Fragen, die sich Lehrer schon immer mal gestellt haben

Ihr habt bes­timmt schon die Artikel „Was Schüler von Lehrern immer schon mal wis­sen woll­ten II” und „Was Schüler von Lehrern immer schon mal wis­sen woll­ten I”  und „Was Schüler von  Lehrern immer schon mal wis­sen woll­ten – unplugged and uncut” gele­sen. Genau das Gle­iche haben wir mit den Lehrern gemacht! Wir müssen zugeben, dass die Fra­gen nicht leicht zu beant­worten waren! Schreibt uns gerne eure Fra­gen in die Kom­men­tar­funk­tion, egal ob Ihr Lehrer oder Schüler oder keins von bei­dem seid! Vielle­icht gibt es ja dann auch hier einen Teil II? 😉
Viel Spaß beim Lesen und Danke an alle, die Fra­gen und Antworten ein­gere­icht haben!

Frau Schön­hofen: Warum hat die 10b noch keine dreistöck­ige Torte für mich geback­en?
Alex­ia: Uns ist der Zuck­er­guss aus­ge­gan­gen.…
Lorenz: Puh, da habe ich keine Antwort. Also back­en kann ich eigentlich ganz gut, auch dreistöck­ig. Aber unsere vorherige liebe Deutschlehrerin Frau Got­thard kann Ihnen bes­timmt sagen, wie ein mehrstöck­iger Kuchen von mir und Johannes schmeckt und was man machen muss, um einen solchen Kuchen von uns zu bekom­men. Wenn Sie das her­aus­ge­fun­den haben, kön­nen Sie nochmal auf mich zukom­men (Ich gebe Ihnen einen Tipp: per­son­al­isierte Kinder­schoko­lade als Gegen­leis­tung bzw. als Wet­tein­satz ist ein gutes Argu­ment).

Frau Gerigk: Kön­nen Schüler einen Tag ohne Handy über­leben?
Kevin Yakpo & Armin Lep­age: Ja klar, Fort­nite regelt.

Frau Schön­hofen: Was kann der Lehrer tun, wenn fünf der 10b-Schüler auf ein­mal laut wie im Bierzelt sind?
IGEL: Den Schülern geben was sie wollen… Bier!
Lorenz: 
Wenn Sie schon den Ver­gle­ich mit dem Bierzelt nehmen, dann kön­nen sie ein­fach mit den Schülern aus der Klasse ein Bierzelt auf­stellen, da sind wir gerne bere­it mitzu­machen. Ich habe eine gute Anlage und viel kaltes Bier zuhause. Bei Nach­fra­gen wann, welche Stunde, welch­es Bier und so weit­er, bitte über Face­book melden!

Frau Gerigk: Ken­nt Ihr noch Spiele, die man draußen ohne Handy spie­len kann?
Kevin & Armin:  Fort­nite in real life oder Fahrrad fahren und dabei Monster/Rockstar trinken!

Frau Schön­hofen: Welche Tipps habt ihr bzw. welche Gebrauch­san­leitung für Lehrer in den sech­sten Stun­den?
IGEL: Für Lehrer gibt es, soweit wir wis­sen, keine Gebrauch­san­leitung, da kön­nen Sie sich­er sein, son­st hät­ten wir bes­timmt schon nach dem Aus-Schal­ter gesucht. 😉
Lorenz: 
Uhh, da habe ich einige hier auf der Top-Ten-Liste:
1. Auf die Idee mit dem Bierzelt zurück­greifen
2. Lorenz Dim­mer aus der Klasse wer­fen
3. uns Essen geben
4. uns Musik hören lassen
5. uns allen einen Schnappes geben (Keine Garantie, ob wir lauter oder leis­er wer­den!)
6. uns Geschenke geben, wenn wir leise sind
7. uns weh tun (Ich übernehme jedoch keine Haf­tung, wenn Sie daraufhin gekündigt wer­den!)
8. uns töten (da genau­so wenig auf Kündi­gung, sowie auf Stress mit der Polizei)
9. ein­fach keinen Unter­richt machen (Ich denke, dass ist für uns alle die ein­fach­ste Meth­ode.)
10. Sie kön­nen sich ja sel­ber was über­legen, wir (ich glaube, damit rede ich im Namen aller Schüler!) kön­nen ja nicht das auch noch für Sie übernehmen.

Frau Gerigk: Würdet Ihr in einem Wald über­nacht­en?
Kevin & Armin: Nein, ohne Inter­net geht gar nichts!

Frau Schön­hofen: Wie viele Arbeits­blät­ter im Fach Geschichte sind pro Stunde angemessen?
IGEL: 0, denn wer wirk­lich guten Unter­richt plant und hält, benötigt neben einem dick­en Geschichts­buch nicht noch 50 weit­ere Arbeits­blät­ter.
Lorenz: 
Liebe Frau Schön­hofen,
ich denke, Sie haben uns mit Arbeits­blät­tern bis über den Abschluss hin­aus bestens ver­sorgt. In mein­er Not­fal­lka­m­mer habe ich meinen Ges­chiord­ner immer liegen, damit werde ich, denke ich, mit Brennstoff für den Drit­ten Weltkrieg auskom­men. Dies ist bes­timmt auch der Grund, weshalb ich den Ord­ner nicht so sehr oft dabei habe. Aber um zurück zum Ernst der Lage zu kom­men, ab und zu ein Arbeits­blatt ist okay und auch mal in ein­er Stunde zwei Arbeits­blät­ter und dafür mal eine Stunde gar nicht, aber Auf­gaben aus dem Buch zu machen, ist eigentlich auch keine schlechte Idee, da wir das ja auch nicht ohne Grund gekauft haben.

Frau Schön­hofen: Sind vier Fäch­er bei ein und dem­sel­ben Lehrer viel zu wenig?
IGEL: Sie haben „viel zu viel” falsch geschrieben. 🙂
Lorenz: 
Ja, da haben Sie Recht, vier Fäch­er bei einem Lehrer, das sind noch viel zu wenige…
DURCHDACHT: Nicht nur wir ger­at­en so schnell auf die falsche Bahn, son­dern auch Sie, liebe Frau Schön­hofen. Ist es denn schön, mein Geplap­per vier Stun­den lang anzuhören? Ich denke nein.
Ein bis zwei Stun­den aufgeteilt wäre um Einiges schön­er, so weiß man auch noch ger­ade, in welchem Fach man ger­ade ist. Irgend­wann wird ein­er der Beteilti­gen daran sehr lei­den und wenn Sie dann auch noch so Trot­tel wie Mo und mich in der Klasse haben, ist ein­er näher am Abgrund vor dem Leid am Tanzen und wer das ist, kann jed­er für sich sel­ber inter­pretieren.
Diese Antworten sind nur fast zu 100% ernst gemeint und dies hat auch nicht Lorenz Dim­mer geschrieben, son­dern sein kün­st­lerisches Ich.

Herr Luckas: Warum beste­hen Schüler auf Zusatzhausauf­gaben, die man durch zivil­isiertes Ver­hal­ten umge­hen kann?
IGEL: Wir wollen auch ein wenig Aufmerk­samkeit von Ihnen. 😉
Sarah Back­haus:  Weil wir es drauf haben. Es macht Spaß zu sehen, wie Lehrer sich darüber freuen!

Herr Luckas: Sollte das Mobile­phone wirk­lich der Lebens­mit­telpunkt sein?
IGEL: Wen fra­gen sie da jet­zt genau? Also wir denken ja. 🙂
Sarah Back­haus: Vielle­icht nicht auss­chließlich der Lebens­mit­telpunkt. Essen, Trinken und Schlafen sind doch auch sehr wichtig!

Herr Luckas: Muss man Toi­let­tengänge als Raucher­pause nutzen?
IGEL: Da soll­ten Sie Manuel fra­gen, hihi­hi! 🙂
Sarah Back­haus: Wofür sind die Toi­let­ten denn son­st gut, wenn sie nur beschmutzt wer­den?

Herr Luckas: Warum sind manche Schüler so respek­t­los und aggres­siv?
IGEL: Wie du mir so ich dir, nh?
Sarah Back­haus: Da stimme ich der IGEL-Redak­tion nur zu.

Herr Luckas: Kann man Kau­gum­mi auch in den Mülleimer brin­gen?
IGEL: Tis­chunter­flächen sind doch auch ganz prak­tisch, meinen Sie nicht?
Sarah Back­haus: Drauf rumkauen und sowohl Lehrer als auch Mitschüler damit ner­ven macht doch auch Spaß! Dann haben Sie Spaß, wie her­rlich däm­lich widerkäuend wir ausse­hen.

Herr Luckas: Wie soll Unter­richt ver­laufen, wenn alle 30 Sekun­den jemand fragt, ob er zur Pip­pi­box kann?
IGEL: Wenn Sie wirk­lich 30 Schüler alle 30 Sekun­den auf die Toi­lette lassen, zeigt das doch nur, wie nett Sie zu uns sind. 😉
Sarah Back­haus: Wie sollen die Rauch­er denn son­st rauchen, wenn Sie sie nicht auf die „Pip­pi­box” lassen?

Herr Luckas: Warum muss man während des Unter­richts unbe­d­ingt ein Pausen­brot essen? Warum nicht ein Schnitzel, eine Piz­za, einen Dön­er oder ein mehrgängiges Menü?
IGEL: Gute Frage, wir wer­den das in den Klassen mal zum The­ma brin­gen, dann müssen Sie uns aber daran erin­nern, das Essen rechtzeit­ig zu bestellen, okay?
Sarah Back­haus: Wenn Sie mir das Essen bezahlen, verzichte ich schw­eren Herzens auf mein mit Liebe selb­st­geschmiertes Pausen­brot und esse gezwun­gener­maßen das Schnitzel oder was auch immer Sie mir anbi­eten wür­den. 😉

2 Antworten auf „Fragen, die sich Lehrer schon immer mal gestellt haben“

  1. Wie lustig und wie eh und je:
    Loren­zo: eine Quas­sel­strippe, die kein Blatt vor den Mund nimmt und kein Ende find­et!
    Armin: voll und ganz in sein­er Zock­er-Welt
    Sarah: Nicht auf den Mund gefall­en

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