Filmtipp: Ein Sack voll Murmeln

 

„Jo, bist du Jude?” „Nein!!!” – Ein Sack voll Mur­meln (im Ori­gi­nal: Un sac de Bil­les) von  Chris­ti­an Dugu­ay aus dem Jahr 2017 (FSK 12) ist die Ver­fil­mung eines Teils aus der Auto­bio­gra­fie von „Joseph Joffo”, die erst­mals schon 1975 in den Kinos lief. Dies ist ein Kriegs- und Juden­ver­fol­gungs­film der ande­ren Art, er zeigt den Zusam­men­halt zwei­er Brü­der. War­um ihr euch die­sen Film unbe­dingt angu­cken soll­tet, lest ihr hier:

In dem Film von Cris­ti­an Dugu­ay geht es um eine wah­re Begebenheit.
Er spielt zu der Zeit, als Hit­lers Sol­da­ten Paris erober­ten. Die Haupt­prot­ago­nis­ten sind der klei­ne Joseph Joffo und sein gro­ßer Bru­der Mau­rice. Die Eltern der bei­den Geschwis­ter schi­cken die bei­den auf die Flucht nach Niz­za, weil dort die Deut­schen noch nicht sind. Auf die­ser Flucht ler­nen sie vie­le Leu­te ken­nen und müs­sen erfah­ren, dass vie­le, die ehr­lich wir­ken, eine Gefahr bil­den können.
Als sie in Niz­za ankom­men, sind auch dort wenig spä­ter die Sol­da­ten, also müs­sen sie wie­der flüch­ten. Sie set­zen sich in ein klei­nes ber­gi­sches Städt­chen ab und arbei­ten dort als Zei­tungs­aus­trä­ger und Spül­kraft in einem Restau­rant. Da Joseph Zei­tun­gen aus­trägt, sieht er als einer der ers­ten, dass Paris befreit wur­de und ver­kün­det dies. Nun sieht es für Josephs Chef aber nicht gut aus, da er ein Anhän­ger der Kol­la­bo­ra­teu­re war. Doch Joseph ret­tet ihm und sei­ner Frau letzt­end­lich das Leben.

Mei­ne Mei­nung zum Film: Ich fin­de die­sen Film super, da er so wun­der­bar zeigt, dass es älte­re Leu­te gibt, die wis­sen, dass sie ster­ben wer­den und so zwei jun­gen Leu­ten hel­fen wei­ter zu leben, weil sie wis­sen, dass sie noch ihr gan­zes Leben vor sich haben. Ich emp­feh­le ihn jedem wei­ter, der etwas über die dama­li­ge Zeit erfah­ren möch­te. Aber er ist auch geeig­net für die­je­ni­gen, die sich ein­fach einen schö­nen herz­er­wei­chen­den Film über eine brü­der­li­che Lie­be anse­hen möchten.

Fazit: Abso­lut weiterzuempfehlen!

Text: Domi­nik Hahn, 9a
Quel­le: Wiki­pe­dia und dem Film selber
Trai­ler: YouTube

5 Antworten auf „Filmtipp: Ein Sack voll Murmeln“

  1. Beten wir, lie­be Lese­rin­nen und Leser, für den Frieden;
    für alle Betei­lig­ten, auch für die ukrai­ni­che und rus­si­sche Bevöl­ke­rung , die den Krieg nicht will.

  2. Öster­rei­cher Medi­zin-Nobel­preis­trä­ger Kon­rad Lorenz
    (1903_ 1989) schreibt: „Ich wür­de es unmög­lich fin­den, einen Feind zu has­sen, wenn er mei­ne kul­tu­rel­len Wel­te telte.”
    Man glaubt so, Gemein­sam­kei­ten zwi­schen Menschen
    ver­schie­de­ner Natio­na­li­tä­ten die­nen der Sache des Friedens.
    Lei­der stimmt die­se Vor­stel­lung nicht. Ukrai­ner und Russen,
    die glei­che Spra­che spre­chen, ste­hen gegeneinander
    und sind bereit zum Scheßen.

  3. Das Wort Anti­se­mi­tis­mus bezeich­net eine feind­se­li­ge Einstellung
    gegen­über Juden.
    Seit der Zer­stö­rung Jeru­sa­lems (70 nach Chr.)
    waren die Juden über die Welt zer­streut, leb­ten überall
    als Min­der­heit und immer wie­der verfolgt.

  4. Als die Deut­schen vor Paris stan­den (1940),
    zogen Mil­lio­nen Fran­zö­sen als Flücht­lin­ge oder Gefangene
    durchs Land.
    Charles de Gaul­le war damals Widerstandskämpfer
    des Frei­en Frank­reichs gegen die deut­sche Besatzung.
    Spä­ter beton­te Charles de Gaul­le immer wieder
    in sei­nen Reden die Ver­söh­nung zwi­schen Deutsch­land und
    Frankreich.

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