre Anzahl. Die­se Anga­ben ent­stam­men einer umfang­rei­chen Legen­den­bil­dung, die erst im spä­ten 3. Jahr­hun­dert ihren Anfang nahm. Die in der West­kir­che ver­brei­te­ten Namen Cas­par, Mel­chi­or und Bal­tha­sar wer­den erst­mals im 6. Jahr­hun­dert erwähnt. Dage­gen spre­chen eine syri­sche Quel­le des 7. Jahr­hun­derts aus Edes­sa in Ober­me­so­po­ta­mi­en und wei­te­re ande­re von zwölf per­si­schen Königen.”

Hin­ter­grund:  „Kin­der stär­ken, Kin­der schüt­zen – in Indo­ne­si­en und welt­weit“ weiterlesen

Brandenburger Tor und Mauer von West- und Ostseite – Erinnerungen an die Novembertage 1989 bis zum Mauerfall am 09.11. (Teil 9)

Die Fotos bei Tages­licht zei­gen die „Stra­ße des 17. Juni”, weni­ge Tage vor dem Mau­er­fall 1989. Die Ber­li­ner Mau­er durch­schnei­det hier noch wie ein Fall­beil den sich anschlie­ßen­den Weg in Rich­tung der Stra­ße „Unter den Lin­den” im ehe­ma­li­gen Ost-Ber­lin (heu­te Ber­lin Mit­te) und ver­hin­dert das Durch­ge­hen oder Durch­fah­ren des Bran­den­bur­ger Tors. Für die Men­schen im West­teil Ber­lins war hier abrupt die Welt zu Ende. Eben­so für die Bür­ger der DDR auf der ande­ren Sei­te des Bran­den­bur­ger Tors (Foto bei Dun­kel­heit mit der Qua­dri­ga in Frontansicht ).

Am Abend des 09.11.1989 haben die Men­schen von Ost-Ber­lin aus die Ber­li­ner Mau­er durch ihren fried­li­chen Pro­test gegen das DDR-Régime zu Fall gebracht.

Die Tat­sa­che, dass wir heu­te unge­hin­dert durch das Bran­den­bur­ger Tor gehen kön­nen, ver­dan­ken wir dem Frei­heits­drang der ost­deut­schen Bevölkerung.

Hier geht’s zu wei­te­ren Zeitzeugengeschichten:

Das Ber­li­ner Reichs­tags­ge­bäu­de an der Naht­stel­le zwi­schen Ost und West – Erin­ne­run­gen an die Novem­ber­ta­ge 1989 bis zum Mau­er­fall am 09.11. (Teil 8)

„Bran­den­bur­ger Tor und Mau­er von West- und Ost­sei­te – Erin­ne­run­gen an die Novem­ber­ta­ge 1989 bis zum Mau­er­fall am 09.11. (Teil 9)“ weiterlesen

Die Kinder helfen Kindern Arbeitsgemeinschaft bedankt sich beim Gondenbretter Missionskreis


Die Arbeits­ge­mein­schaft Kin­der hel­fen Kin­dern, der Kai­ser-Lothar-Real­schu­le plus Prüm, (KLR plus), hat vom Mis­si­ons­kreis der Gemein­de Gon­den­brett kürz­lich eine groß­zu­gi­ge Spen­de erhal­ten. Der Mis­si­ons­kreis führt all­jähr­lich am ers­ten Advent einen Advents­ba­sar, samt gemein­sa­men Früh­stück und Mit­tag­essen durch.

Das gespen­de­te Geld wird als Finanz­hil­fe für gemein­sa­me Akti­ons­ta­ge mit sozi­al benach­tei­lig­ten sowie beein­träch­tig­ten Kin­dern die­nen. Zusätz­lich unter­stützt die KHK AG in die­sem Jahr, Annas Ver­ein e.V. aus Trier und das Pro­jekt Papil­lon, wel­ches sich um die Kin­der von krebs­kran­ken Eltern küm­mert. Es ste­hen Ange­bo­te wie erleb­nis­päd­ago­gi­sche Grup­pen­an­ge­bo­te oder Kind- und alters­ge­rech­te Auf­klä­rung über Krebs zur Verfügung.

Im Namen der Kin­der hel­fen Kin­dern AG der KLR plus möch­te ich mich für das ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en bei allen Spen­dern und Orga­ni­sa­to­ren des Mis­si­ons­krei­ses bedanken.

Bri­git­te Richter-Weber
Lei­te­rin der AG

Plätzchen für die Palliativstation des Prümer Krankenhauses

Fast schon Tra­di­ti­on ist es, dass die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Kai­ser-Lothar-Real­schu­le plus Prüm den Men­schen der Palliativ‑, Kurz­zeit­pfle­ge- und Ger­ia­trie­sta­ti­on des Prü­mer Kran­ken­hau­ses eine Freu­de zu Weih­nach­ten berei­ten. In die­sem Jahr haben die „Kin­der hel­fen Kindern”-AG und die Haus­wirt­schaft- und Sozi­al­we­sen­grup­pe Klas­se 6b gemein­sam die Plätz­chen für die Pal­lia­tiv­sta­ti­on  geba­cken. Ste­fa­nie Kan­dels unter­stütz­te die­se Akti­on, indem sie selbst­ge­hä­kel­te Weih­nachts­bau­m­an­hän­ger zur Deko­ra­ti­on der Plätz­chen­tü­ten zur Ver­fü­gung stellte.

Aus der Weihnachtsbäckerei der HuS-Gruppe 6b


Die HuS-Grup­pe der 6b hat flei­ßig Weih­nachts­plätz­chen geba­cken und für euch ihre Lieb­lings­re­zep­te zum Nach­ba­cken zusam­men­ge­stellt. Viel Spaß beim Backen!

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Imad

Hier geht’s zur gan­zen Rezept­samm­lung: „Aus der Weih­nachts­bä­cke­rei der HuS-Grup­pe 6b“ weiterlesen

Der Krieg in der Ukraine und die sowjetischen Kriegsdenkmäler in Deutschland und Europa

Infol­ge des rus­si­schen Angriffs­kriegs auf die Ukrai­ne wur­den in Lett­land und Litau­en bereits sowje­ti­sche Denk­mä­ler ent­fernt, die u. a. an den Sieg der roten Armee über Nazi­deutsch­land erin­nern sollten.

https://www.nzz.ch/feuilleton/lettland-und-litauen-entfernen-sowjetische-denkmaeler-ld.1691639

Auch in Ber­lin wur­den nach dem zwei­ten Welt­krieg meh­re­re sowje­ti­sche Ehren­mä­ler zum Geden­ken an die gefal­le­nen Sol­da­ten der roten Armee und die Befrei­ung von der Nazi­dik­ta­tur errichtet.

Das fol­gen­de Foto zeigt das sowje­ti­sche Ehren­mal im Tier­gar­ten an der Stra­ße des 17. Juni, die vom Bran­den­bur­ger Tor aus in Rich­tung Char­lot­ten­burg verläuft.

Man erkennt außer den bei­den im Vor­der­grund ste­hen­den West-Ber­li­ner Poli­zei­be­am­ten wei­ter hin­ten unmit­tel­bar vor dem zen­tra­len Haupt­so­ckel zwei sowje­ti­sche Wachsoldaten.

Obwohl sich die­ses Denk­mal bis zur deut­schen Wie­der­ver­ei­ni­gung im Bri­ti­schen Sek­tor des West­teils von Ber­lin befand, war eine Bewa­chung durch sowje­ti­sche Sol­da­ten auf­grund des Ber­li­ner Vier­mäch­te­sta­tus mög­lich. Nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung wur­den sämt­li­che Wach­sol­da­ten der roten Armee von dort abgezogen.

Direkt an der Stra­ße des 17. Juni sind rechts und links des Denk­mal­zu­gangs zwei sowje­ti­sche T‑34/76-Pan­zer, die wäh­rend der Befrei­ung Ber­lins im Ein­satz waren, positioniert.

Vor dem Hin­ter­grund des rus­si­schen Angriffs­kriegs auf die Ukrai­ne wird mitt­ler­wei­le in Ber­lin zwar nicht über die kom­plet­te Ent­fer­nung der sowje­ti­schen Denk­mä­ler dis­ku­tiert, jedoch ste­hen u. a. die bei­den o. g. öffent­lich zur Schau gestell­ten sowje­ti­schen Pan­zer als Sym­bo­le von Gewalt und Zer­stö­rung in der Kritik.

Wel­che Mei­nung habt ihr zu die­ser The­ma­tik? Sol­len infol­ge des rus­si­schen Angriffs­kriegs auf die Ukrai­ne auch in Deutsch­land sowjetisch/russische Kriegs­denk­mä­ler ganz oder teil­wei­se ent­fernt werden?

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„Der Krieg in der Ukrai­ne und die sowje­ti­schen Kriegs­denk­mä­ler in Deutsch­land und Euro­pa“ weiterlesen

Ho Ho Ho – der Nikolaus unterwegs an der KLR+

Der Niko­laus und sei­ne Engel­chen von links nach rechts: Mag­da­le­na, Anna­bell, Niko­laus, Niko­la, SV-Leh­re­rin Frau Bujara.

Dass der Niko­laus Geschen­ke und Süßig­kei­ten bringt, weiß natür­lich jeder. Doch wer war das eigent­lich und war­um wird aus­ge­rech­net am 6. Dezem­ber Niko­laus­tag gefei­ert? Der Niko­laus als Geschen­ke­brin­ger geht auf die Legen­de des Bischofs Niko­laus von Myra, einer Stadt in der Tür­kei, zurück. Im 4. Jahr­hun­dert ver­teil­te er barm­her­zig und selbst­los sein Ver­mö­gen, das er von sei­nen Eltern geerbt hat, an arme und kran­ke Men­schen. An einem 6. Dezem­ber starb der hei­li­ge Niko­laus. Die Jah­res­zahl ist nicht genau bekannt, liegt Über­lie­fe­run­gen zufol­ge um 350 nach Christus.

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Eine Viel­zahl von Legen­den und Geschich­ten berich­ten von selbst­lo­sem Han­deln und from­men Taten des Bischofs. So half er auch in einer gro­ßen Hun­gers­not in Myra. Eines Tages leg­te ein gro­ßes Schiff im Hafen an, das hoch bela­den mit Korn war. Von die­sem Korn konn­ten alle satt wer­den. Aber die See­leu­te woll­ten zunächst nichts von dem Korn abge­ben, aber der Hei­li­ge Niko­laus über­zeug­te sie. Er sag­te: „Helft doch den armen Men­schen! Wenn ihr uns ein paar Säcke Korn abgebt, braucht ihr kei­ne Angst zu haben, denn bei Eurer Ankunft wird kein ein­zi­ges Korn feh­len.” Sie schlepp­ten vie­le Korn­sä­cke vom Schiff her­un­ter und schenk­ten sie den Leu­ten. Der Bischof sorg­te dafür, dass das Mehl gemah­len wur­de, dass Brot geba­cken wer­den konn­te und jeder sei­nen gerech­ten Anteil erhielt. Alle aßen und wur­den satt. Als die See­leu­te bei dem Eigen­tü­mer des Schif­fes anka­men, stell­ten sie fest, dass nicht ein ein­zi­ges Korn aus ihrer Ladung fehl­te. Bischof Niko­laus hat­te sie nicht belogen.

Tra­di­tio­nell war der Niko­laus mit sei­nen Engel­chen (Schü­ler­spre­cher­team) auch in den drei fünf­ten Klas­sen der Kai­ser-Lothar-Real­schu­le plus unter­wegs, ver­teil­te Scho­ko­ni­ko­läu­se und erin­ner­te die Kin­der dar­an, wie wich­tig Tei­len und hilfs­be­rei­tes Han­deln ist. Die 5er waren begeis­tert, san­gen und sag­ten Gedich­te auf. In der Vor­weih­nachts­zeit wer­den an der Prü­mer Real­schu­le außer­dem Advents­ka­len­der­tür­chen geöff­net und die schöns­te Weih­nachts­klas­se aus­ge­zeich­net, damit die Zeit bis Hei­lig Abend nicht mehr so lan­ge dau­ert. „Ho Ho Ho – der Niko­laus unter­wegs an der KLR+“ weiterlesen

Verdun – eine Exkursion in die Vergangenheit


Am 23.11.2023 fuh­ren wir, die Klas­sen 10a und 10b, der Kai­ser- Lothar- Real­schu­le plus zusam­men mit unse­ren Lehr­kräf­ten Frau Genc, Frau Mar­ti­ni und Frau Krebs zur Kriegs­grä­ber­stät­te nach Verdun.

Unse­re Fahrt star­te­te um 8 Uhr mor­gens an der Schu­le. Von dort aus fuh­ren wir knapp 3 Stun­den bis zum champ de batail­le in Verdun.

Nach der Ankunft sam­mel­ten wir unse­ren Tour­gui­de ein und began­nen unse­ren Aus­flug gegen 11.15 Uhr am Muse­um „Memo­ri­al de ver­dun“. Dort hat­ten wir einen Auf­ent­halt von ca einer Stun­de. Wir beka­men einen ers­ten Ein­blick zum The­ma „1. Welt­krieg und das Schlacht­feld Ver­dun“. Dort bestaun­ten wir ver­schie­de­ne per­sön­li­che Gegen­stän­de von Sol­da­ten, Samm­lun­gen von Kurz- und Lang­waf­fen, das Gepäck der Sol­da­ten, die unter­schied­li­chen Kampf­fahr­zeu­ge sowie den All­tag und Ablauf des Krie­ges in Bil­dern und Film­ma­te­ri­al. In 3 unter­schied­li­chen Spra­chen wur­de Hör­ma­te­ri­al zur Ver­fü­gung gestellt. Anschlie­ßend sind wir im Bus gemein­sam mit unse­rem Tour­gui­de zum Fort douau­mont gefah­ren. Dort sind wir in einen rie­si­gen kal­ten Bun­ker gegangen.


Gemein­sam sind wir durch ver­schie­de­ne Räu­me wie bspw. den Schlaf­raum und den Wasch­raum gelau­fen und haben eini­ge erschre­cken­de Infor­ma­tio­nen erhal­ten: die Anzahl an Men­schen für die weni­gen Bet­ten, wobei die Bet­ten nur aus Holz und Metall bestan­den, die Wasch­räu­me, die ledig­lich mit Plumps­klos und Rin­nen aus­ge­stat­tet waren. Wei­ter durch gelang­ten wir zu einem Schacht, der bis zu 40m unter die Erde gelangt. Die­sen nutz­ten die Sol­da­ten zum Lagern von Muni­ti­on und Waf­fen. Bevor wir auf das Dach des Bun­kers gin­gen, sahen wir einen Kano­nen­turm. Per Mann­stär­ke und mit einem Auf­zugs­sys­tem wur­de die­ser betrie­ben. Aus die­sem Turm wur­de mit bis zu 15cm brei­ten Gra­na­ten geschos­sen. Am Dach ange­langt, konn­ten wir den Turm her­ab­ge­senkt von außen betrach­ten. Er ließ sich im Krieg voll­stän­dig ver­sen­ken. Auf dem Dach konn­te man unzäh­li­ge Ein­schuss­lö­cher und Abnut­zun­gen erken­nen. Auf­grund der abge­run­de­ten Ober­flä­chen sind die Ein­schüs­se meist abge­prallt und konn­ten somit das Dach nicht zerstören.

Das Dach wur­de umge­ben von vie­len Hügeln/ Gra­nat­trich­tern, die durch Bom­ben­ein­schlä­ge ent­stan­den sind.

Im Anschluss haben wir das Bein­haus, Ossuai­re de Douau­mont, besich­tigt. Dort gibt es 54 Kam­mern, in denen mehr als 130000 Kno­chen der gefal­le­nen Sol­da­ten auf­be­wahrt wer­den. Die­se kann man durch klei­ne Fens­ter an der Außen­sei­te begut­ach­ten. In 2 der 54 Kam­mern lie­gen Kno­chen, die den Berei­chen nicht mehr zuge­ord­net wer­den konn­ten. Das Inne­re des Bein­hau­ses zeigt ein­deu­tig, dass es sich um eine Gedenk­stät­te han­delt. Dort herrscht abso­lu­te Ruhe, um den Respekt der Toten zu wah­ren. Die Gedenk­stät­te ist ein läng­li­cher brei­ter Gang. An den Wän­den und an der Decke ste­hen die Namen, Geburts­da­ten und teil­wei­se die Marken/ Erken­nungs­num­mern der gefal­le­nen fran­zö­si­schen Sol­da­ten und eines deut­schen Soldaten.

Lei­der konn­ten wir auf­grund des ein­set­zen­den Regens den letz­ten Stop nur noch aus dem Bus her­aus begut­ach­ten. Dort wur­de uns einer von 9 zer­stör­ten Orten, der „Fleu­ry-devant- Douau­mont“ gezeigt. Bei der Schlacht im Jah­re 1916 wur­de die­ses ehe­ma­li­ge Bau­ern­dorf, wel­ches immer wie­der den Besit­zer wegen ver­schie­de­ner Grün­de wech­sel­te, bis auf ein­zel­ne Stei­ne kom­plett zer­stört. Der Boden war durch unter­schied­li­che Spreng­stof­fe und Gif­te, sowie Muni­ti­ons­res­te ver­seucht. Heu­te steht dort, zum Geden­ken an die Taten, eine Kapelle.

Nach eini­gen inten­si­ven Stun­den sind wir wie­der zurück nach Prüm gefah­ren. Der Tag war sehr ereig­nis­reich und inter­es­sant für uns alle. Auf­grund des Gelän­des, Muse­ums und der ein­zel­nen Gedenk­stel­len konn­te man sich in die dama­li­ge Zeit ein wenig zurück­ver­set­zen und fest­stel­len, welch grau­sa­me Zei­ten es gewe­sen sein mussten.

Fotos/geschrieben von der Klas­se 10b

1 – KLR-Adventskalender 2022

Mihae­la Fia­la, 6a

Ho ho ho, end­lich ist es wie­der soweit.
Heu­te ist der 1. Dezem­ber und wir öff­nen das ers­te Tür­chen an unse­rer Kai­ser-Lothar- Real­schu­le plus Prüm.
Beim weih­nacht­li­chen Mal­wett­be­werb haben sich vie­le Klas­sen der Schu­le betei­ligt. Dan­ke dafür!
Die Fach­kon­fe­renz Bil­den­de Kunst hat die bes­ten 24 Wer­ke aus­ge­wählt und dar­aus den Advents­ka­len­der, der im Ein­gangs­be­reich aus­ge­stellt ist, auf­ge­baut. Wir zei­gen euch hier beim IGEL täg­lich ein Gewinnerbild.
Viel Spaß beim KLR+-Adventskalender und eine schö­ne Adventszeit.

Hilfe bei Berufswahl, Praktikum und Ausbildungsstelle

Wie geht es nach der Schu­le wei­ter? Wo lie­gen mei­ne Stär­ken? Was sind mei­ne Interessen?

Im Auf­trag des Berufs­bil­dungs­zen­trum Bit­burg-Prüm unter­stüt­zen drei Bera­ter jun­ge Leu­te beim Ein­stieg in den Job. An unse­rer Schu­le hilft Über­gangs­coach Andrea Becker euch wei­ter. Sprech­zei­ten an unse­rer Schu­le sind diens­tags und don­ners­tags, jeweils von 8.30 bis 14 Uhr oder nach Vereinbarung.

Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen – Carla Heinisch ist Schulsiegerin

Gewin­ner und Jury des Vor­le­se­wett­be­werbs 2022. (von links nach rechts): Jan Peters, Pau­li­na Czech (Jury), Mar­leen Vera Val­di­via, Cora­lie Mar­ti­ni, Car­la Hei­nisch (Gewin­ne­rin), Mela­nie Bisch­off, Jani­ne Buja­ra, Rapha­el Peters, Simo­ne Beh­me (Buch­hand­lung J. Beh­me Prüm), Lena Hoffmann.

Auch in die­sem Jahr nahm die Kai­ser-Lothar-Real­schu­le plus Prüm beim 64. Vor­le­se­wett­be­werb für die Klas­sen­stu­fe 6 teil. Der Vor­le­se­wett­be­werb des Deut­schen Buch­han­dels steht unter der Schirm­herr­schaft des Bun­des­prä­si­den­ten und zählt zu den größ­ten bun­des­wei­ten Schü­ler­wett­be­wer­ben. Alle Schü­ler durf­ten teil­neh­men und eine Stel­le aus dem Lieb­lings­buch vor­le­sen. Die bes­ten Leser tra­ten im Fina­le, bei dem ein Wahl- und ein Fremd­text vor­ge­le­sen wur­den, gegen­ein­an­der an. „Dabei kam es auf eine nach­voll­zieh­ba­re Text­stel­len­aus­wahl, die Lese­tech­nik sowie die pas­sen­de Beto­nung und einen leben­di­gen Vor­trag an“, erklär­ten Cora­lie Mar­ti­ni und Jani­ne Buja­ra (Fach­kon­fe­renz­lei­tung Deutsch) die Bewertungskriterien.

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Die schul­in­ter­ne Jury leg­te fach­kun­dig die Gewin­ner fest: Den ers­ten Platz beleg­te Car­la Hei­nisch, für sie geht es jetzt wei­ter zum Kreis­ent­scheid. Alle konn­ten sich über Buch­prei­se freu­en, für die Erst­plat­zier­te gab es zusätz­lich sogar noch einen Bücher­gut­schein. Die Prei­se wur­den auch in die­sem Jahr von Simo­ne Beh­me (Buch­hand­lung J. Beh­me Prüm) zur Ver­fü­gung gestellt. „Vor­le­se­wett­be­werb der sechs­ten Klas­sen – Car­la Hei­nisch ist Schul­sie­ge­rin“ weiterlesen

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Das Wort Advent kommt aus dem Latei­ni­schen und bedeu­tet Ankunft. Der vol­le Name wäre eigent­lich „adven­tus domi­ni“, „Ankunft des Herrn“, also Ankunft Got­tes. Den Advent fei­ern die katho­li­schen und die evan­ge­li­schen Chris­ten ab dem vier­ten Sonn­tag vor Weih­nach­ten. In der ortho­do­xen Kir­che ent­spricht der Advent der Weih­nachts-Fas­ten­zeit. Sie dau­ert 40 Tage und beginnt somit etwas früher.

Die Daten der Advents­sonn­ta­ge wech­seln vor Jahr zu Jahr. Die Regel lau­tet: Der vier­te Advents­sonn­tag ist spä­tes­tens der 24. Dezem­ber. Also ist das frü­hes­te Datum für den vier­ten Advent der 18. Dezem­ber – wie in die­sem Jahr, der 4. Advent ist der 18.12.2022. Der ers­te Advent ist dann bereits heu­te am 27. Novem­ber. Im Jahr 2017 zum Bei­spiel war der vier­te Advent am 24. Dezem­ber und der ers­te Advent am 3. Dezem­ber. „Advent, Advent, ein Licht­lein brennt“ weiterlesen

Milchtag in der 6b

Am Diens­tag, den 15.11.2022 war Frau Mey­ers, von der Milag in unse­rem HuS Kurs zu Besuch. Sie infor­mier­te uns über die Inhalt­stof­fe der Milch und war­um Milch­pro­duk­te so wich­tig in unse­rer Ernäh­rung sind.
Wir durf­ten ver­schie­de­ne Milch­sor­ten pro­bie­ren und aus Sah­ne But­ter geschüttelt.

Außer­dem haben wir Käse­häpp­chen, eine Roh­kost­plat­te, beleg­te Bro­te und eine Obst­plat­te mit Joghurt zube­rei­tet. Es hat uns allen sehr gut geschmeckt und die Zube­rei­tung des Früh­stücks hat viel Spaß gemacht.

Car­la, Lore­na, Sofie, Alex­an­dra, Dani­el, Deni­se Klas­se 6b