9 Antworten auf „IGEL kreativ – Was ist schön?“

  1. Schön sind die Ber­ge des Kau­ka­sus, viel besun­gen von Dichtern
    wie Apo­lo­ni­us Rho­dus, Aischilus.
    Nach der grie­chi­schen Über­lie­fe­rung wur­de hier Pro­me­theus an Fel­sen geschmie­det, als Stra­fe dafür, dass er den Men­schen Feu­er gebracht hatte.

    Von Pro­me­theus berich­ten vier sagen:
    1. Nach der ers­ten wur­de er, weil er Göt­ter an die Men­schen ver­ra­ten hat­te, am Kau­ka­sus fest­ge­schmie­det, und Göt­ter schi­cken Adler, die von sei­ner immer wach­sen­den Leber fraßen.

    2. Nach der zwei­ten drück­te sich Pro­me­theus im Schmerz von den­zu­ha­cken­den Schnä­beln immer tie­fer in den Fel­sen, bis er mit ihm eins wurde.

    3. Nach dem drit­ten wur­de in den Jahr­tau­sen­den sein Ver­rat ver­ges­sen, die Göt­ter ver­gas­sen, die Adler, er selbst.

    4. Nach dem vier­ten wur­de man des grund­los Gewor­de­nen müde. Die Göt­ter wur­den müde, die Adler wur­den müde,
    die Wun­de schloss sich müde.
    Blieb das uner­klär­li­che Felsgebirge.
    /Quelle: Franz Kafka/

  2. Schön ist geteil­te Freu­de. Unse­re Lite­ra­tur ist reich an solchen
    Bespielen.

    „Der Kreis­lauf der Freude”
    Eines Tages kommt ein Land­wirt, der Pfört­ner gut kennt. In der Hand hat er eine gro­ße Wein­trau­be mit herr­lich gel­ben saf­ti­gen Birnen.
    „Sie haben an mich gedacht?” Der Pfört­ner fin­det kaum Worte.
    „Ja”, sagt der Bau­er glück­lich, „Wir spre­chen so oft miteinander
    und ich brau­che so oft Ihre Hilfe.”
    Der Pfört­ner legt die Wein­trau­be vor sich hin. Ach, die ist viel zu schön, um etwas davon abzu­pflü­cken. Und der Pfört­ner gibt die Trau­be wei­ter… So wan­dert die Trau­be immer weiter…
    /nach Wil­li Hoffsümmer/

  3. Das Bild gibt mir ein gutes Gefühl!
    Die Welt, in der heu­te wir leben, ist wahnsi­nig. Von allen Seiten
    wer­den wir in der heu­ti­gen Zeit mit schlech­ten Nach­rich­ten konfrontiert.
    Zu wel­chem Kul­tur­kreis gehö­ren die Men­schen, die in die­sem Haus leben?

  4. Her­vor­ra­gend.
    Die­ses Bild spie­gelt unse­re Lebenswelt.
    „War­um bist du denn nicht da geblie­ben?”, frag­te neulich
    mei­ne bes­te Freun­din Ruth, als ich über die Hektik
    der moder­nen Welt geklagt habe.

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