

Eduard Mörike „Er ist’s”
Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!



Erstellt im Kunstunterricht der 6b mit Frau Berger-Jaroszewski

Jeder Frühling ist eine Heimkehr zur Natur.
Frühling, Liebe und Natur _ einfach herrlich!
„Im wunderschönen Monat Mai
als alle Knospen sprangen,
Da ist in meinem Herzen
die Liebe aufgegangen” /Heinrich Heine, 1822/
Frühling ist mehr als ein Symbol für blühende Natur.
In dem Gedicht wird Zusammenspiel von Liebe und Natur
beschrieben:
„So liebt die Lerche
Gesang und Luft
und Morgenblume
den Himmelsduft
wie ich dich liebe”.
/Mailied, 1771/
Was fällt dem Dichter ein, wenn er an den Frühling denkt?
Womit wird die Jahreszeit in Wörtern gefeiert,
mit was gesungen?
„Ich weiß nicht,
woher der Frühling kommt.
Er muss aus einem Land kommen.
Dort sind ihre Lieder Hoffnung” /unbekanter Verfasser/
Frühlingsgruß aus der Epoche der deutschen Romantik:
„Klinge, kleines Frühlingslied,
Kling hinaus ins Weite,
Kling hinaus bis an das Haus
Wo die Blumen sprießen”.
/Heinrich Heine, 1797_ 1856/
Wir wollen uns ein bisschen poetisch einstimmen.
Eduard Mörike „lässt sein blaues Band
wieder flattern durch die lüfte”.
„Frühling lässt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte”; Die Poesie des Frühlings;
Die einzigartige Verbindung von Poesie und Naturerfahrung.
Der Frühling steht für Neubeginn und Hoffnung
und wird mit besonderer Freude begrüßt.
Warum passen Gedichte und Frühling so gut zusammen?