Handys spenden – Gutes tun


Mein Handy für Fam­i­lien in Not: Rund 200 Mil­lio­nen aus­ge­di­ente Handys liegen nach Schätzung von Experten ungenutzt in deutschen Schubladen. Dabei sind diese Handys im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert: Rund 3,8 Ton­nen des Edel­met­alls befind­en sich –  so schätzen Experten – in diesen Mobil­tele­fo­nen, die ungenutzt in den Schubladen ver­stauben. Haben Sie auch ein Mobil­tele­fon zu Hause, das Sie nicht mehr benöti­gen und das eigentlich nur unnötig Platz braucht? Wenn Sie alte Handys spenden, bewirken Sie damit mehrfach Gutes:

An erster Stelle ste­ht hier­bei der Umwelt- und Kli­maschutz: Da viele der sel­te­nen, wertvollen Rohstoffe wie Gold recycelt wer­den, muss weniger Mate­r­i­al umweltschädi­gend abge­baut wer­den. Nicht recycel­bare Stoffe wer­den fachgerecht entsorgt und kön­nen somit nicht mehr die Umwelt belas­ten. Für Sie bedeutet eine Handys­pende zudem, dass Sie sich nicht selb­st um eine fachgerechte Entsorgung zu küm­mern brauchen und gle­ichzeit­ig ganz bequem Platz in Ihren Schubladen schaffen.

Vor allem aber helfen Sie den Men­schen in der DR Kon­go, wenn Sie Ihr Althandy zugun­sten von mis­sio spenden. Aus dem Erlös des Recy­clings und der Wiederver­w­er­tung erhält mis­sio von seinem Koop­er­a­tionspart­ner Mobile-Box einen Betrag, mit dem Fam­i­lien in Not in der Demokratis­chen Repub­lik Kon­go im Rah­men der Aktion Schutzen­gel unter­stützt wer­den. Sie lei­den unter einem jahrzehn­te­lan­gen Bürg­erkrieg um Coltan, Gold und andere wertvolle Rohstoffe, die in unseren Handys steck­en und an denen sich die Kriegsparteien ille­gal bere­ich­ern. mis­sio-Pro­jek­t­part­ner wie Jus­tice and Peace Bukavu oder die Trau­mather­a­peutin Thérèse Mema unter­stützen die betrof­fe­nen Fam­i­lien psy­chol­o­gisch, medi­zinisch, juris­tisch und wirtschaftlich.

Die Kaiser-Lothar Realschule plus in Prüm richtet in dem Zeitraum vom 25.01. – 12.03.2020 unter Auf­sicht der Schul­sozialar­bei­t­erin eine Annahmestelle für die aus­ge­di­en­ten Handys ein. Die Handys kön­nen von Mon­tag-Don­ner­stag von 08.00–13.00Uhr vor Ort abgegeben wer­den. Um Kon­tak­te zu ver­mei­den und die Hygien­eregeln zu beacht­en, ste­hen auch außer­halb der Öff­nungszeit­en mehrere Briefkästen zum Ein­wurf zur Verfügung.

Text und Fly­er: Schulsozialarbeit

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