Nachruf für Frau Barbara Lemmen

Vielle­icht ist die Ewigkeit nur ein Augen­blick in der Unendlichkeit des Nichts.

Wir, die Schul­ge­mein­schaft, trauern um unsere Lehrerin und Kol­le­gin Frau Bar­bara Lem­men. Am 2. August ver­starb unsere beliebte Sportlehrerin im Alter von nur 55 Jahren nach kurz­er und schw­er­er Krankheit.


*1. Juli 1962                               † 2. August 2017

Eine wun­der­volle, bewun­dern­swerte und starke Frau ist von uns gegan­gen. Für viele von uns Schü­lerin­nen und Schülern war Frau Lem­men eine Zuflucht, wenn wir Rat braucht­en oder jemand von uns Kum­mer hat­te. Stets hat­te sie ein auf­muntern­des Wort für uns und schenk­te uns ihr warmes, her­zlich­es Lächeln. Für das alles möcht­en wir, die Schüler­schaft und auch die ganze Schul­ge­mein­schaft, Danke sagen.
So viele Pläne standen bei Frau Lem­men noch offen, ohne vol­len­det zu wer­den, z.B. die Welt zu bereisen, ein Ski­urlaub und ein neuer Reit­platz. Frau Lem­men war bis zum Schluss voller Taten­drang. Niemals wer­den wir Sie vergessen, denn ein Stück von Ihnen bleibt hier, liebe Frau Lem­men, Sie haben Ihren Platz immer bei uns.

In ein­er Trauer­feier am 22.08.2017 gedacht­en wir Frau Lem­men mit allen Schü­lerin­nen und Schülern und Lehrern der Kaiser-Lothar-Realschule plus Prüm. Auch Frau Lem­mens Vater war aus Köln angereist und ihr Sohn Tim, der vor ein paar Jahren unsere Schule besucht hat. In der Pausen­halle hat­ten wir uns zusam­menge­fun­den. Vorne war auf ein­er Staffelei ein Bild von Frau Lem­men aufgestellt wor­den, daneben standen wun­der­schöne Blu­men. An einen kahlen Baum durfte, wer wollte, ein Blatt mit einem selb­st­geschriebe­nen Text für Frau Lem­men hän­gen. Das wurde sehr gut angenom­men, so dass der Baum nach­her voll mit grü­nen Blät­tern hing. Die Trauer­feier war sehr schön gestal­tet mit Musik­stück­en und Tex­ten, vor­ge­tra­gen von Schülern und Lehrern. Beson­ders zu Herzen ging das Lied „The Rose” vor­ge­tra­gen von einem kleinen Extra-Chor aus den Klassen 10a und b, begleit­et von Klavier und zwei Trompe­ten und zwei Altirische Segenswün­sche. Auch Herr Laux­en fand wun­der­bare Worte, mit denen er Frau Lem­men gedachte. Die Feier, bei der es ganz still und andächtig zug­ing, endete mit dem gemein­sam gesun­genen Lied „Von guten Mächt­en treu und still umgeben” mit dem Text von Diet­rich Bonhoeffer.

Lena Alff, 10a
Fotos: Tobias Baum­gart, 10b

7 Antworten auf „Nachruf für Frau Barbara Lemmen“

  1. Bei der Frau Lem­men war nie­mand ger­ing zu schätzen und
    sie hat auch nie in der Schule einen Men­sch überse­hen; Ernst
    in kle­in­sten Din­gen hat uns, Schüler immer aufs Neue
    aufgefordert.
    „Die Größten von euch sollen euer Diener sein” _
    das habe ich von Bar­bara Lem­men gelernt.

  2. Spuren der Liebe
    Bar­bara Lem­men, 01.07.1962 _ 02.08.2017

    Der Bericht führt den Leser nah an die trauern­den Menschen.
    Schmer­zlich­er Ver­lust eines Men­schen und Ver­ar­beitung der Trauer haben damals uns alle miteinan­der verbunden.

    Aus der Trauer­feier 22.08.2017:
    „Das einzig Wichtig­ste im Leben sind Spuren von Liebe,
    die wir hin­ter­lassen, wenn wir unge­fragt wegge­hen und Abschied nehmen müssen.”

    Wir haben im Unter­richt oft über den Tod und For­men der Anteil­nahme gesprochen [ Tod, der notwendi­ge Aus­gang des Lebens; jed­er von uns ist der Natur einen Tod Schulde…]
    Lyrik sagt manch­mal mehr, als die Worte der Realität
    zu ver­mit­teln vermögen.

    Aus ein­er Trauer­feier Frau Lemmen:
    „Von guten Mächt­en treu und still umgeben,
    behütet und getröstet wunderbar,
    so will ich diese Tage mit euch leben
    und mit euch gehen in ein neues Jahr.”

    1. Lieber Frau Dressler,
      ich finde es gut und wichtig, dass Sie durch Ihren Kom­men­tar vom 18.02.2021 die Erin­nerung an Bar­bara Lem­men wach­hal­ten. In diesem Zusam­men­hang zitiere ich den fol­gen­den Tex­tauszug aus der Trauerrede an die Schüler vom 22.08.2017:

      .….….….„Was kön­nen wir nun von Bar­bara Lem­men lernen?
      Wom­it kön­nten wir ihr nachträglich noch eine Freude machen?
      Im Sinne des Fair Play fall­en mir da fol­gende Dinge ein:
      – den part­ner­schaftlichen Umgang mit dem sportlichen Gegner
      praktizieren
      – keinen Erfolg um jeden Preis erzie­len (ehrliche Leistungen
      erbrin­gen, ohne Tricks und Betrug)
      – die Leis­tun­gen sein­er Mit­men­schen anerken­nen (der Bessere
      soll gewinnen)”.….….…

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