Singen ist klasse – Willkommen, Frau Hell!

Liebe Frau Hell, seit diesem Schul­jahr unter­richt­en Sie Musik in allen fün­ften Klassen der KLR+, her­zlich willkom­men bei uns! Wie einige Lehrerin­nen und Lehrer unter­richt­en Sie eigentlich am Regi­no-Gym­na­si­um, sind aber mit ein paar Stun­den abge­ord­net in der gemein­samen Ori­en­tierungsstufe.

von links: Son­ja Ess­er, 10b, Frau Jan­ni­ka Hell, Monia Ewrard, 10b

IGEL: Wie alt sind Sie, Frau Hell, wenn wir das fra­gen dür­fen?
Frau Hell: Ich bin 25 Jahre alt.

IGEL: Was sind denn so Ihre Hob­bys?
Frau Hell: In mein­er Freizeit fahre ich sehr gerne Fahrrad, natür­lich mache ich Musik, ich singe in einem Kirchen­chor und spiele Trompete im Musikvere­in und manch­mal spiele ich auch ganz gerne Skat mit Fre­un­den.

IGEL: Ver­rat­en Sie uns ein biss­chen über Ihr Pri­vatleben?
Frau Hell: Ich wohne in Dens­born zusam­men mit meinem Part­ner, wir haben keine Kinder. Ich bin in Dens­born groß gewor­den und meine Eltern wohnen qua­si zwei Straßen weit­er. Ich füh­le mich da auch ziem­lich wohl.

IGEL: Welche Fäch­er unter­richt­en Sie denn?
Frau Hell: Studiert habe ich katholis­che Reli­gion und Deutsch, aber an Eur­er Schule darf ich Musik unter­richt­en, weil ich einen Diri­gen­ten­schein habe, das heißt, ich darf im Bla­sor­ch­ester dirigieren. Ich muss das auch sel­ber noch ein wenig ler­nen, da ich das noch nie so richtig unter­richtet habe.

IGEL: Wie kam es dazu, dass Sie sich für den Lehrerberuf entsch­ieden haben… wir denken, wir Schüler kön­nen schon ganz schön ner­ven, oder?
Frau Hell: Ja das stimmt schon, aber ich bin mir sich­er, dass ich auch ab und zu ziem­lich ner­ven kann. Und ich habe schon früher öfters Nach­hil­fes­tun­den und so gegeben und habe dann ein­fach mit der Zeit gemerkt, dass mir das Spaß macht zu unter­richt­en und die Erfolge zu sehen.

IGEL: Was war Ihre Moti­va­tion, aus­gerech­net nach Prüm ans Regi­no-Gym­na­si­um zu kom­men?
Frau Hell: Das war eigentlich gar nicht meine eigene Moti­va­tion, als ich hier­hin kam, gab es eben nicht so viele Arbeitsmöglichkeit­en und irgend­wann hat mich dann der Schulleit­er des Regi­no-Gym­na­si­ums angerufen und vorgeschla­gen, dort zu arbeit­en. Ich hab natür­lich sofort angenom­men.

IGEL: Haben Sie sich gefreut, auch bei uns unter­richt­en zu kön­nen?
Frau Hell: Ja sehr, vor allem, weil es auch mal eine andere Erfahrung ist, weil ich hier ein Fach unter­richte, das ich so noch nie unter­richtet habe.

IGEL: Fühlen Sie sich an der KLR+ mit den Lehrern, Schülern etc. schon wohl?
Frau Hell: Ja sehr, die Lehrer hier sind alle wirk­lich fre­undlich. Als ich hier ankam, habe ich auch direkt eine Tasse Kaf­fee und einen Parkschein und so bekom­men, also wirk­lich ein net­ter Emp­fang.

IGEL: Welche Musikin­stru­mente spie­len Sie?
Frau Hell: Ich spiele vor allem Trompete und ein biss­chen Klavier, das habe ich von meinem Brud­er, und ein biss­chen Block­flöte spiele ich auch.

IGEL: Wann und wie haben Sie Ihre Liebe zur Musik ent­deckt?
Frau Hell: Mit Musik kann man ein­fach seine Gefüh­le und Emo­tio­nen bess­er aus­drück­en und ein­fach noch ver­stärken. Also ich mache wirk­lich gerne Musik und höre auch gerne und viel Musik.

IGEL: Was ist das Beste, was Sie je von einem Schüler gehört haben?
Frau Hell: Das war wohl im Reli­gion­sun­ter­richt, da sagte ein­er „Alle haben ihre Schwächen, aber jed­er hat min­destens auch eine Stärke.”

IGEL: Denken Sie, dass alle Men­schen sin­gen kön­nen?
Frau Hell: Sin­gen ja, Noten tre­f­fen ist wieder eine andere Frage.

IGEL: Führen Sie mit den jet­zi­gen Fün­ftk­lässlern auch ein Musi­cal auf, wenn die in der sech­sten Klasse sind? Wenn ja, haben Sie schon ein Musi­cal im Kopf?
Frau Hell: Also ich würde schon gerne, weil das ja wohl jedes Jahr so ist, aber bish­er ist noch nicht wirk­lich was in Aus­sicht. Ich hoffe, bei sowas kann ich auf die Hil­fe von Frau Steck­er zählen.

IGEL: Welche Musikrich­tun­gen hören Sie denn pri­vat gerne?
Frau Hell: Also eigentlich alles von Klas­sik bis Rock oder Karnevalsmusik.

IGEL: Wenn die Schüler Sie ner­ven, über­raschen Sie dann Schüler auch so liebend gerne mit unangekündigten HÜs? Wir glauben, dass das manchen Lehrern anscheinend schon viel Spaß macht, wenn sie dann die „glück­lichen“ Gesichter ihrer Schüler sehen.
Frau Hell: Also gerne mache ich das tat­säch­lich nicht, weil ich die dann ja auch immer kor­rigieren muss, allerd­ings geht es ja auch nicht anders, weil man ja irgend­woher die Noten kriegen muss. Außer­dem zeigt man ja so auch qua­si, wer das Sagen hat und lässt sich nicht alles gefall­en.

IGEL: Sind Sie leicht zu provozieren?
Frau Hell: Also, ich würde zwar gerne sagen, dass ich immer die Ruhe bewahre, aber das wäre halt nicht ganz die Wahrheit. Ich lasse mich schon ab und zu ablenken und rede dann über kom­plett andere The­men wie eigentlich geplant, aber das merke ich meis­tens dann auch erst am Ende, wenn ich ehrlich bin.

IGEL: Was hal­ten Sie von dem ganzen Handykon­sum unser­er Gen­er­a­tion oder sind Sie auch der Typ, der sein Handy auf dem Tisch liegen hat, wenn er sich mit Fre­un­den trifft?
Frau Hell: Ich kann nicht sagen, dass ich das total schlimm finde, da ich es ja sel­ber ständig benutze, ich sitze jet­zt zwar auch nicht mit Fre­un­den am Tisch und spiele nur am Handy, aber ich würde mal sagen, dass das mit­tler­weile ein­fach dazuge­hört. Früher war es der Walk­man und heute halt das Handy.

IGEL: Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?
Frau Hell: Also hof­fentlich immer noch als Lehrerin.

IGEL: Über welche Superkraft wür­den Sie gerne ver­fü­gen – pri­vat und in der Schule?
Frau Hell: Am lieb­sten würde ich mich unsicht­bar machen kön­nen, dann kann man immer heim­lich lauschen, was andere über einen erzählen.

Text und Foto: Monia Ewrard und Son­ja Ess­er, 10b

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