Wegen Corona fällt Sankt Martin aus? Nicht in Prüm!

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Gepostet von Johannes Reuschen am Don­ner­stag, 22. Okto­ber 2020

Mar­tin­szüge fall­en in diesem Jahr Coro­na bed­ingt zwar kom­plett aus, aber zum Glück hat die Stadt Prüm eine tolle Alter­na­tive gefun­den, damit die Kinder am Mar­tin­stag näch­ste Woche nicht auf ihre Weck­män­ner verzicht­en müssen – welche genau, seht ihr im Video von Stadt­bürg­er­meis­ter Johannes Reuschen.
Die Geschichte von Sankt Mar­tin, warum Lat­er­nen benutzt sowie Weck­män­ner oder Brezeln verteilt wer­den und was das Han­deln dieser Per­son mit unserem heuti­gen Leben zu tun hat, erfahrt ihr bei uns:

Teile wie Sankt Martin

Der heilige Mar­tin zeigt uns, wie wichtig es ist, die Not der anderen zu sehen und zu helfen. 

Die Leg­ende vom Heili­gen Martin.
Der 11. Novem­ber ist der Namen­stag von Mar­tin von Tours. Mar­tin war ein römis­ch­er Sol­dat, der vor mehr als 1600 Jahren lebte. Man erzählte sich, dass Mar­tin von Tours in ein­er kalten Nacht auf einen frieren­den Bet­tler traf. Da er wed­er Brot noch Geld dabei hat­te, zerteilte er mit dem Schw­ert seinen war­men Man­tel und gab eine Hälfte dem Bet­tler. Später soll Jesus in Mar­tins Traum erschienen sein. Er lobte die Tat als Zeichen der Nächstenliebe.
Mar­tin wurde später Bischof in Tours in Frankre­ich. Er wurde heilig gesprochen und  berühmt für seine guten Tat­en. Für viele Men­schen war er ein Beschützer und Helfer. Darum wird jedes Jahr am 11. Novem­ber „Mar­tin­stag” gefeiert. Ein Umzug der Lat­er­nen­schar begleit­et den Reit­er Mar­tin. In vie­len Gegen­den wird dann Hefe- oder Lau­genge­bäck verteilt, das man durch­bricht und mit anderen teilt.

Warum die Laternen?
Mit vie­len Lichtern wurde der Heilige Mar­tin zum Grab getra­gen. Daraus ent­stand der Brauch mit Lat­er­nen durch die Straßen zu wan­dern. An Sankt Mar­tin gedenken wir, wenn die Lichter angezün­det wer­den. Sel­ber Lat­er­nen zu basteln, macht vie­len Kindern auf der ganzen Welt eine Freude. In vie­len Orten, so auch hof­fentlich näch­stes Jahr wieder in Prüm, endet der Mar­tin­szug mit einen Lager­feuer und Martinsliedern.

Text: Pia Leif­gen und Lara Ocak, 7a
(Quelle: www.kindersache.de)
Video gefun­den bei face­book: Igel-Veröf­fentlichungser­laub­nis von Stadt­bürg­er­meis­ter Johannes Reuschen

Eine Antwort auf „Wegen Corona fällt Sankt Martin aus? Nicht in Prüm!“

  1. Mar­tins gibt es heute noch

    Mar­tin trug, wie die anderen Sol­dat­en, ein Schw­ert und einen war­men Mantel.
    Er nimmt seinen Man­tel und teilt ihn mit seinem Schwert.
    Sehr beein­druck­ende Geste! Die eine Hälfte reicht er dem Bet­tler herunter, die andere Hälfte legt er sich wieder um die Schultern.

    Die Kleinen ler­nen die Lieder schon im Kindergarten:

    „Im Schnee saß, im Schnee saß,
    im Schnee, da saß ein armer Mann,
    hatt„ Klei­der nicht, hatt„ Lumpen an,
    „Oh, helft mir doch in mein­er Not,
    son­st ist bitt„re Frost mein Tod!”

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